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Verfahren Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2011

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

21,3/13,5/2 cm

Gewicht

320 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85218-680-1

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2011

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

180

Maße (L/B/H)

21,3/13,5/2 cm

Gewicht

320 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85218-680-1

Herstelleradresse

Haymon Verlag Ges.m.b.H.
Erlerstr. 10
6020 Innsbruck
Österreich
Email: order@haymonverlag.at
Url: www.haymonverlag.at
Telephone: +43 512 576300
Fax: +43 512 57630014

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Meinung aus der Buchhandlung

Annemarie Blaßnig

Thalia Klagenfurt – City Arkaden

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4/5

Die Komplexität der Welt - eine Zumutung für die Behörden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon in früheren Romanen hat L. Laher wieder ein politisch relevantes Thema aufgegriffen und die Fakten genau recherchiert. Resultat seiner Recherchen ist ein reportageartiger Roman zur aktuellen Asyldebatte in Österreich. Exemplarisch steht das Asylverfahren einer traumatisierten Kosovo-Serbin im Mittelpunkt. Darum herum gruppiert der Autor einen vielstimmigen Chor der am Verfahren beteiligten Akteure. Zu Wort kommen ein Richter des Asylgerichtshofes und dessen juristische Mitarbeiter, ehrenamtliche Flüchtlingshelfer, Menschen, die für eine Verschärfung und Menschen, die gegen eine Verschärfung der Asylgesetzgebung Stellung beziehen. Offizielle Protokolle von Einvernahmen und andere Dokumente werden wörtlich zitiert. Abstrakte und verklausulierte Satzkonstruktionen der juristischen Amtssprache stehen den Lebensgeschichten der Asylwerber/innen gegenüber. Was ist asylrelevant, was nicht? Missstände, Fehler und Willkür im Gesamtzusammenhang der Asylproblematik werden deutlich und fernab der gängigen polarisierenden öffentlichen Debatten zur Diskussion gestellt.
  • Annemarie Blaßnig
  • Buchhändler/-in

4/5

Die Komplexität der Welt - eine Zumutung für die Behörden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie schon in früheren Romanen hat L. Laher wieder ein politisch relevantes Thema aufgegriffen und die Fakten genau recherchiert. Resultat seiner Recherchen ist ein reportageartiger Roman zur aktuellen Asyldebatte in Österreich. Exemplarisch steht das Asylverfahren einer traumatisierten Kosovo-Serbin im Mittelpunkt. Darum herum gruppiert der Autor einen vielstimmigen Chor der am Verfahren beteiligten Akteure. Zu Wort kommen ein Richter des Asylgerichtshofes und dessen juristische Mitarbeiter, ehrenamtliche Flüchtlingshelfer, Menschen, die für eine Verschärfung und Menschen, die gegen eine Verschärfung der Asylgesetzgebung Stellung beziehen. Offizielle Protokolle von Einvernahmen und andere Dokumente werden wörtlich zitiert. Abstrakte und verklausulierte Satzkonstruktionen der juristischen Amtssprache stehen den Lebensgeschichten der Asylwerber/innen gegenüber. Was ist asylrelevant, was nicht? Missstände, Fehler und Willkür im Gesamtzusammenhang der Asylproblematik werden deutlich und fernab der gängigen polarisierenden öffentlichen Debatten zur Diskussion gestellt.

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Verfahren

von Ludwig Laher

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