Produktbild: Satanstango

Satanstango Roman | Nobelpreis für Literatur 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29250

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2010

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,6/12,8/2,7 cm

Gewicht

243 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Sátantangó

Übersetzt von

Hans Skirecki

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18073-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

[...] eine ausgesprochen hypnotische Abwärtsspirale in Prosa Jörg Plath Deutschlandfunk Kultur 20251209

Produktdetails

Verkaufsrang

29250

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2010

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,6/12,8/2,7 cm

Gewicht

243 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Sátantangó

Übersetzt von

Hans Skirecki

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-18073-8

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    5/5

    09.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    In den Teufelskreisen der Hoffnungslosigkeit

    Der 1985 erschienene Debütroman von László Krasznahorkai ist eine visionäre, dichte, langsame und unerbittliche Prosa, die die von ihr dargestellte Welt mit vollkommener Präzision widerspiegelt. Die Handlung von Satanstango entfaltet sich in der kargen, verlassenen und verfallenen ungarischen Provinz, in der die in tiefster Armut lebenden Bewohner in den höllischen Zirkeln von Hoffnungslosigkeit, Ausgeliefertsein, Sehnsucht und vergeblicher Glückssuche gefangen sind. Mit außergewöhnlicher atmosphärischer Kraft, getragen von biblischen Bildern und apokalyptischen Visionen, stellt Krasznahorkai den „satanischen Tanz” gesellschaftlich marginalisierter, verwildeter Figuren. Der Tango fungiert dabei nicht nur als Titelmotiv, sondern auch als zentrale Allegorie und strukturierendes Prinzip, dem die Kapitelstruktur folgt. Satanstango markiert den Beginn eines literarischen Œuvres von außergewöhnlicher Intensität, das sich in vielfacher Hinsicht, unter anderem mit den Werken weltliterarischer Autoren wie Bulgakow, García Márquez und Kafka vergleichen lässt.

  • Juti

    aus HD

    1/5

    23.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    unerwartetes Problem * Ich…

    unerwartetes Problem * Ich hatte mich schon damit abgefunden, dass die Bücher des diesjährigen Nobelpreisträgers unlesbar sind, weil die Punkte fehlen. Nun stellte ich in diesem älteren Roman aber fest, dass er in jungen Jahren noch normale Sätze schreiben konnte. * Die ersten drei Kapitel des aus zwei Teilen bestehenden Buches habe ich seit Sonntag gelesen. Wenn es kein Roman wäre, würde ich es für Kurzgeschichten halten. Der roten Faden fehlt. Dennoch gefällt mir die Figur des Geologielehrers im dritten Kapitel. * Mein Problem ist aber, dass dieses Buch noch heute zur Bibliothek zurückmuss und ich es nicht ganz schaffen werden, da ich in früheren Büchern des Autors die Lust verloren habe. Nun habe ich die eiserne Regel, dass abgebrochene Bücher nur 1 Stern bekommen. Auch wenn heute die Lage etwas anders ist, weil nicht nur die Lust, sondern auch die Zeit fehlt, so bleibt es dabei. Es gibt viel bessere Bücher. Ich werde es nicht wieder ausleihen. Für 2026 wünsche ich mir ein besseres Literaturnobelpreistkomitee, ein langes Wort mit dem ich geschlossen hätte, wenn ich nicht auf dieses lange Wort noch hingewiesen hätte.

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  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    12.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Besser ein Spatz in der Hand…

    In dunkles, apokalyptisches Flair getaucht, interagieren Krasznahorkais authentische und still leidende Figuren in trostloser Umgebung. Sein einzigartiger Schreibstil lässt den Beobachter in die von prasselndem und eisigem Platzregen getränkte Erde einsinken. Die Ohnmacht der Dorfbewohner ist mit erdrückender Konstanz spürbar und das soziale Gefüge droht jede Sekunde einzustürzen wie der Turm zu Babel.

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