Produktbild: Gloria! / Papst-Krimi Bd. 2
Band 2

Gloria! / Papst-Krimi Bd. 2 Ein Papst-Krimi

Aus der Reihe Papst-Krimi
6

10,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.04.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

19,2/11,7/2,8 cm

Gewicht

301 g

Farbe

Senf

Auflage

3. Auflage

Reihe

Ein Papst-Krimi 2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25755-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.04.2012

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

19,2/11,7/2,8 cm

Gewicht

301 g

Farbe

Senf

Auflage

3. Auflage

Reihe

Ein Papst-Krimi 2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-25755-1

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Igelmanu

    aus Mülheim

    5/5

    18.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    »In der Heiligen Schrift…

    »In der Heiligen Schrift heißt es: Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht.« »Ich weiß. Matthäus, 6. Kapitel. Dort heißt es übrigens auch: „Jeder Tag hat genug eigene Plage.“ Vermutlich hatte Jesus auch eine Haushälterin.« Wer hier so unter der Fastenzeit leidet, ist niemand anderes als Papst Petrus II. Der Verzicht auf seine geliebten Süßspeisen fällt arg schwer und selbst der allmorgendliche Blick in die Gazzetta dello Sport macht bei den aktuellen Leistungen der Squadra Azzurra keinen Spaß. Währenddessen ruht das wachsame Auge seiner strengen Haushälterin Schwester Immaculata auf dem großen Frühjahrsputz, der auch die entlegensten Winkel der päpstlichen Residenz beinhaltet. Und in einem solchen findet sie eine Kiste mit Knochen - Anlass genug für eine sofortige Krisensitzung: »Ich möchte sofort wissen, wessen Leiche hier auf dem Fußboden liegt. Sollte es sich um einen Heiligen handeln, werden wir die Knochen einer ordnungsgemäßen Verehrung zuführen. Ansonsten verschwinden sie sofort aus meiner Wohnung.« Nun, die Zukunft der Knochen wird wohl in besagter ordnungsgemäßen Verehrung liegen, denn es muss sich bei ihnen um die seit ewigen Zeiten gesuchten Gebeine des heiligen Petrus handeln. Diese kostbare Reliquie will Petrus II gleich bei der in Kürze anstehenden Karfreitagsprozession präsentieren. Doch die triumphale Prozession wird zum Chaos: Ein Schuss fällt, die päpstliche Fotografin verschwindet und ebenso der Schädel von Petrus wertem Vorgänger. Wer hat den Anschlag verübt und wo sind Fotografin und Reliquie? Ein neuer Fall für Roms bestes Ermittlerteam… Ich liebe diesen Papst! Ich habe nun alle drei bislang erschienenen Bände gelesen und bin rundum begeistert. Auch diese Geschichte wird mit einer solchen Leichtigkeit erzählt, dass man förmlich durch die Handlung fliegt. Trotz der vielen lustigen Abschnitte habe ich mich über eine intelligente Krimihandlung gefreut, die lange spannend bleibt und logisch aufgeschlüsselt wird. Wer beim Krimi nicht zwingend Brutalität, viel Blut und Thrill braucht, dem dürfte nichts fehlen. Das besondere bei den Papst-Krimis sind natürlich die Charaktere. Allen voran Petrus II. Was ihn so liebenswert macht, sind die menschlichen Schwächen, die er gerne auslebt. Oder besser, die er gerne ausleben würde, denn um ein leckeres Essen zu genießen oder ungestört die Fußballberichte lesen zu können, muss zuvor Schwester Immaculata ausgetrickst werden, die ihrerseits aber auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Zudem ist Petrus II. so, wie man sich eigentlich ein geistliches Oberhaupt wünscht. Er ist ein herzensguter Mensch, der seinen Mitmenschen mit Zuneigung, Verständnis und vorurteilsfrei begegnet und sich zudem mit ihnen am liebsten auf Augenhöhe befindet. Daher nutzt er gerne und oft einen alten Priestermantel, um sich so getarnt mitten unter seinen Schäfchen in seinem geliebten Rom bewegen zu können. Und diese Tarnung ist natürlich auch perfekt geeignet, wenn man - mal wieder - kriminalistisch ermitteln muss... »Petrus rückte seine dunkle Sonnenbrille zurecht und ließ schnell den päpstlichen Fischerring in der Tasche verschwinden. Seine verbliebenen Haarsträhnen hatte er liebevoll über den kahlen Schädel drapiert, was sein rundliches Römergesicht immerhin so stark verfremdete, dass ihn niemand erkennen würde.« Zum päpstlichen Ermittlerteam gehören zudem Francesco, ein junger Franziskanerpater und seines Zeichens Privatsekretär des Papstes und Giulia, eine der attraktivsten Frauen Roms und päpstliche Pressesprecherin. Auch diese beiden sind enorm sympathisch und leiden unter sehr menschlichen Problemen, die man kurz mit den Begriffen "Zölibat" und "elterliche Erwartungshaltung" umschreiben kann. Am Ende ist nicht nur der Fall gelöst, sondern Petrus konnte - ganz nebenbei - auch noch ordnend in die Welt des Fußballs eingreifen. Fazit: Herrlich! Humorvoll, liebenswert und trotzdem ein spannender Krimi. Ich hoffe, dieses Team hat noch viel zu ermitteln!

  • Igelmanu66

    aus Mülheim

    5/5

    18.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ich liebe diesen Papst!

    »In der Heiligen Schrift heißt es: Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht.« »Ich weiß. Matthäus, 6. Kapitel. Dort heißt es übrigens auch: „Jeder Tag hat genug eigene Plage.“ Vermutlich hatte Jesus auch eine Haushälterin.« Wer hier so unter der Fastenzeit leidet, ist niemand anderes als Papst Petrus II. Der Verzicht auf seine geliebten Süßspeisen fällt arg schwer und selbst der allmorgendliche Blick in die Gazzetta dello Sport macht bei den aktuellen Leistungen der Squadra Azzurra keinen Spaß. Währenddessen ruht das wachsame Auge seiner strengen Haushälterin Schwester Immaculata auf dem großen Frühjahrsputz, der auch die entlegensten Winkel der päpstlichen Residenz beinhaltet. Und in einem solchen findet sie eine Kiste mit Knochen - Anlass genug für eine sofortige Krisensitzung: »Ich möchte sofort wissen, wessen Leiche hier auf dem Fußboden liegt. Sollte es sich um einen Heiligen handeln, werden wir die Knochen einer ordnungsgemäßen Verehrung zuführen. Ansonsten verschwinden sie sofort aus meiner Wohnung.« Nun, die Zukunft der Knochen wird wohl in besagter ordnungsgemäßen Verehrung liegen, denn es muss sich bei ihnen um die seit ewigen Zeiten gesuchten Gebeine des heiligen Petrus handeln. Diese kostbare Reliquie will Petrus II gleich bei der in Kürze anstehenden Karfreitagsprozession präsentieren. Doch die triumphale Prozession wird zum Chaos: Ein Schuss fällt, die päpstliche Fotografin verschwindet und ebenso der Schädel von Petrus wertem Vorgänger. Wer hat den Anschlag verübt und wo sind Fotografin und Reliquie? Ein neuer Fall für Roms bestes Ermittlerteam… Ich liebe diesen Papst! Ich habe nun alle drei bislang erschienenen Bände gelesen und bin rundum begeistert. Auch diese Geschichte wird mit einer solchen Leichtigkeit erzählt, dass man förmlich durch die Handlung fliegt. Trotz der vielen lustigen Abschnitte habe ich mich über eine intelligente Krimihandlung gefreut, die lange spannend bleibt und logisch aufgeschlüsselt wird. Wer beim Krimi nicht zwingend Brutalität, viel Blut und Thrill braucht, dem dürfte nichts fehlen. Das besondere bei den Papst-Krimis sind natürlich die Charaktere. Allen voran Petrus II. Was ihn so liebenswert macht, sind die menschlichen Schwächen, die er gerne auslebt. Oder besser, die er gerne ausleben würde, denn um ein leckeres Essen zu genießen oder ungestört die Fußballberichte lesen zu können, muss zuvor Schwester Immaculata ausgetrickst werden, die ihrerseits aber auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Zudem ist Petrus II. so, wie man sich eigentlich ein geistliches Oberhaupt wünscht. Er ist ein herzensguter Mensch, der seinen Mitmenschen mit Zuneigung, Verständnis und vorurteilsfrei begegnet und sich zudem mit ihnen am liebsten auf Augenhöhe befindet. Daher nutzt er gerne und oft einen alten Priestermantel, um sich so getarnt mitten unter seinen Schäfchen in seinem geliebten Rom bewegen zu können. Und diese Tarnung ist natürlich auch perfekt geeignet, wenn man - mal wieder - kriminalistisch ermitteln muss... »Petrus rückte seine dunkle Sonnenbrille zurecht und ließ schnell den päpstlichen Fischerring in der Tasche verschwinden. Seine verbliebenen Haarsträhnen hatte er liebevoll über den kahlen Schädel drapiert, was sein rundliches Römergesicht immerhin so stark verfremdete, dass ihn niemand erkennen würde.« Zum päpstlichen Ermittlerteam gehören zudem Francesco, ein junger Franziskanerpater und seines Zeichens Privatsekretär des Papstes und Giulia, eine der attraktivsten Frauen Roms und päpstliche Pressesprecherin. Auch diese beiden sind enorm sympathisch und leiden unter sehr menschlichen Problemen, die man kurz mit den Begriffen "Zölibat" und "elterliche Erwartungshaltung" umschreiben kann. Am Ende ist nicht nur der Fall gelöst, sondern Petrus konnte - ganz nebenbei - auch noch ordnend in die Welt des Fußballs eingreifen. Fazit: Herrlich! Humorvoll, liebenswert und trotzdem ein spannender Krimi. Ich hoffe, dieses Team hat noch viel zu ermitteln!

  • Bewertung

    aus Gladbeck

    5/5

    11.11.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr davon!

    Absolut genial, lustig und spannend. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen. Auch das Buch "Halleluja" von diesen Autoren ist super. Wirklich empfehlenswert. 5 Sterne!

  • Monika Engelmann

    aus Augsburg

    5/5

    23.03.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Wir sind wieder da - hurra!

    Frühling in Rom unter dem Pontifikat Petrus´II. kurz vor Ostern: Bruder Francesco übt den Umgang mit Schrubber und Besen. Der Heilige Vater hat sich zu intensiven Vorbereitungen des Osterfests in sein Arbeitszimmer zurückgezogen. Die Situation im Vatikan ist ruhig und konzentriert. Da durchdringt Schwester Immaculatas gellender Schreckensschrei die arbeitsame Stille: Ein Totenschädel nebst Gebeinen, beim Frühjahrsputz auf dem Dachboden entdeckt, ist selbst für ihre stählernen Nerven zu viel! Als dann bei der dramatisch verlaufenden Karfreitagsprozession auch noch eine junge Fotografin in die Katakomben hinabfällt, steht fest: Petrus II. muss wieder ermitteln! Ausgerechnet in der Osterwoche! Immerhin steht ihm zur Lösung des ebenso verzwickten wie skurrilen Falles seine treue Mannschaft wieder in bewährter Weise bei: Pater Francesco, der ungeahnte sportliche Aktivitäten entwickelt, und Contessa Giulia, wenngleich eine rasante Fahrt durch den römischen Innenstadtverkehr mit Papst Petrus am Steuer ihres geliebten Cinquecento ihre Psyche über Gebühr strapaziert. Gestoppt werden alle diesmal freilich von Schwester Immaculata, die die ihr zugedachte Rolle als " Undercover-Agentin" ebenso missmutig wie bravourös ausfüllt. Nach dem 1. Fall konnte sich die Leser-Fangemeinde offensichtlich nicht von den liebenswerten Figuren trennen, deshalb gab´s Nachschlag, hurra!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    25.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Papst Petrus II. und die Reliquien...

    Eigentlich ist Papst Petrus II. bekannt für seine unermüdlich gute Laune. Doch im Moment gibt es wenig, worüber sich der sonst so lebens-lustige Römer freuen könnte: Es ist Fastenzeit – ein willkommener Anlass für Schwester Immaculata, Haushälterin Seiner Heiligkeit, ihn auf Diät zu setzen. Und ohne Caffè und Cornetti ist Petrus nur ein halber Papst. Erst als beim Frühjahrsputz eine Kiste mit Knochen gefunden wird, bessert sich die päpstliche Laune: Handelt es sich um die Gebeine des heiligen Petrus? Auf der Karfreitagsprozession will der Papst die Reliquien präsentieren. Aber dann fällt ein Schuss, eine Frau stürzt in die Katakomben, und statt des Heiligen-Schädels hält Petrus eine billige Kopie in den Händen. Doch wer immer hinter dem Anschlag steckt – er hat seine Rechnung ohne den Papst und dessen legendäre Spürnase gemacht! (Klappentext) Ich habe mir sechs Jahre Zeit gelassen, bevor ich nach “Halleluja!” nun zum zweiten Band der augenzwinkernden Krimireihe rund um Papst Petrus II. griff. Zuweilen verliere ich Reihen einfach ungerechtfertigterweise aus den Augen… Schwester Immaculata, die Haushälterin des Papstes, und Padre Francesco, sein Privatsekretär, putzen im Flur der toten Päpste - und dabei entdeckt Francesco eine versteckte Kiste. Darin: menschliche Gebeine und ausreichend Indizien, die darauf hindeuten, dass es sich hierbei um die sterblichen Überreste des heiligen Petrus handeln könnte. Doch als der Papst bei der von zahllosen TV-Kameras verfolgten Karfreitagsprozession den Schädel präsentieren will, hält er plötzlich nur eine Fälschung in den Händen. Außerdem schießt während der Prozession jemand auf die Gruppe um den Papst, und die päpstliche Fotografin fällt in die Katakomben und ist anschließend verschwunden. Das Verwirrspiel nimmt seinen Lauf… Unterstützt von seinem Privatsekretär Francesco und seiner hübschen adligen Pressesprecherin Giulia nimmt der Papst hinter den Kulissen selbst die Ermittlungen auf. Dabei stoßen sie auch auf das miese Geschäft mit den Reliquien, und selbst die Stadtverwaltung scheut sich nicht vor einem Ausverkauf der Republik: immerhin gilt es, die immensen Staatsschulden zu tilgen! Das Geschäft mit dem Jenseitsversprechen läuft jedenfalls gut - und je mehr sich jemand zeitlebens zuschulden hat kommen lassen, desto höher könnte der Preis ausfallen für eben ganz besondere Reliquien… Reichlich unrealistisch aber durchaus amüsant zu lesen gestalten sich die Ermittlungen, wobei es nur selten wirklich spannend wird. Jedenfalls ist es ein Vergnügen, dem unkonventionellen und zutiefst menschlichen Papst und seinen Begleiter:innen dabei zuzusehen. Der Schlagabtausch zwischen Petrus II. und der gestrengen Schwester Immaculata bietet dabei noch zusätzlichen Unterhaltungswert. Der Papst weiß das Leben zu genießen und schleicht sich immer wieder inkognito aus dem Vatikan, um in seiner Lieblingstrattoria zu speisen und damit dem eher frugalen Speiseplan Immaculatas zu entkommen. Und es gibt für Petrus II. nichts Schöneres als seine rasanten (und waghalsigen) Autofahrten quer durch Rom - während die Autobesitzerin um ihr Fahrzeug wie ihr Leben fürchtet. Der Fall selbst bietet eine Vielzahl möglicher Motive und Hintergründe, und es bleibt lange arg verworren, bis sich einzelne Aspekte auflösen. Das Ende selbst ist dann (zu) rasch abgehandelt, wobei ich den Ereignissen nicht vollkommen folgen konnte - auch nicht nach wiederholtem Lesen. Aber der Fall ist gelöst, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Charaktere (und ihre Beziehung untereinander?) noch entwickeln werden. Band 3 wird sicher noch folgen…   © Parden

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  • Zum Bewerterprofil von Pia Lemberger

    Pia Lemberger

    Thalia Wien – Mitte / W3

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    5/5

    15.03.2013

    eBook (ePUB 3)

    Ein Papst-Krimi

    Der Kampf um die Vormacht im päpstlichen Haushalt geht in die zweite Runde: Papst Petrus II. versus Haushälterin und Nonne Immaculata. Lediglich, diesmal hat der Heilige Vater eindeutig den kürzeren gezogen. Es ist Fastenzeit und Beißzange Immaculata wacht höchstpersönlich über die spärlich belegten Teller des Kirchenoberhaupts. Da kann ihm nicht einmal Lebensmittelschmuggler Francesco, sein Privatsekretär, aus der Patsche helfen. Doch dann die glückliche Wende: beim Frühjahrsputz stößt das Putztrio auf Skelettteile, die – so die göttliche Eingebung – mit ziemlicher Sicherheit vom heiligen Petrus stammen. Als Petrus II. die Reliquien bei der Karfreitagsprozession erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, passiert ein rätselhafter Vorfall nach dem anderen: die Pressefotografin des Vatikan und der echte Petrusschädel verschwinden, ein Klatschspaltenjournalist gibt sich als Adeliger aus und der englische Erzbischof wird angeschossen. Der Papst, der schüchterne Franziskanerpater Francesco und die forsche Pressesprecherin des Vatikans, Giulia, beginnen nachzuforschen was es mit diesen seltsamen Vorfällen auf sich hat. Beim Ermitteln kann sich der Papst praktischerweise auch gleich durch halb Rom schlemmen, denn Immaculata wird als Spionin in ein Hotel eingeschleust - selbstverständlich im Namen des Herren. Der zweite Band der Papstkrimi Reihe ist eine gelunge Fortsetzung des ersten Bandes. Die Figuren sind äußerst sympathisch und bleiben sich selber treu. Das Buch ist spannend und gewährt Einblick in das Dolce Vita der Römer und natürlich in die päpstlichen Gemächer. Wieviel davon erfunden ist, sei dahin gestellt, aber man darf davon ausgehen dass die Autoren als Kunsthistoriker und Religionswissenschaftler mit Sicherheit auch viel Erlebtes, Gelerntes und Gesehenes in die Geschichte einfließen haben lassen. Giulia, Petrus und Francesco dürfen sich für den Fortlauf der Handlung verantwortlich zeichnen, aber ohne die spießige Erzkatholikin Immaculata, die dem armen Papst das Leben schwermacht, wäre das Buch nur halb so lustig. Die Machtkämpfe um das letzte Wort zwischen Papst und Nonne sind letztendlich – für mich – das Um und Auf des Buches. Ich kann den Roman allen Fans von witzigen Krimis (z.B. Martha Grimes) empfehlen und natürlich allen die Rom, seine Kultur, italienisches Essen und das süße Leben lieben. Ich jedenfalls habe beide Romane in zwei Tagen verschlungen und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung der Papstkrimireihe!

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