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Produktbild: Hundert Tage Alkohol

Hundert Tage Alkohol Kein Roman

21,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2011

Verlag

Czernin

Seitenzahl

164

Maße (B/H)

12,5/19 cm

Gewicht

273 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7076-0377-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2011

Verlag

Czernin

Seitenzahl

164

Maße (B/H)

12,5/19 cm

Gewicht

273 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7076-0377-4

Herstelleradresse

Czernin Verlags GmbH
Kupkagasse 4/I
1080 Wien
Österreich
Email: office@czernin-verlag.com
Url: www.czernin-verlag.com
Telephone: +43 1 40335630
Fax: +43 1 403356315

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annemarie Blaßnig

    Annemarie Blaßnig

    Thalia Klagenfurt – City Arkaden

    Buchhändler*in

    4/5

    06.10.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein missverstandener Mann

    Dieses Buch sollte eigentlich unter dem Titel "Porno" veröffentlicht werden, was nicht möglich war, da die Rechte für das Wort bereits vergeben sind. Das zentrale Thema ist nämlich, wie der Autor und Ich-Erzähler, Joachim Lottmann, ausführt, die "zunehmende Pornografisierung von Staat und Gesellschaft im Zeitalter des eskalierenden Turbokapitalismus und Medienfaschismus". Was für ein Anspruch! Die Entstehung des Buches verdankt sich der Unterstützung eines Wiener Kulturfunktionärs, der, an dem Thema Interesse zeigend, dem Autor eine Wohnung zur Verfügung stellt, in der einst Ernst Jandl lebte. Der Ich-Erzähler befindet sich nämlich auf der Flucht aus Berlin, wo ihn eine Frau wegen sexueller Nötigung angezeigt hat, was aber, wie er versichert, gar nicht zutreffend sei. Er stellt sich in eine Reihe mit all den Männern, die in den letzten Jahren als Frauenbedränger und Vergewaltiger Schlagzeilen machten, angefangen bei Bill Clinton, über Roman Polanski, Julian Assange, Jörg Kachelmann bis hin zu Dominique Strauss-Kahn. Allesamt bedauernswerte Opfer der zunehmenden Pornografisierung. Denn bedeute diese letztlich nicht, täglichen exzessiven Sexkonsum auf "YouPorn", aber strikte Berührungsverbote in real existierenden Beziehungen? Obwohl die real existierenden Machtverhältnisse in den real existierenden Beziehungen kaum zur Sprache kommen, beginnt man als Frau und Leserin echt Mitleid zu empfinden mit der offensichtlich in Sachen Sex so häufig missverstandenen Männerwelt!!!

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