Produktbild: Schnipselgestrüpp

Schnipselgestrüpp

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

5 - 5 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

August 2010

Abbildungen

durchgehend illustriert

Verlag

Bajazzo Verlag

Seitenzahl

44

Maße (L/B/H)

31,3/22,5/1,3 cm

Gewicht

499 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-905871-16-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

5 - 5 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

August 2010

Abbildungen

durchgehend illustriert

Verlag

Bajazzo Verlag

Seitenzahl

44

Maße (L/B/H)

31,3/22,5/1,3 cm

Gewicht

499 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-905871-16-6

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Mit Phantasiereichtum gegen Spracharmut.

RezensentInnen des Österreichischen Bibliothekswerks am 03.02.2021

Bewertungsnummer: 712158

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwei Erwachsene sitzen schweigend vor dem Fernsehapparat, der Junge kommt am Nachmittag aus der Schule. Stille, Schweigen, Resignation, Mindestsicherung, Arbeitslosigkeit, Depression, Verzweiflung, Beziehungs- und Spracharmut schlagen den LeserInnen bereits auf der ersten Doppelseite entgegen. Der Fernseher plappert, sonst ist es still. Gut für alle BetrachterInnen, dass jetzt der Junge kommt, denn der hat seine eigene Welt. Er hat sogar einen ganzen Teppich aus Papier, genauer aus Zeitungen, die die Mutter aus dem Mistkübel im Hof holt. Nein, kein Geld für Bücher, für Zoo, für Kino, nur den Fernseher und die schweigenden Bezugspersonen davor. Der Junge schafft es, seine Phantasie wach zu halten, sich aus der Enge wegzuträumen, dann gibt es in seinem Kopf Kino. Die Geschichte gewinnt an Buntheit, die verdanken wir dem Jungen: Er hat den Vater bereits gewonnen, der ist jetzt der Frosch, wenn er, der Junge, die Sonnenanbeterin spielt. Ein besonderes Buch für alle Bibliotheken, für alle Fortbildungen, für alle PolitikerInnen, für alle, die es noch immer wagen, von sozialen Hängematten zu reden: Bedrückende Armut wird hier nicht schön- und weggeredet, sondern einfach nur dargestellt. Hoffnung, Leben, Farbe ist hier aus Papierschnipseln entstanden, ein Kind hat für sich einen Weg gefunden. (Christina Repolust)

Mit Phantasiereichtum gegen Spracharmut.

RezensentInnen des Österreichischen Bibliothekswerks am 03.02.2021
Bewertungsnummer: 712158
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwei Erwachsene sitzen schweigend vor dem Fernsehapparat, der Junge kommt am Nachmittag aus der Schule. Stille, Schweigen, Resignation, Mindestsicherung, Arbeitslosigkeit, Depression, Verzweiflung, Beziehungs- und Spracharmut schlagen den LeserInnen bereits auf der ersten Doppelseite entgegen. Der Fernseher plappert, sonst ist es still. Gut für alle BetrachterInnen, dass jetzt der Junge kommt, denn der hat seine eigene Welt. Er hat sogar einen ganzen Teppich aus Papier, genauer aus Zeitungen, die die Mutter aus dem Mistkübel im Hof holt. Nein, kein Geld für Bücher, für Zoo, für Kino, nur den Fernseher und die schweigenden Bezugspersonen davor. Der Junge schafft es, seine Phantasie wach zu halten, sich aus der Enge wegzuträumen, dann gibt es in seinem Kopf Kino. Die Geschichte gewinnt an Buntheit, die verdanken wir dem Jungen: Er hat den Vater bereits gewonnen, der ist jetzt der Frosch, wenn er, der Junge, die Sonnenanbeterin spielt. Ein besonderes Buch für alle Bibliotheken, für alle Fortbildungen, für alle PolitikerInnen, für alle, die es noch immer wagen, von sozialen Hängematten zu reden: Bedrückende Armut wird hier nicht schön- und weggeredet, sondern einfach nur dargestellt. Hoffnung, Leben, Farbe ist hier aus Papierschnipseln entstanden, ein Kind hat für sich einen Weg gefunden. (Christina Repolust)

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Schnipselgestrüpp

von Julia Friese, Christian Duda

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