Die Kriminalkommissare Lukas Baccus und Theo Borg bekommen es mit einem äußerst schwierigen Fall zu tun, der ihnen im wahrsten Sinne des Wortes nahe geht. Als Postpakete mit Körperteilen eines noch lebenden Opfers auftauchen beginnt ein Nerven strapazierender Wettlauf gegen die Zeit. "Elke Schwab ist auf dem besten Weg, ihren Ruf als „saarländische Jacqueline Berndorf“ zu festigen." (Saarbrücker Zeitung) Saarbrücken heute. Die Polizeibeamten Lukas Baccus und Theo Borg bekommen es mit einem äußerst schwierigen Fall zu tun: Erwin Frisch, Chefredakteur der führenden Saarländischen Tageszeitung, verschwindet spurlos. Kurze Zeit später treffen Postpakete bei den Ermittlern ein, obwohl sie nichts bestellt haben. Diese Pakete beinhalten abgetrennte Körperteile eines Mannes, die der Pathologe dem Vermissten zuordnen kann. Weiterhin stellt er zum Entsetzen aller fest, dass das Opfer noch leben muss. Damit beginnt für Baccus und Borg ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Polizisten hoffen, das Opfer noch lebend zu finden. Doch schon bald verschwindet ein zweiter Mitarbeiter der „Neuen Zeit“. Und abermals trifft ein menschlicher Körperteil bei der Kriminalpolizei ein. Die Untersuchungen ergeben, dass es sich um mehrere Täter handeln muss. Damit entwickelt sich der Fall zu einem echten Leichenpuzzle. Von mittlerweile insgesamt neunzehn Krimis der Saarländerin Elke Schwab ist "Mörderisches Puzzle" der zweite Teil der bislang sechsbändigen Krimireihe mit Lukas Baccus und Theo Borg (Prequel "Gewagter Einsatz", "Mörderisches Puzzle", "Eisige Rache", "Blutige Mondscheinsonate", "Tödliche Besessenheit", "Tickende Zeitbombe"). Die beiden übermütigen Kriminalkommissare klären mit lockeren Sprüchen spektakuläre Fälle auf.
Kundinnen und Kunden meinen
3.3/5.0
10 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne
(0)
Toll!
Claudia Junger aus Gütersloh am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 761213
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Mörderisches Puzzle" ist mein erstes Buch von Elke Schwab und ich muss mich nun fragen, warum ich die anderen nicht schon längst gelesen habe.
Dieser Krimi ist nichts für empfindliche Leser, weder nimmt die Autorin bei der Beschreibung der amputierten Gliedmaßen noch bei Liebesszenen ein Blatt vor den Mund. Wohltuend ist, dass dieser Krimi überall spielen kann; zuviel Lokalkolorit mag ich persönlich nicht so gerne. Tolle Story, guter Schreibstil und dazu dann die klassische "Wer war es" Mördersuche. Mir hat das Buch Spaß gemacht. Allerdings habe ich erst überlegt, einen Stern abzuziehen weil mir doch zu viele Figuren Beziehungen haben, kam aber dann zu der Überlegung, dass genau diese Tatsache das Buch aus der Masse der "Regionalkrimis" heraushebt. Das ab und an ein paar Wörter/Sätze etwas holperten, fällt kaum ins Gewicht, dazu war die Story einfach zu spannend. Ich werde mir nach und nach die Vorgänger und ganz sicher die Nachfolger kaufen.
Wer gerne einen spannenden und humorvollen Krimi mit gut aufgelegten Protagonisten liest und auch viel über deren (Liebes-) Leben erfahren möchte, der sollte unbedingt "Mörderisches Puzzle" lesen. (Ich bin ja kein Coverkäufer, aber das wirklich gelungene Cover dieses Buches muss ich mal erwähnen.)
Lukas Baccus und Theo Borg ermitteln wieder
Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 802551
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Als Erwin Frisch, der Chefredakteur der Zeitung "Neue Zeit" von einer Verabredung nicht wieder auf Arbeit erscheint, meldet Susanne Kleber, Kollegin und Geliebte, ihn als vermisst. Kriminalkommissar Lukas Baccus, den sie von früher kannte, hört sich die Vermisstenmeldung zwar an, nimmt sie jedoch nicht ernst.
Erst als auf der Dienststelle Päckchen mit Körperteilen ankommen, die scheinbar einem noch Lebenden abgetrennt wurden, erinnert er sich wieder daran. Es stellt sich auch alsbald heraus, dass die Körperteile von Erwin Frisch stammen.
Bald darauf verschwindet ein weiterer Kollege der Zeitung.
Obwohl die gesamte Abteilung ermittelt, sind Lukas Baccus und Theo Borg, sein Kollege und Freund, die Hauptermittler in dem Fall.
Wird es ihnen gelingen, die beiden noch rechtzeitig zu finden? ...
Die Autorin Elke Schwab ist ihrer Heimat treu geblieben, indem sie ihre Täter im Saarland ihr Unwesen treiben lässt.
Die beiden Ermittler Lukas Baccus und Theo Borg tappen lange im Dunkeln, was das Motiv der Morde angeht.
Aber nicht nur dienstlich haben sie ihre Probleme, denn auch privat läuft es bei beiden nicht optimal. Beide Single, Lukas geschieden, ist es ihnen noch nicht gelungen, die richtige Frau zu finden. Lukas lässt sich mit Susanne Kleber ein, die die Vermisstenanzeige für ihren Geliebten und Chef aufgegeben hat. Theo hingegen hat sich in eine Kollegin verliebt, die selbst einen Knacks weg hat. Die Gefühle spielen bei beiden Achterbahn, lässt sie jedoch die Arbeit nicht vernachlässigen.
Die Autorin schreibt ihren Roman aus verschiedenen Perspektiven. Einmal aus der Sicht von Lukas oder anderen Polizeibeamten zu den Ermittlungen, dann das Geschehen innerhalb der Zeitungsredaktion und in kleineren Szenen aus der Sicht des Täters.
Ein wenig hat mich befremdet, dass die Frauen ein wenig zu sehr auf Zank aus waren. Egal, ob auf der Polizeidienststelle oder auch in der Zeitungsredaktion. Ich gehe jedoch davon aus, dass das von der Autorin so gewollt war, um den Leser ein wenig zu verwirren und eventuell auf falsche Vermutungen zu lenken.
Geschickt hat die Autorin versucht, immer neue Aspekte in die Ermittlungen zu bringen, so dass man sich als Leser mehr als einmal genötigt sah, alles umzuwerfen und sich neu zu orientieren.
Lukas und Theo sind ein Ermittlergespann, das sich mit Fortschritt der Ermittlungen selber in die Schusslinie des Täters bringt. Trotzdem geben sie nicht auf und rücken immer näher an den Täter heran.
Obwohl die Dialoge zwischen Lukas und Theo oft ins flachsige hineinreichen, lassen sie nie die Ernsthaftigkeit der Ermittlungen infrage stellen.
Leider hat meines Erachtens die Autorin zu früh Hinweise auf den Täter fallen lassen. Meine erste Vermutung, die ich diesbezüglich hatte, bestätigte sich dann auch, so dass ich letztendlich nur noch "zusehen" konnte, wie sich alles aufrollte. Ich hätte lieber zum Ende eine Überraschung erlebt, die meine Vermutung umgeschmissen hätte. Aus diesem Grund rechne ich auch ein Pfötchen ab.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.