Eine phantastische Mischung aus Mythos und Moderne
Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig. Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten?
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ein außergewöhnlicher Halbbruder
Alexander Angelus Plötz am 15.01.2021
Bewertungsnummer: 1385441
Bewertet: Hörbuch (CD)
Dies ist der zweite Band der Reihe und so wissen wir bereits aus Band 1, dass Percy es nicht so mit Schulen hat ... und so kommt es hin und wieder zu Alltagsproblemen, wie zum Beispiel das Abfackeln der Sporthalle. Zugegeben es war nicht Percy, aber was scheren sich "Monster" um das, was sie um sich herum in Schutt und Asche legen, nur um an ihn ran zu kommen.
Glücklicherweise hatte er einen sehr guten Freund an seiner Seite - einen obdachlosen Jungen von imposanten 1,90m, wohnhaft im Kühlschrankkarton ... jedoch vom Gemüt eines kleinen Kindes und nur einem Auge.
Im Halbblut Camp geht alles drunter und drüber, denn es ist nicht mehr sicher und keiner weiß so genau, was zu tun ist ... so mal Chiron quasi gefeuert wurde.
In all dem Trubel bekennt sich Poseidon zu seinem Zyklopen Sohn Tyson, dessen Anwesenheit die Camper beunruhigt ... ein Problem das im Auge liegt, nur nicht in dem von Tyson.
Immerhin gehen die Kinder des Hephaistos respektvoll mit ihm um, arbeiten doch stets Zyklopen in den großen Schmieden des Gottes.
Um den Baum von Thalia vor dem Tod (und damit auch alle im Camp) zu retten, wird Clarise, Tochter des Ares, auf die Reise geschickt, dass goldene Vlies zu holen ... obwohl Percy und Annabeth überhaupt erst die Sprache darauf brachten.
Natürlich hadert Percy mit dieser Entscheidung und wie um ihn zu bestärken, bekommt er eine schnelle und vollständige Hermeslieferung vom Götterboten höchst selbst ... alles was Percy, Annabeth und Tyson für die Reise, die ihnen verboten wurde, brauchen.
Ein Hippocampus namens Regenbogen schafft es, das Tyson weinen muss und es ist wirklich rührend.
Es heißt immer eine Kreuzfahrt, die sei lustig - nie wurde aber erwähnt das es stark abhängig von den anderen Passagieren ist ... dadurch scheint es Kreuzfahrten zu geben, wie in Percys Fall, die alles sind ... nur eben nicht lustig.
Was soll ein einäugiger Mechaniker wohl tun, wenn zu viel Druck auf dem Kolben ist, die alte Birmingham repariert sich ja nicht von selbst...
Könnt Ihr Euch vorstellen, dass es mega furchterregende Piratenmeerschweinchen gibt und man sich hüten muss, wenn man ihnen das Segelschiff vor der Nase weg klaut?
Wer das Buch liest/hört wird folgendes verstehen:
Man kann ganz schnell von dem Braut zu der Braut kommen und der große Halbbruder hasst Niemand abgrundtief und das in absoluter, grammatikalischer Richtigkeit.
Stellt Euch Schafe vor, so richtig große (nein! nicht zählen, sonst schlaft Ihr ein) ... ein entspannendes Bild oder? Was aber, wenn niemand und ich meine wirklich niemand ihnen begegnen will, weder im Dunklen, noch im Hellen ... gezählt oder auch ungezählt - Schafe über die eine Wölfin ihren Welpen Schauergeschichten erzählen würde?
Solche Schafe gibt es nicht? Seid Ihr Euch sicher?
Warum Tysons Freundschaft zu Regenbogen wohl alle rettet?
Percy lernt eine sehr wichtige Lektion, über den eigenen Schatten zu springen, eine ursprüngliche Feindschaft ruhen zu lassen und einen Vertrauensvorschuss zu geben, kann ein Gewinn für beide Seiten sein und tut nicht einmal weh.
Unser Held entlockt gewitzt ein Geständnis, wenn auch ungewollt vor Publikum ... für den Geständigen ungewollt, wieso infolge dessen nun aber die Party-Ponies ihren Auftritt haben ohne zu feiern, müsst Ihr selber rausfinden.
Übrigens hasse ich Abschiede und Schachfiguren sind mir leblos lieber, sofern sie schon immer leblos waren.
Es klingt kryptisch, gar verrückt? Logisch, da ich Euch nur Krümel vorwerfe ... jetzt ist es an Euch, schnappt Euch den ganzen Kuchen.
Dieser Band steht dem ersten der Reihe in nichts nach, ist sogar noch geladener an Aktionen und Emotionen und man spürt die Entwicklung der Charaktere, erlebt sie mit.
Percy Jackson - 2. Im Bann des Zyklopen
Poldis Hörspielseite am 15.01.2021
Bewertungsnummer: 688157
Bewertet: Hörbuch (CD)
Erster Eindruck: Wilde Jagd durch die See
Das Halfblood Camp ist in Gefahr, der wichtige für die Verteidigung wichtige Baum wurde vergiftet. Doch für Percy Jackson kommt es noch schlimmer: Sein Freund Grover, der Satyr, befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Natürlich machen Percy und Annabeth sich sofort zu seiner Rettung auf, und auch Ares' Tochter Clarissa begleitet sie. Und schließlich bekommen sie noch Hilfe von unerwarteter Seite...
Nach dem aufregenden ersten Teil "Diebe im Olymp" geht es bei Percy Jackson weiter, die Mischung aus griechischer Mythologie und der heutigen Zeit ist auch Grundlage für den zweiten Teil. Kennt man die erste Geschichte, ist man schnell in der Handlung drin und muss sich nicht lange an die außergewöhnliche Szenerie gewöhnen. Die eigentliche Handlung kann dann auch recht schnell starten, viel Zeit wird nicht für Charakterdarstellungen verwendet. Stattdessen ist man schon nach wenigen Minuten von den neuesten Entwicklungen gefesselt, die die gesamte Spielzeit über anhalten. Und das ist vielleicht der einzige kleine Kritikpunkt: Man rast geradezu durch die verschiedenen Ereignisse, man bekommt kaum Zeit, das Gehörte zu verdauen. Das bestätigt sich auch durch die im Vergleich recht kurze Laufzeit des Hörbuches. Das Geschehen ist vielfältig und mit dem wunderbaren Humor des ersten Teiles erzählt, Kennern der Odysseussage werden viele der angesprochenen Themen bekannt vorkommen. Diese sind jedoch so modernisiert worden und mit neuen Wendungen versehen, dass es trotzdem sehr unterhaltsam und kurzweilig von statten geht. Dieser Band führt die Reihe sehr positiv weiter, alte Bekannte wie neue Charaktere werden vor der Kulisse des actiongeladenen Szenarios gut dargestellt, eine Feuerwerk an guten Ideen.
Natürlich ist auch hier wieder Marius Clarén an Sprecher verpflichtet worden. Er gestaltet die Handlung sehr lebendig, die Szenen entstehen quasi vor dem Auge des Hörers und sind sehr präsent. Seine betonte Aussprache lässt zusätzliche Spannung aufkommen, dynamische Wechsel halten das Interesse aufrecht. Besonders gefällt mir der offensichtlich leicht schwarze Humor, an dem Clarén viel Spaß zu haben scheint.
Wieder ist die Papphülle etwas unstabil geraten, ansonsten ist die Gestaltung der Verpackung aber gut gelungen. Das Titelbild ist in anderen Farbtönen gehalten und zeigt ein anderes Motiv, weist aber klare Parallellen zum ersten Teil auf und bildet so einen Wiedererkennungswert. Die kleinen Infos im Inneren sind eine nette Beigabe.
Fazit: Auch Teil zwei der Reihe ist gespickt mit tollen Ideen und einer sehr dynamischen, spannenden Geschichte, sodass auch hier eine Empfehlung ausgesprochen werden kann.
Meinung aus der Buchhandlung
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Den zweiten Teil finde ich sogar fast noch packender als den ersten! Rick Riordan schafft es einfach, einen komplett in den Bann zu ziehen. Was da während dem lesen in der Außenwelt passiert? Tja, das geht spurlos und geräuschlos an einem vorbei.
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