Jagd auf einen Lebemann - Der Prozess Dr. Ward Eine Gerichtsreportage
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.02.2011
Abbildungen
20 teils farbige Abbildungen
Verlag
Schirmer/MoselSeitenzahl
112
Maße (L/B/H)
21,1/13,6/1,6 cm
Gewicht
228 g
Originaltitel
The Worst We Can Do - A Concise Account of the Trial of Dr. Stephen WardÜbersetzt von
Matthias Fienbork
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8296-0543-4
Sybille Bedford bringen wir deren luzide, bislang unveröffentlichte Gerichtsreportage heraus – ein juristischer
Realkrimi und eine literarische Entdeckung. John Profumo, britischer Kriegsminister, stürzte über eine Affäre
mit dem Callgirl Christine Keeler, die gleichzeitig ein Verhältnis mit einem sowjetischen Marineattaché hatte. Schillernder Hintermann dieser Revolvergeschichte, in der es um Sex und Drogen, Poolparties und Parlamentarier, Meineide und Messerstechereien, britische Aristokratie und westindische Halbwelt, Politik, Spionage und Geldgier geht, war der Society-Osteopath, Portraitmaler und Gelegenheitsreporter Dr. Stephen Ward (1912-1963). Mahatma Gandhi, Winston Churchill, Ava Gardner, Mel Ferrer, Lord Astor und Douglas Fairbanks jr. zählten zu seinen illustren Patienten. Er hatte Mitglieder der Royal Family portraitiert und für den Daily Telegraph über den Eichmann-Prozess berichtet. Im Zuge der Profumo-Affäre wurde er 1963 in einem umstrittenen Sensationsprozess wegen Zuhälterei angeklagt und starb am Vorabend des letzten Prozesstags an einer Überdosis Schlaftabletten. Sybille Bedford (1911-2006) beschreibt in Jagd auf einen Lebemann mit unbestechlichem Menschenblick und der ihr eigenen schriftstellerischen Brillanz, wie Politik, Justiz und Presse einen unliebsam gewordenen Mann mit zwielichtigen Zeugen, prozessualen Finessen und geschickt lancierten Berichten zu Fall bringen. Ihre engagierte Reportage über den „öffentlichen, allzu
öffentlichen Prozess“ schließt mit der Frage: „Was war der Grund für die gnadenlose Verfolgung von Dr. Ward und warum verfing sie? Wenn wir hartnäckig genug fragen, werden wir ein paar Antworten
bekommen. Der Rest darf nicht Schweigen sein.“
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