Eigentlich ist Papst Petrus II. bekannt für seine unermüdlich gute Laune. Doch im Moment gibt es wenig, worüber sich der sonst so lebens-lustige Römer freuen könnte: Es ist Fastenzeit – ein willkommener Anlass für Schwester Immaculata, Haushälterin Seiner Heiligkeit, ihn auf Diät zu setzen. Und ohne Caffè und Cornetti ist Petrus nur ein halber Papst.
Erst als beim Frühjahrsputz eine Kiste mit Knochen gefunden wird, bessert sich die päpstliche Laune: Handelt es sich um die Gebeine des heiligen Petrus? Auf der Karfreitagsprozession will der Papst die Reliquien präsentieren. Aber dann fällt ein Schuss, eine Frau stürzt in die Katakomben, und statt des Heiligen-Schädels hält Petrus eine billige Kopie in den Händen.
Doch wer immer hinter dem Anschlag steckt – er hat seine Rechnung ohne den Papst und dessen legendäre Spürnase gemacht!
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Igelmanu
aus Mülheim
5/5
18.03.2016
Buch (Taschenbuch)
»In der Heiligen Schrift…
»In der Heiligen Schrift heißt es: Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht.« »Ich weiß. Matthäus, 6. Kapitel. Dort heißt es übrigens auch: „Jeder Tag hat genug eigene Plage.“ Vermutlich hatte Jesus auch eine Haushälterin.« Wer hier so unter der Fastenzeit leidet, ist niemand anderes als Papst Petrus II. Der Verzicht auf seine geliebten Süßspeisen fällt arg schwer und selbst der allmorgendliche Blick in die Gazzetta dello Sport macht bei den aktuellen Leistungen der Squadra Azzurra keinen Spaß. Währenddessen ruht das wachsame Auge seiner strengen Haushälterin Schwester Immaculata auf dem großen Frühjahrsputz, der auch die entlegensten Winkel der päpstlichen Residenz beinhaltet. Und in einem solchen findet sie eine Kiste mit Knochen - Anlass genug für eine sofortige Krisensitzung: »Ich möchte sofort wissen, wessen Leiche hier auf dem Fußboden liegt. Sollte es sich um einen Heiligen handeln, werden wir die Knochen einer ordnungsgemäßen Verehrung zuführen. Ansonsten verschwinden sie sofort aus meiner Wohnung.« Nun, die Zukunft der Knochen wird wohl in besagter ordnungsgemäßen Verehrung liegen, denn es muss sich bei ihnen um die seit ewigen Zeiten gesuchten Gebeine des heiligen Petrus handeln. Diese kostbare Reliquie will Petrus II gleich bei der in Kürze anstehenden Karfreitagsprozession präsentieren. Doch die triumphale Prozession wird zum Chaos: Ein Schuss fällt, die päpstliche Fotografin verschwindet und ebenso der Schädel von Petrus wertem Vorgänger. Wer hat den Anschlag verübt und wo sind Fotografin und Reliquie? Ein neuer Fall für Roms bestes Ermittlerteam… Ich liebe diesen Papst! Ich habe nun alle drei bislang erschienenen Bände gelesen und bin rundum begeistert. Auch diese Geschichte wird mit einer solchen Leichtigkeit erzählt, dass man förmlich durch die Handlung fliegt. Trotz der vielen lustigen Abschnitte habe ich mich über eine intelligente Krimihandlung gefreut, die lange spannend bleibt und logisch aufgeschlüsselt wird. Wer beim Krimi nicht zwingend Brutalität, viel Blut und Thrill braucht, dem dürfte nichts fehlen. Das besondere bei den Papst-Krimis sind natürlich die Charaktere. Allen voran Petrus II. Was ihn so liebenswert macht, sind die menschlichen Schwächen, die er gerne auslebt. Oder besser, die er gerne ausleben würde, denn um ein leckeres Essen zu genießen oder ungestört die Fußballberichte lesen zu können, muss zuvor Schwester Immaculata ausgetrickst werden, die ihrerseits aber auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Zudem ist Petrus II. so, wie man sich eigentlich ein geistliches Oberhaupt wünscht. Er ist ein herzensguter Mensch, der seinen Mitmenschen mit Zuneigung, Verständnis und vorurteilsfrei begegnet und sich zudem mit ihnen am liebsten auf Augenhöhe befindet. Daher nutzt er gerne und oft einen alten Priestermantel, um sich so getarnt mitten unter seinen Schäfchen in seinem geliebten Rom bewegen zu können. Und diese Tarnung ist natürlich auch perfekt geeignet, wenn man - mal wieder - kriminalistisch ermitteln muss... »Petrus rückte seine dunkle Sonnenbrille zurecht und ließ schnell den päpstlichen Fischerring in der Tasche verschwinden. Seine verbliebenen Haarsträhnen hatte er liebevoll über den kahlen Schädel drapiert, was sein rundliches Römergesicht immerhin so stark verfremdete, dass ihn niemand erkennen würde.« Zum päpstlichen Ermittlerteam gehören zudem Francesco, ein junger Franziskanerpater und seines Zeichens Privatsekretär des Papstes und Giulia, eine der attraktivsten Frauen Roms und päpstliche Pressesprecherin. Auch diese beiden sind enorm sympathisch und leiden unter sehr menschlichen Problemen, die man kurz mit den Begriffen "Zölibat" und "elterliche Erwartungshaltung" umschreiben kann. Am Ende ist nicht nur der Fall gelöst, sondern Petrus konnte - ganz nebenbei - auch noch ordnend in die Welt des Fußballs eingreifen. Fazit: Herrlich! Humorvoll, liebenswert und trotzdem ein spannender Krimi. Ich hoffe, dieses Team hat noch viel zu ermitteln!
Igelmanu66
aus Mülheim
5/5
18.03.2016
Buch (Taschenbuch)
Ich liebe diesen Papst!
»In der Heiligen Schrift heißt es: Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht.«
»Ich weiß. Matthäus, 6. Kapitel. Dort heißt es übrigens auch: Jeder Tag hat genug eigene Plage. Vermutlich hatte Jesus auch eine Haushälterin.«
Wer hier so unter der Fastenzeit leidet, ist niemand anderes als Papst Petrus II. Der Verzicht auf seine geliebten Süßspeisen fällt arg schwer und selbst der allmorgendliche Blick in die Gazzetta dello Sport macht bei den aktuellen Leistungen der Squadra Azzurra keinen Spaß. Währenddessen ruht das wachsame Auge seiner strengen Haushälterin Schwester Immaculata auf dem großen Frühjahrsputz, der auch die entlegensten Winkel der päpstlichen Residenz beinhaltet. Und in einem solchen findet sie eine Kiste mit Knochen - Anlass genug für eine sofortige Krisensitzung:
»Ich möchte sofort wissen, wessen Leiche hier auf dem Fußboden liegt. Sollte es sich um einen Heiligen handeln, werden wir die Knochen einer ordnungsgemäßen Verehrung zuführen. Ansonsten verschwinden sie sofort aus meiner Wohnung.«
Nun, die Zukunft der Knochen wird wohl in besagter ordnungsgemäßen Verehrung liegen, denn es muss sich bei ihnen um die seit ewigen Zeiten gesuchten Gebeine des heiligen Petrus handeln. Diese kostbare Reliquie will Petrus II gleich bei der in Kürze anstehenden Karfreitagsprozession präsentieren. Doch die triumphale Prozession wird zum Chaos: Ein Schuss fällt, die päpstliche Fotografin verschwindet und ebenso der Schädel von Petrus wertem Vorgänger. Wer hat den Anschlag verübt und wo sind Fotografin und Reliquie? Ein neuer Fall für Roms bestes Ermittlerteam
Ich liebe diesen Papst! Ich habe nun alle drei bislang erschienenen Bände gelesen und bin rundum begeistert. Auch diese Geschichte wird mit einer solchen Leichtigkeit erzählt, dass man förmlich durch die Handlung fliegt. Trotz der vielen lustigen Abschnitte habe ich mich über eine intelligente Krimihandlung gefreut, die lange spannend bleibt und logisch aufgeschlüsselt wird. Wer beim Krimi nicht zwingend Brutalität, viel Blut und Thrill braucht, dem dürfte nichts fehlen.
Das besondere bei den Papst-Krimis sind natürlich die Charaktere. Allen voran Petrus II. Was ihn so liebenswert macht, sind die menschlichen Schwächen, die er gerne auslebt. Oder besser, die er gerne ausleben würde, denn um ein leckeres Essen zu genießen oder ungestört die Fußballberichte lesen zu können, muss zuvor Schwester Immaculata ausgetrickst werden, die ihrerseits aber auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Zudem ist Petrus II. so, wie man sich eigentlich ein geistliches Oberhaupt wünscht. Er ist ein herzensguter Mensch, der seinen Mitmenschen mit Zuneigung, Verständnis und vorurteilsfrei begegnet und sich zudem mit ihnen am liebsten auf Augenhöhe befindet. Daher nutzt er gerne und oft einen alten Priestermantel, um sich so getarnt mitten unter seinen Schäfchen in seinem geliebten Rom bewegen zu können. Und diese Tarnung ist natürlich auch perfekt geeignet, wenn man - mal wieder - kriminalistisch ermitteln muss...
»Petrus rückte seine dunkle Sonnenbrille zurecht und ließ schnell den päpstlichen Fischerring in der Tasche verschwinden. Seine verbliebenen Haarsträhnen hatte er liebevoll über den kahlen Schädel drapiert, was sein rundliches Römergesicht immerhin so stark verfremdete, dass ihn niemand erkennen würde.«
Zum päpstlichen Ermittlerteam gehören zudem Francesco, ein junger Franziskanerpater und seines Zeichens Privatsekretär des Papstes und Giulia, eine der attraktivsten Frauen Roms und päpstliche Pressesprecherin. Auch diese beiden sind enorm sympathisch und leiden unter sehr menschlichen Problemen, die man kurz mit den Begriffen "Zölibat" und "elterliche Erwartungshaltung" umschreiben kann. Am Ende ist nicht nur der Fall gelöst, sondern Petrus konnte - ganz nebenbei - auch noch ordnend in die Welt des Fußballs eingreifen.
Fazit: Herrlich! Humorvoll, liebenswert und trotzdem ein spannender Krimi. Ich hoffe, dieses Team hat noch viel zu ermitteln!
Bewertung
aus Gladbeck
5/5
11.11.2013
Buch (Taschenbuch)
Mehr davon!
Absolut genial, lustig und spannend. Man möchte gar nicht aufhören zu lesen. Auch das Buch "Halleluja" von diesen Autoren ist super. Wirklich empfehlenswert. 5 Sterne!
Monika Engelmann
aus Augsburg
5/5
23.03.2013
Buch (Taschenbuch)
Wir sind wieder da - hurra!
Frühling in Rom unter dem Pontifikat Petrus´II. kurz vor Ostern: Bruder Francesco übt den Umgang mit Schrubber und Besen. Der Heilige Vater hat sich zu intensiven Vorbereitungen des Osterfests in sein Arbeitszimmer zurückgezogen. Die Situation im Vatikan ist ruhig und konzentriert. Da durchdringt Schwester Immaculatas gellender Schreckensschrei die arbeitsame Stille: Ein Totenschädel nebst Gebeinen, beim Frühjahrsputz auf dem Dachboden entdeckt, ist selbst für ihre stählernen Nerven zu viel! Als dann bei der dramatisch verlaufenden Karfreitagsprozession auch noch eine junge Fotografin in die Katakomben hinabfällt, steht fest: Petrus II. muss wieder ermitteln! Ausgerechnet in der Osterwoche! Immerhin steht ihm zur Lösung des ebenso verzwickten wie skurrilen Falles seine treue Mannschaft wieder in bewährter Weise bei: Pater Francesco, der ungeahnte sportliche Aktivitäten entwickelt, und Contessa Giulia, wenngleich eine rasante Fahrt durch den römischen Innenstadtverkehr mit Papst Petrus am Steuer ihres geliebten Cinquecento ihre Psyche über Gebühr strapaziert. Gestoppt werden alle diesmal freilich von Schwester Immaculata, die die ihr zugedachte Rolle als " Undercover-Agentin" ebenso missmutig wie bravourös ausfüllt.
Nach dem 1. Fall konnte sich die Leser-Fangemeinde offensichtlich nicht von den liebenswerten Figuren trennen, deshalb gab´s Nachschlag, hurra!
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5/5
15.03.2013
eBook (ePUB 3)
Ein Papst-Krimi
Der Kampf um die Vormacht im päpstlichen Haushalt geht in die zweite Runde: Papst Petrus II. versus Haushälterin und Nonne Immaculata. Lediglich, diesmal hat der Heilige Vater eindeutig den kürzeren gezogen. Es ist Fastenzeit und Beißzange Immaculata wacht höchstpersönlich über die spärlich belegten Teller des Kirchenoberhaupts. Da kann ihm nicht einmal Lebensmittelschmuggler Francesco, sein Privatsekretär, aus der Patsche helfen. Doch dann die glückliche Wende: beim Frühjahrsputz stößt das Putztrio auf Skelettteile, die so die göttliche Eingebung mit ziemlicher Sicherheit vom heiligen Petrus stammen. Als Petrus II. die Reliquien bei der Karfreitagsprozession erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, passiert ein rätselhafter Vorfall nach dem anderen: die Pressefotografin des Vatikan und der echte Petrusschädel verschwinden, ein Klatschspaltenjournalist gibt sich als Adeliger aus und der englische Erzbischof wird angeschossen. Der Papst, der schüchterne Franziskanerpater Francesco und die forsche Pressesprecherin des Vatikans, Giulia, beginnen nachzuforschen was es mit diesen seltsamen Vorfällen auf sich hat. Beim Ermitteln kann sich der Papst praktischerweise auch gleich durch halb Rom schlemmen, denn Immaculata wird als Spionin in ein Hotel eingeschleust - selbstverständlich im Namen des Herren.
Der zweite Band der Papstkrimi Reihe ist eine gelunge Fortsetzung des ersten Bandes. Die Figuren sind äußerst sympathisch und bleiben sich selber treu. Das Buch ist spannend und gewährt Einblick in das Dolce Vita der Römer und natürlich in die päpstlichen Gemächer. Wieviel davon erfunden ist, sei dahin gestellt, aber man darf davon ausgehen dass die Autoren als Kunsthistoriker und Religionswissenschaftler mit Sicherheit auch viel Erlebtes, Gelerntes und Gesehenes in die Geschichte einfließen haben lassen. Giulia, Petrus und Francesco dürfen sich für den Fortlauf der Handlung verantwortlich zeichnen, aber ohne die spießige Erzkatholikin Immaculata, die dem armen Papst das Leben schwermacht, wäre das Buch nur halb so lustig. Die Machtkämpfe um das letzte Wort zwischen Papst und Nonne sind letztendlich für mich das Um und Auf des Buches. Ich kann den Roman allen Fans von witzigen Krimis (z.B. Martha Grimes) empfehlen und natürlich allen die Rom, seine Kultur, italienisches Essen und das süße Leben lieben. Ich jedenfalls habe beide Romane in zwei Tagen verschlungen und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung der Papstkrimireihe!
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