Schöne Tage

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Roman. Mit einem Nachwort von Karl-Markus Gauß

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Beschreibung

Unvergessen und unvergesslich: ein Grundbuch der österreichischen Literatur

Schöne Tage verbringt der sechsjährige Holl auf dem Hof seines Vaters, wo er als billige Arbeitskraft willkommen ist, nachdem ihn Mutter und Stiefvater abgeschoben haben. Die vielen fremden Menschen, die großen Tiere, die harte Arbeit machen dem Kind Angst. Geredet wird nur in Befehlen und Zurechtweisungen, es gibt keine Widerrede. Auf dem Hof herrscht das Gesetz der Herrschaft, hier der Bauer, dort die Knechte, Mägde und Tagelöhner. Sie sind von Kindheit an durch schwere Arbeit abgestumpft, bewusstlos, sprachlos. Nach elf Jahren Erniedrigung und Ausbeutung findet Holl die Kraft, sich aus der Leibeigenschaft zu befreien. Und er findet die Sprache, die Dinge beim Namen zu nennen. Er verlässt den Hof, um ein neues Leben zu beginnen, in dem er nicht mehr länger schweigen muss.

FRANZ INNERHOFER
geboren 1944 in Krimml, Salzburg, als Sohn einer Landarbeiterin, lebte von 1950 bis 1961 als Knecht auf dem Hof seines Vaters. Ab 1966 besuchte er das Gymnasium für Berufstätige und studierte danach Germanistik und Anglistik in Salzburg. „Schöne Tage“, sein erster Roman, machte ihn 1974 schlagartig berühmt. Er nahm sich 2002 in Graz das Leben.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.09.2011

Verlag

Residenz

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.09.2011

Verlag

Residenz

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

21,2/13,6/2,5 cm

Gewicht

400 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7017-1574-9

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eine wahre Geschichte

Magdalena Berger aus Grieskirchen am 26.04.2011

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Franz Holl ist das uneheliche Kind einer Landarbeiterin. Mit sechs Jahren wird er zu seinem leiblichen Vater „abgeschoben“. Auf dessen Hof wird Holl zur Arbeit gezwungen. Er arbeitet den ganzen Tag lang und muss nebenbei auch noch zur Schule. Seine Halbgeschwister sehen in ihm einen Knecht. Von seinem Vater wird Holl nur angeschrien und geschlagen. Er lernt nichts anderes kennen als Arbeit. Schließlich isoliert sich der Junge vollkommen von den anderen. Er lässt die Schläge über sich ergehen ohne Widerstand, nur so kann er auf dem Hof überleben....

eine wahre Geschichte

Magdalena Berger aus Grieskirchen am 26.04.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Franz Holl ist das uneheliche Kind einer Landarbeiterin. Mit sechs Jahren wird er zu seinem leiblichen Vater „abgeschoben“. Auf dessen Hof wird Holl zur Arbeit gezwungen. Er arbeitet den ganzen Tag lang und muss nebenbei auch noch zur Schule. Seine Halbgeschwister sehen in ihm einen Knecht. Von seinem Vater wird Holl nur angeschrien und geschlagen. Er lernt nichts anderes kennen als Arbeit. Schließlich isoliert sich der Junge vollkommen von den anderen. Er lässt die Schläge über sich ergehen ohne Widerstand, nur so kann er auf dem Hof überleben....

Ganz gut

Sandra am 10.04.2006

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es geht um einen Jungen, der auf den Hof seines Vaters kommt und dort als Arbeitskraft missbraucht wird, der ansonsten aber weitgehend von allen ignoriert wird. Leicht zu lesen ist dieses Buch allerdings nicht, da es eher trocken geschrieben ist, was aber auch nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass das Buch autobiographische Züge aufweist. Interessant zu lesen, aber kein Buch für zwischendurch.

Ganz gut

Sandra am 10.04.2006
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es geht um einen Jungen, der auf den Hof seines Vaters kommt und dort als Arbeitskraft missbraucht wird, der ansonsten aber weitgehend von allen ignoriert wird. Leicht zu lesen ist dieses Buch allerdings nicht, da es eher trocken geschrieben ist, was aber auch nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass das Buch autobiographische Züge aufweist. Interessant zu lesen, aber kein Buch für zwischendurch.

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