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Geld!

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2011

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

167

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,3 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7017-1571-8

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2011

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

167

Maße (L/B/H)

21,2/13,4/2,3 cm

Gewicht

420 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7017-1571-8

Herstelleradresse

Residenz Verlag GmbH
5023 Salzburg, Mühlstraße 128
info@residenzverlag.at

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Money makes the world go round ...

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 05.09.2011

Bewertungsnummer: 739954

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es herrscht grenzenloses Vertrauen in die Macht des Marktes und das Glück des Tüchtigen. Lauter Gewinner, wohin das Auge blickt. Die Gier schleicht sich auf leisen Sohlen ein. Georg Asamer, Vertreter der Generation 60 plus und zu Beginn des Romans noch immer schwungvoller Besitzer einer boomenden Werbeagentur; Andy Sykora, Hernalser Gastwirtssohn und karrierebewusster Welthandelsstudent; Hans Falenbruck, Schweizer Pharmakonzern-Erbe und Hoteldirektor in der Südsee. Rosei führt seine Protagonisten ganz unspektakulär ein, beschreibt penibel ihre sozialen Herkunft-Milieus und die Motive ihres Handelns, verschränkt ihre Biografien kunstvoll miteinander und ergänzt sie um Nebenfiguren: Frauen, die sexy oder reich sind (im Idealfall beides) und die nötigen gesellschaftlichen Verbindungen einbringen, Geschäftsfreunde, deren Ellbogen noch ein bisschen kantiger und deren Skrupel noch ein wenig geringer sind als die eigenen. Wirklich bösartig oder gar kriminell sind sie nicht, doch man spürt bald:Das dicke Ende folgt erst noch. Rosei genau hin. Dabei beschreibt er den allmählichen Wandel vom Industrie- zum Finanzkapital, vom Handel mit real hergestellten Waren zu Fantasie-Produkten und von der unternehmerischen Verantwortung zum riskanten Einzelkämpfertum, ohne dass auf jeder Seite der Zeigefinger erhoben würde. Das geht so unmerklich vor sich, dass man erst auf der vorletzten Seite in aller Deutlichkeit vor Augen geführt bekommt, wohin der Hase läuft: "Nagelneue Geschäftsidee, Amerika! Immobilien! Die braven Leute wollen sich Eigenheime bauen. Jeder sein warmes Nest. So viel Geld haben sie aber nicht, um das zu schaffen. Also brauchen sie Kredit, und den gibt man ihnen, nicht zu knapp."

Money makes the world go round ...

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 05.09.2011
Bewertungsnummer: 739954
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es herrscht grenzenloses Vertrauen in die Macht des Marktes und das Glück des Tüchtigen. Lauter Gewinner, wohin das Auge blickt. Die Gier schleicht sich auf leisen Sohlen ein. Georg Asamer, Vertreter der Generation 60 plus und zu Beginn des Romans noch immer schwungvoller Besitzer einer boomenden Werbeagentur; Andy Sykora, Hernalser Gastwirtssohn und karrierebewusster Welthandelsstudent; Hans Falenbruck, Schweizer Pharmakonzern-Erbe und Hoteldirektor in der Südsee. Rosei führt seine Protagonisten ganz unspektakulär ein, beschreibt penibel ihre sozialen Herkunft-Milieus und die Motive ihres Handelns, verschränkt ihre Biografien kunstvoll miteinander und ergänzt sie um Nebenfiguren: Frauen, die sexy oder reich sind (im Idealfall beides) und die nötigen gesellschaftlichen Verbindungen einbringen, Geschäftsfreunde, deren Ellbogen noch ein bisschen kantiger und deren Skrupel noch ein wenig geringer sind als die eigenen. Wirklich bösartig oder gar kriminell sind sie nicht, doch man spürt bald:Das dicke Ende folgt erst noch. Rosei genau hin. Dabei beschreibt er den allmählichen Wandel vom Industrie- zum Finanzkapital, vom Handel mit real hergestellten Waren zu Fantasie-Produkten und von der unternehmerischen Verantwortung zum riskanten Einzelkämpfertum, ohne dass auf jeder Seite der Zeigefinger erhoben würde. Das geht so unmerklich vor sich, dass man erst auf der vorletzten Seite in aller Deutlichkeit vor Augen geführt bekommt, wohin der Hase läuft: "Nagelneue Geschäftsidee, Amerika! Immobilien! Die braven Leute wollen sich Eigenheime bauen. Jeder sein warmes Nest. So viel Geld haben sie aber nicht, um das zu schaffen. Also brauchen sie Kredit, und den gibt man ihnen, nicht zu knapp."

money is not all

Hannes Schwaiger aus Linz am 21.11.2011

Bewertungsnummer: 391625

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Georg Asamer, Inhaber einer sehr einflussreichen Werbeagentur, hat seine Lebenschance genützt. Er hat es zu grossem Ansehen und Reichtum gebracht. Als er erkennt, dass ihm sein Alter auf Grund der sich geänderten geschäftlichen Bedingungen nicht mehr die Spielräume von früher gibt, installiert er seinen Nachfolger: Andy Sykora, ein junger, ehrgeiziger und talentierter Mann. Auch Hans Falenbruck, Erbe eines schweizer Pharmakonzernes, zufällige Urlaubsbekanntschaft von Sykora, ist ein solch junger und dynamischer Mensch. Beide treffen sich zufällig in Wien wieder, wo der Schweizer seine Strategien für die Öffnung seines Konzers in den Osten organisieren will. Irma Wonisch, Tochter aus gutem Hause, lernt den Broker Tom Loschek kennen. Der aufstrebende Tom entfacht einen neuen Lebensgeist bei Irma und sie beginnen die gewagtesten Investitionsideen in die Tat umzusetzen. In seinem Buch beschreibt der Autor den heutigen Kapitalismus in verschiedenen Formen. Alle streben immer nur ein Ziel an: erfolgreich zu sein und Geld zu schäffeln.Ersehnte Wünsche, die nicht im kapitalistischen Bereich liegen, werden zerstört, um eben denen Platz zu machen, die reiner Gier entsprechen.

money is not all

Hannes Schwaiger aus Linz am 21.11.2011
Bewertungsnummer: 391625
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Georg Asamer, Inhaber einer sehr einflussreichen Werbeagentur, hat seine Lebenschance genützt. Er hat es zu grossem Ansehen und Reichtum gebracht. Als er erkennt, dass ihm sein Alter auf Grund der sich geänderten geschäftlichen Bedingungen nicht mehr die Spielräume von früher gibt, installiert er seinen Nachfolger: Andy Sykora, ein junger, ehrgeiziger und talentierter Mann. Auch Hans Falenbruck, Erbe eines schweizer Pharmakonzernes, zufällige Urlaubsbekanntschaft von Sykora, ist ein solch junger und dynamischer Mensch. Beide treffen sich zufällig in Wien wieder, wo der Schweizer seine Strategien für die Öffnung seines Konzers in den Osten organisieren will. Irma Wonisch, Tochter aus gutem Hause, lernt den Broker Tom Loschek kennen. Der aufstrebende Tom entfacht einen neuen Lebensgeist bei Irma und sie beginnen die gewagtesten Investitionsideen in die Tat umzusetzen. In seinem Buch beschreibt der Autor den heutigen Kapitalismus in verschiedenen Formen. Alle streben immer nur ein Ziel an: erfolgreich zu sein und Geld zu schäffeln.Ersehnte Wünsche, die nicht im kapitalistischen Bereich liegen, werden zerstört, um eben denen Platz zu machen, die reiner Gier entsprechen.

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Geld!

von Peter Rosei

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

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5/5

Geld

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In "Geld" schildert der österreichische Autor Peter Rosei in schöner Sprache wie sinnentleert das Mensch-Sein werden kann, wenn alle Bemühungen nur auf beruflichen und gesellschaftlichen Erfolg abzielen. Ein schönes Stück Literatur.
  • Hans Wilhelm Schmölzer
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Geld

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In "Geld" schildert der österreichische Autor Peter Rosei in schöner Sprache wie sinnentleert das Mensch-Sein werden kann, wenn alle Bemühungen nur auf beruflichen und gesellschaftlichen Erfolg abzielen. Ein schönes Stück Literatur.

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