Produktbild: Revolution denken

Revolution denken Heidegger und das Politische 1919 bis 1969

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54,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.09.2011

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

567

Maße (L/B/H)

22,7/15,4/4,3 cm

Gewicht

894 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-62154-3

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.09.2011

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

567

Maße (L/B/H)

22,7/15,4/4,3 cm

Gewicht

894 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-62154-3

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: info@beck.de
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Ein erstes Resümee zum Fall Heidegger

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin Heidegger ist einer der bedeutendsten und gleichzeitig umstrittensten Philosophen des Zwanzigsten Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer Philosoph der Gegenwart hat er über die Grenzen der institutionellen Philosophie hinaus gewirkt und zugleich mit seiner Haltung zum Nationalsozialismus (siehe u.a. die Rektoratsrede) Kontroversen entfacht. Es gibt kaum eine philosophische Strömung, die nicht von ihm beeinflusst war, oder sich nicht zumindest mit ihm in Kontroversen auseinandersetzte. Das betrifft den Neukantianismus, die kritische Theorie, den Marxismus, den Existenzialismus, die Analytische Philosophie, die Phänomenologie, die Postmoderne, die Diskursanalyse, die Systemtheorie, den Strukturalismus, die Dekonstruktion usw. Nach Heideggers Tod zog der Fall Heidegger große polemische Diskussionen publizistisch nach sich. Heideggers Erbe wurde bekämpft, verteidigt, geteilt, verteilt, erklärt, analysiert. In den 80er und 90er Jahren konnte so das Erbe Heideggers nicht nur der Selbstreflexion der Philosophie und zur Analyse des Wissenschaftsbetriebs während des Nationalismus dienen, vielmehr wurde der Fall Heidegger zum Schauplatz menschlichen Denkens, das sich an einem der größten Verbrechen der Menschheit schuldig sieht. Florian Grosser ist es nun zu verdanken, dass er nach dem Abebben der polemischen Diskussion um Heidegger einerseits ein erstes Resümee zog, andererseits in sachlicher Weise Heideggers Verhältnis zur Politik und zum Politischen zur Darstellung bringt. Auch wenn Florian Grosser die Fragen und Probleme, die Heidegger aufwarf, nicht unbedingt weiterdenkt oder diskutiert, was allerdings auch nicht die Aufgabe des Buches von Florian Grosser ist, so ist das Buch ein wichtiger Einstieg, um das Erbe Heideggers nicht aus den Augen zu verlieren.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Ein erstes Resümee zum Fall Heidegger

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Martin Heidegger ist einer der bedeutendsten und gleichzeitig umstrittensten Philosophen des Zwanzigsten Jahrhunderts. Wie kaum ein anderer Philosoph der Gegenwart hat er über die Grenzen der institutionellen Philosophie hinaus gewirkt und zugleich mit seiner Haltung zum Nationalsozialismus (siehe u.a. die Rektoratsrede) Kontroversen entfacht. Es gibt kaum eine philosophische Strömung, die nicht von ihm beeinflusst war, oder sich nicht zumindest mit ihm in Kontroversen auseinandersetzte. Das betrifft den Neukantianismus, die kritische Theorie, den Marxismus, den Existenzialismus, die Analytische Philosophie, die Phänomenologie, die Postmoderne, die Diskursanalyse, die Systemtheorie, den Strukturalismus, die Dekonstruktion usw. Nach Heideggers Tod zog der Fall Heidegger große polemische Diskussionen publizistisch nach sich. Heideggers Erbe wurde bekämpft, verteidigt, geteilt, verteilt, erklärt, analysiert. In den 80er und 90er Jahren konnte so das Erbe Heideggers nicht nur der Selbstreflexion der Philosophie und zur Analyse des Wissenschaftsbetriebs während des Nationalismus dienen, vielmehr wurde der Fall Heidegger zum Schauplatz menschlichen Denkens, das sich an einem der größten Verbrechen der Menschheit schuldig sieht. Florian Grosser ist es nun zu verdanken, dass er nach dem Abebben der polemischen Diskussion um Heidegger einerseits ein erstes Resümee zog, andererseits in sachlicher Weise Heideggers Verhältnis zur Politik und zum Politischen zur Darstellung bringt. Auch wenn Florian Grosser die Fragen und Probleme, die Heidegger aufwarf, nicht unbedingt weiterdenkt oder diskutiert, was allerdings auch nicht die Aufgabe des Buches von Florian Grosser ist, so ist das Buch ein wichtiger Einstieg, um das Erbe Heideggers nicht aus den Augen zu verlieren.

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Revolution denken

von Florian Grosser

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