Im Land der Freien

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MIt dem Greyhound durch Amerika

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.11.2014

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/1,7 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.11.2014

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/1,7 cm

Gewicht

194 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6124-8

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Heute morgen begegnete ich Jesus auf der Interstate 10

Susanne Pichler aus Linz Lentia am 12.06.2013

Bewertungsnummer: 813713

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Andreas Altmann, einer der bekanntesten Reiseschriftsteller Deutschlands, begibt sich in diesem Buch auf eine Reise durch die USA. Ausgehend von New York fährt er quer durch das Land nach San Francisco. Als Fortbewegungsmittel dienen ihm die legendären Greyhound-Busse, die praktisch alle Orte des Landes miteinander verbinden. Dieser Reisebericht hat beinahe schon etwas Anachronistisches. Zum ersten Mal wurde er 1999 veröffentlicht, also vor 9/11 und der permanenten Terrorbedrohung, die in aktuellen Reiseberichten latent fast immer eine Rolle spielt. Somit ist er auch Zeugnis einer vergangenen Epoche. Andreas Altmanns Reise liegt ein merkwürdiges Konzept zugrunde. In beinahe allen Städten sucht er die heruntergekommenen Stadtteile auf, steigt in den billigsten Motels ab, trifft auf Drogendealer, Huren und Kleinkriminelle. Selten nur wandelt er auf touristischen Spuren. In Memphis besucht er Graceland, um Elvis Presley Tribut zu zollen. Doch auf die meisten Städte reagiert er beinahe allergisch. Ganz besonders negativ fällt seine Reaktion auf die Amerikaner selbst aus. Jedes Lächeln und jedes freundliche Wort wird von ihm zynisch abgetan. Die typische amerikanische Freundlichkeit wird von ihm arrogant belächelt. Ich empfinde es als besonders störend, dass Andreas Altmann als Reiseschriftsteller dem von ihm besuchten Land so dermaßen mit Verachtung und Hohn begegnet. Sein eigenes Wissen und seine eigene Intelligenz schätzt er dagegen sehr hoch ein. Doch für die dicken, dummen und ach so freundlichen Amerikaner findet er kaum ein freundliches Wort. Versöhnlich ist dann das Ende seines Reiseberichtes. Denn in San Francisco kann er sich der Schönheit des von ihm besuchten Landes nicht mehr entziehen. Wenn die Golden Gate und der Pazifik im Sonnenschein funkeln, dann findet auch ein Zyniker wie Andreas Altmann kein negatives Wort mehr. Alles in allem ein zwar interessanter aber auch sehr verachtender Blick auf Amerika, der ein schales Gefühl zurücklässt.
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Heute morgen begegnete ich Jesus auf der Interstate 10

Susanne Pichler aus Linz Lentia am 12.06.2013
Bewertungsnummer: 813713
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Andreas Altmann, einer der bekanntesten Reiseschriftsteller Deutschlands, begibt sich in diesem Buch auf eine Reise durch die USA. Ausgehend von New York fährt er quer durch das Land nach San Francisco. Als Fortbewegungsmittel dienen ihm die legendären Greyhound-Busse, die praktisch alle Orte des Landes miteinander verbinden. Dieser Reisebericht hat beinahe schon etwas Anachronistisches. Zum ersten Mal wurde er 1999 veröffentlicht, also vor 9/11 und der permanenten Terrorbedrohung, die in aktuellen Reiseberichten latent fast immer eine Rolle spielt. Somit ist er auch Zeugnis einer vergangenen Epoche. Andreas Altmanns Reise liegt ein merkwürdiges Konzept zugrunde. In beinahe allen Städten sucht er die heruntergekommenen Stadtteile auf, steigt in den billigsten Motels ab, trifft auf Drogendealer, Huren und Kleinkriminelle. Selten nur wandelt er auf touristischen Spuren. In Memphis besucht er Graceland, um Elvis Presley Tribut zu zollen. Doch auf die meisten Städte reagiert er beinahe allergisch. Ganz besonders negativ fällt seine Reaktion auf die Amerikaner selbst aus. Jedes Lächeln und jedes freundliche Wort wird von ihm zynisch abgetan. Die typische amerikanische Freundlichkeit wird von ihm arrogant belächelt. Ich empfinde es als besonders störend, dass Andreas Altmann als Reiseschriftsteller dem von ihm besuchten Land so dermaßen mit Verachtung und Hohn begegnet. Sein eigenes Wissen und seine eigene Intelligenz schätzt er dagegen sehr hoch ein. Doch für die dicken, dummen und ach so freundlichen Amerikaner findet er kaum ein freundliches Wort. Versöhnlich ist dann das Ende seines Reiseberichtes. Denn in San Francisco kann er sich der Schönheit des von ihm besuchten Landes nicht mehr entziehen. Wenn die Golden Gate und der Pazifik im Sonnenschein funkeln, dann findet auch ein Zyniker wie Andreas Altmann kein negatives Wort mehr. Alles in allem ein zwar interessanter aber auch sehr verachtender Blick auf Amerika, der ein schales Gefühl zurücklässt.

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von Andreas Altmann

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