Produktbild: Keller fehlt ein Wort

Keller fehlt ein Wort Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2011

Verlag

Braumüller Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2,5 cm

Gewicht

346 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99200-020-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.02.2011

Verlag

Braumüller Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/2,5 cm

Gewicht

346 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99200-020-3

Herstelleradresse

Braumüller
Servitengasse 5
1090 Wien
AT
office@braumueller.at

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  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    21.05.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein packender und berührender Roman über einen Mann, der seine Sprache verliert

    Ein packender und berührender Roman über einen Mann, der seine Sprache verliert. Sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    aus Bad Ems

    5/5

    12.11.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Entdeckung!

    Débutroman?! Dies ist eine Irreführung des Lesers! Patrick Tschan schreibt in einer Sprache, die gefangen nimmt, die entführt, die verführt. Ein großartiger Erzähler, der seine Protagonisten und die Sprache liebt. Ein Ver- und Entführer. Bitte mehr! Mehr von dieser präzisen ausufernden Sprache, mehr solche Geschichten, neben denen das Leben verblasst, weil sie wahrer, schillernder, echter erscheinen. Eine wirkliche Entdeckung. Schön, dass es das gibt.

  • Conny Hannesschläger

    aus Pasching

    5/5

    18.04.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Macht der nichtgesprochenen Worte

    Ein Mann, dessen wichtigste Werkzeuge die gesprochenen Worte sind, Worte, die wir alle jeden Tag gedankenlos, ganz selbstverständlich, von uns geben, verliert eines Tages eines dieser Worte. "Tasse" verschwindet unauffindbar in den Weiten seines Denkorgans...aber das ist erst der Anfang. Wie fühlt sich ein Mensch, dessen Denkvermögen voll funktionsfähig ist, der aber kein Wort mehr über die Lippen bringt, geschweige denn sie aufzuschreiben vermag? Der Kampf von Ralph Keller hat mich fasziniert, erschreckt und zum Nachdenken angeregt...der Versuch Worte zu finden, Worte zu sprechen ist keine Selbstverständlichkeit... Ein gewaltiges Buch!!!

  • Barbara Sitter

    aus Wien

    5/5

    04.02.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über den Verlust der Sprache

    Die Geschichte des 46-jährigen Ralph Keller ist eine außergewöhnliche. Der Verlust der Sprache treibt den Kommunikationsberater in die Einsamkeit und Verzweiflung. Hinzu kommt die erst vor gar nicht allzu langer Zeit stattgefundene Scheidung und der pubertierende Sohn Christian. Keller, der Worte und Sprache zu seinem Beruf gemacht hatte, fällt es schwer, sich auf andere Formen der Kommunikation einzulassen. Nichtsdestotrotz will er den Kampf nicht aufgeben. Der Roman überzeugt durch seine große sprachliche Dichte und die Erzählkunst Tschans. Durch seinen virtuosen Umgang mit der Sprache erhält der Text eine weitere Dimension, in der dem Leser deutlich wird, was "nicht kommunizieren können" bedeutet. Ein literarischer Geheimtipp der Sonderklasse, exklusiv und besonders wie alles aus der Schweiz.

  • Garstig

    3/5

    05.08.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für meinen Geschmack zu langatmig

    Das Thema "Sprachlosigkeit" ist zweifellos interessant und Action habe ich von einem solchen Buch auch nicht erwartet. Gestört haben mich aber die endlos langen Geschichten über Wörter, die von einer Hirnhälfte in die andere umziehen, sich unterwegs begegnen und schliesslich ein neues Plätzchen suchen müssen, während Keller säuft und abwartet. Ich hätte lieber etwas über seine Bemühungen erfahren, über erfolgreiches oder frustrierendes Sprechtraining, über Leseübungen, übers Singen und Gedichte aufsagen, Wörter abschreiben usw. Leider werden nur zwei Therapiestunden kurz angesprochen, zu Hause scheint Keller überhaupt nicht zu üben und die Sprachbücher bleiben bis zum Schluss in Geschenkpapier eingepackt. Ich wurde ganz kribbelig von Kellers Faulheit; einerseits unwillig zu arbeiten und andererseits unzufrieden mit dem mangelnden Fortschritt. Das schien mir etwas unlogisch, denn beruflich hatte er früher angeblich Hilfestellung zur Problembewältigung geleistet. Trotz allem: ein absolut lesenswertes Buch!

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

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    Pia Lemberger

    Thalia Wien – Mitte / W3

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    5/5

    28.03.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was denkt man, wenn man die Fähigkeit zu sprechen verliert?

    Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass Patrick Tschans Debütroman „Keller fehlt ein Wort“ das mit Abstand beste Buch war, das ich in den letzten 2 Jahren gelesen habe. Die Handlung selbst ist eigentlich banal und kann in einem Satz zusammengefasst werden. Keller erleidet einen Hirnschlag und verliert die Fähigkeit zu sprechen, nicht aber zu denken – auch wenn ihm einige Wörter schlicht „fehlen“. Seine Monologe in Gedanken– alles passiert immer aus Kellers Sicht – sind wortgewaltig beschrieben. An vielen Stellen ist das Buch unfreiwillig komisch – und nicht nur wegen des Kauderwelschs den Keller laut von sich gibt oder als SMS ins Telefon eintippt. Jedes Kapitelende hat mich zum Weiterlesen animiert, nicht etwa weil der Autor Cliffhanger eingebaut hat, sondern weil ich einfach wissen wollte wie es mit Keller weitergeht. Die Geschichte besitzt so etwas wie einen unsichtbaren Spannungsbogen. Man lacht und weint mit Keller. Einfach großartig!

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