Produktbild: Neue Phänomenologie in Frankreich
Band 1974

Neue Phänomenologie in Frankreich

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.01.2011

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

708

Maße (L/B/H)

3,6/10,8/17,7 cm

Gewicht

413 g

Auflage

1 Auflage Originalausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29574-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.01.2011

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

708

Maße (L/B/H)

3,6/10,8/17,7 cm

Gewicht

413 g

Auflage

1 Auflage Originalausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29574-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.02.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Umfangreich

    Bernhard Waldenfels ist für die Veröffentlichung seiner Unterersuchung mit dem Titel "Phänomenologie in Frankreich" zu danken, die 1983 erschienen ist. Mit dieser Publikation gab er nicht nur der deutschsprachigen Phänomenologie weitreichende Impulse. An das Buch von Bernhard Waldenfels wollen nun die Autoren Hans-Dieter Gondek und László Tengelyi anschließen und die neuen Wege, die die zeitgenössische Phänomenologie in Frankreich geht, aufzeigen. Hans-Dieter Gondek ist hierzulande hinlänglich bekannt mit seinen Übersetzung und Aufsätzen zu Lacan, Derrida und Levinas. László Tengelyi ist Professor in Wuppertal und war Präsident der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung. Das Buch verspricht viel und ist umfangreich mit seinen 708 Seiten. Den Schwerpunkt legt das Buch auf die Lektüren der Phänomenologen Michel Henry, Jean-Luc Marion und Marc Richir, von denen bislang nicht viel ins Deutsche übersetzt wurde. Einen gewissen Brückschlag von Waldenfels Buch zur "Neue Phänomenologie in Frankreich" wird durch eine Diskussion der Philosophen Merleau-Ponty, Ricoeur, Levinas und Derrida erreicht, die mit ihren Publikation Richtungen in der phänomenologischen Forschung vorgaben. Zu nennen sind hierbei die Begriffe: Leib, Gabe, quasi-/metaphysisch-theologische Fragen, Zeitlichkeit usw. Da ich mit meiner Lektüre des Buches erst am Anfang stehe, kann ich das Buch natürlich nur mit Vorbehalt empfehlen. Dennoch möchte ich das Buch jedem Leser und jeder Leserin phänomenologischer Literatur nahelegen. Die ersten Seiten lesen sich sehr spannend. Nicht nur phänomenologische Themen und Felder werden freigelegt, vielmehr werden Konflikte und Differenzen innerhalb der phänomenologischen Forschung aufgezeigt.

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  • Produktbild: Neue Phänomenologie in Frankreich

  • I. Eine theologische Wende der französischen Phänomenologie?



    II. Die neuen Bestrebungen der Phänomenologie in Frankreich



    III. Das Eigentliche der Neuen Phänomenologie in Frankreich – in einer ersten Skizze



    IV. Grundthemen, Gliederung und Zielsetzung der Untersuchung



    Erster Teil: Wandel im Begriff des Phänomens



    Erstes Kapitel: Richirs Phänomenologie spontaner Sinnbildung



    I. Sinnbildung im Sprachlichen und die Architektonik der verwandelten Phänomenologie



    II. Die Entdeckung der Phantasie und die architektonische Neugründung der Phänomenologie



    III. Architektonischer Gesamtentwurf in Bruchstücken



    Zweites Kapitel: Leiberfahrung als Gabenvorgang in Henrys Lebensphänomenologie



    I. Selbstheit, Passivität und Affektivität bei Henry und Levinas



    II. Der Leib, die Zeit und das Selbst



    Drittes Kapitel: Marions Phänomenologie der Gabe



    I. Die Selbstgebung des Phänomens



    II. Gestische Phänomene



    III. Phänomenologie des Anspruchsereignisses



    Zweiter Teil: Differenzierung des verwandelten Phänomenbegriffs nach neuen Forschungsfeldern



    Erstes Kapitel: Phänomenologie als eine andere Erste Philosophie



    I. Janicaud und die minimale Phänomenologie



    II. Phänomenologie als Erste Philosophie bei Marion



    III. Phänomenologie und Metaphysik bei Richir



    Zweites Kapitel: Spielarten der Leiblichkeit. Ansätze zu einer phänomenologischen Anthropologie



    I. Phänomenologie und Psychoanalyse – lange Jahre der Verkennung



    II. Paul Ricœur: Archäologie des Subjekts und Teleologie des Bewusstseins



    III. Henrys Genealogie der Psychoanalyse



    IV. Richirs phänomenologische Anthropologie



    V. Phänomenologie und Lacan’sche Psychoanalyse



    Drittes Kapitel: Vom Anspruchsereignis zum Liebesphänomen. Phänomenologie an der Grenze von Philosophie und Theologie



    I. Richirs Auseinandersetzung mit der politischen Theologie



    II. Henrys lebensphänomenologische Erneuerung des Christentums



    III. Marion im Kampf mit der Ontotheologie



    Dritter Teil: Zwei Randgänger der neuen Phänomenologie in Frankreich



    Erstes Kapitel: Jacques Derrida und die Phänomenologie



    I. Von der Genesis zur „phänomenologischen Stimme“ – Derridas frühe Auseinandersetzung mit der Husserl’schen Phänomenologie



    II. Die Undekonstruierbarkeit der Gabe



    III. Jacques Derridas späte Rückkehr zur Phänomenologie



    Zweites Kapitel: Zeit, Erzählung und Geschichte bei Ricœur



    I. Lebendige Erfahrung und erzählerischer Ausdruck der Zeit



    II. Geschichtsforschung und Geschichtserzählung bei Ricœur



    Vierter Teil: Sieben Porträts aus dem Umkreis der Neuen Phänomenologie in Frankreich



    Erstes Kapitel: Didier Franck und das Dramatische am Phänomen



    I. Der Gesichtspunkt der Leiblichkeit in der Phänomenologie



    II. Mitten im Geflecht europäischer Traditionsstränge



    III. Neue Züge am Phänomenbegriff



    IV. Auf der Spur Gottes – jenseits aller Ontotheologie



    Zweites Kapitel: Françoise Dastur und die Endlichkeit und Sterblichkeit des Menschen



    I. Das Bemühen um eine phänomenologische Chronologie



    II. Endlichkeit, Sterblichkeit und Tod



    III. „Reversibilität“ – Konsequenzen aus Merleau-Pontys „Ontologie des Fleisches“



    Drittes Kapitel: Éliane Escoubas oder die Bestimmung des Phänomens am Leitfaden der Kunst



    I. Die Einbildungskraft bei Kant und das Ereignis des Erscheinens



    II. Die Rolle der Kunst in der Bestimmung des Phänomens



    Viertes Kapitel: Jean-Louis Chrétien und die Stimme der Phänomene



    I. Die nackte Stimme der Phänomenologie



    II. Phänomenologie von Entscheidung und Verantwortung



    III. Die Arche der Rede und das Opfergeschenk der Welt



    Fünftes Kapitel: Renaud Barbaras und die Phänomenologie des Begehrens



    I. Auseinandersetzung mit der phänomenologischen Tradition



    II. Das Leben als Begehren



    III. Zusammenfassung: Leben, Begehren und Bewusstsein



    Sechstes Kapitel: Leiblichkeit und Intersubjektivität bei Natalie Depraz



    I. Von der Egologie über die Ipsologie zur Alterologie



    II. Zeit und Bild des transzendentalen Leibes



    Siebtes Kapitel: Jocelyn Benoist und die Grenzen der Phänomenalität



    I. „Phrenesie der Grenze“



    II. Die Grenzen der Intentionalität



    Schlussfolgerungen



    Literaturverzeichnis



    Nachweise