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  • Produktbild: Summer Without Men
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Summer Without Men A Novel

3

16,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2011

Verlag

Macmillan USA

Seitenzahl

182

Maße (L/B/H)

20,7/13,9/1,2 cm

Gewicht

237 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-312-57060-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.03.2011

Verlag

Macmillan USA

Seitenzahl

182

Maße (L/B/H)

20,7/13,9/1,2 cm

Gewicht

237 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-312-57060-6

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Entertaining, yet deep...

Bewertung aus Baden am 10.08.2011

Bewertungsnummer: 735327

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Great novel about the frailty and joy of relationships. Deep, yet also humorous and entertaining. Siri Hustvedt at her best.

Entertaining, yet deep...

Bewertung aus Baden am 10.08.2011
Bewertungsnummer: 735327
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Great novel about the frailty and joy of relationships. Deep, yet also humorous and entertaining. Siri Hustvedt at her best.

Hatte höhere Erwartungen

Lea am 17.09.2025

Bewertungsnummer: 2598749

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mia, Mitte fünfzig, Lyrikdozentin, Ehefrau, bekommt nach 30 Jahren Beziehung von ihrem Mann plötzlich ein „Ich brauche eine Pause“. Der Grund? Eine junge, französische Kollegin. Mia reagiert … sagen wir, menschlich: psychischer Breakdown, Klinik, Rückzug. Sie zieht für den Sommer zurück in ihre Heimatstadt, zu ihrer alten Mutter ins Altersheim, nimmt einen Nebenjob als Dozentin für Teenie-Poesie und trifft auf eine ganze Bandbreite an Frauen: verwitwet, verzweifelt, bösartig, klug, laut, verletzlich. Und obwohl sie sich eigentlich nur sortieren will, wird aus diesem Sommer ohne Männer ein Sommer voller Konfrontation mit dem, was bleibt, wenn dir dein ganzes Leben um die Ohren fliegt. Siri Hustvedt hat Talent, das merkt man. Vielleicht ein bisschen zu sehr. Der Roman liest sich stellenweise mehr wie ein Essay oder ein intellektuelles Tagebuch als eine klassische Erzählung. Mia reflektiert viel, schreibt Briefe, zitiert Philosoph:innen, psychologische Studien, feministische Theorien und manchmal verliert sie sich dabei in ihrem eigenen Kopf. Manche Absätze waren total auf den Punkt gebracht und haben mich total gepackt. Andere wiederum wirkten wie akademische Arbeiten, die mich eher rausgeworfen als berührt haben. Der Plot ist eher episodisch als durchkomponiert. Es geht weniger um was passiert als darum, wie Mia sich verändert. In einem Moment liest man von Gedichten pubertierender Mädchen, im nächsten geht’s um Demenz, dann um Ehebruch, dann um Körperbilder, dann wieder um Troll-Kommentare im Internet. Das ist thematisch spannend, aber auch überladen. Und obwohl die Idee dahinter klar ist (eine Bestandsaufnahme weiblicher Identitäten und Lebensentwürfe) hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich die Themen gegenseitig die Luft nehmen. ️ Ich hab viel nicken müssen. Gerade bei diesen ganz ehrlichen Momenten über das Älterwerden als Frau, über Unsichtbarkeit, über männliche Bequemlichkeit und weibliches Selbstzurücknehmen. Mia ist keine Heldin, kein Opfer. Sie ist einfach eine Frau, der das Leben gerade entgleitet, die mit ihrem Schmerz nicht weiß wohin und sich langsam wieder zusammenbaut. Und das ist stark. Gleichzeitig hab ich zwischendurch den Zugang verloren. Weil’s mir an manchen Stellen zu verkopft war. Weil ich mir gewünscht hätte, dass die Autorin ihren tollen Gedanken mehr Raum gibt, ohne gleich noch fünf Metaebenen draufzupacken. Fazit: Ich bin froh, es gelesen zu haben. Aber es hat mich nicht ganz so tief erreicht, wie ich gehofft hatte. ⭐️⭐️⭐️

Hatte höhere Erwartungen

Lea am 17.09.2025
Bewertungsnummer: 2598749
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mia, Mitte fünfzig, Lyrikdozentin, Ehefrau, bekommt nach 30 Jahren Beziehung von ihrem Mann plötzlich ein „Ich brauche eine Pause“. Der Grund? Eine junge, französische Kollegin. Mia reagiert … sagen wir, menschlich: psychischer Breakdown, Klinik, Rückzug. Sie zieht für den Sommer zurück in ihre Heimatstadt, zu ihrer alten Mutter ins Altersheim, nimmt einen Nebenjob als Dozentin für Teenie-Poesie und trifft auf eine ganze Bandbreite an Frauen: verwitwet, verzweifelt, bösartig, klug, laut, verletzlich. Und obwohl sie sich eigentlich nur sortieren will, wird aus diesem Sommer ohne Männer ein Sommer voller Konfrontation mit dem, was bleibt, wenn dir dein ganzes Leben um die Ohren fliegt. Siri Hustvedt hat Talent, das merkt man. Vielleicht ein bisschen zu sehr. Der Roman liest sich stellenweise mehr wie ein Essay oder ein intellektuelles Tagebuch als eine klassische Erzählung. Mia reflektiert viel, schreibt Briefe, zitiert Philosoph:innen, psychologische Studien, feministische Theorien und manchmal verliert sie sich dabei in ihrem eigenen Kopf. Manche Absätze waren total auf den Punkt gebracht und haben mich total gepackt. Andere wiederum wirkten wie akademische Arbeiten, die mich eher rausgeworfen als berührt haben. Der Plot ist eher episodisch als durchkomponiert. Es geht weniger um was passiert als darum, wie Mia sich verändert. In einem Moment liest man von Gedichten pubertierender Mädchen, im nächsten geht’s um Demenz, dann um Ehebruch, dann um Körperbilder, dann wieder um Troll-Kommentare im Internet. Das ist thematisch spannend, aber auch überladen. Und obwohl die Idee dahinter klar ist (eine Bestandsaufnahme weiblicher Identitäten und Lebensentwürfe) hatte ich manchmal das Gefühl, dass sich die Themen gegenseitig die Luft nehmen. ️ Ich hab viel nicken müssen. Gerade bei diesen ganz ehrlichen Momenten über das Älterwerden als Frau, über Unsichtbarkeit, über männliche Bequemlichkeit und weibliches Selbstzurücknehmen. Mia ist keine Heldin, kein Opfer. Sie ist einfach eine Frau, der das Leben gerade entgleitet, die mit ihrem Schmerz nicht weiß wohin und sich langsam wieder zusammenbaut. Und das ist stark. Gleichzeitig hab ich zwischendurch den Zugang verloren. Weil’s mir an manchen Stellen zu verkopft war. Weil ich mir gewünscht hätte, dass die Autorin ihren tollen Gedanken mehr Raum gibt, ohne gleich noch fünf Metaebenen draufzupacken. Fazit: Ich bin froh, es gelesen zu haben. Aber es hat mich nicht ganz so tief erreicht, wie ich gehofft hatte. ⭐️⭐️⭐️

Kundinnen und Kunden meinen

Summer Without Men

von Siri Hustvedt

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