Produktbild: Nanga Parbat. Das Drama 1970 und die Kontroverse

Nanga Parbat. Das Drama 1970 und die Kontroverse Wie die Messner-Tragödie zum größten Streitfall der Alpingeschichte wurde

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2010

Abbildungen

ca. 50 farbige und Schwarz-Weiß- Abbildungen

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

23,3/16/2,4 cm

Gewicht

800 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-3064-7

Beschreibung

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2010

Abbildungen

ca. 50 farbige und Schwarz-Weiß- Abbildungen

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

23,3/16/2,4 cm

Gewicht

800 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-3064-7

Herstelleradresse

Tyrolia Verlagsanstalt Gm
Exlgasse 20
6020 Innsbruck
AT

Email: buchverlag@tyrolia.at

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Nanga Parbat: Spannend, informativ, kontrovers

Bewertung aus Tulfes am 08.09.2014

Bewertungsnummer: 854666

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Hilfe von Augenzeugenberichte, Aufzeichnungen und Expertenkommentaren zeichnet Jochen Hemmleb ein sehr genaues und akribisch recherchiertes Bild von einer der wohl bekanntesten Bergsteigertragödien der Alpingeschichte: Die Geschichte um Reinhold Messner und seinen Bruder Günther, der 1970 am Nanga Parbat den Tod fand. In seinem Buch beschreibt Hemmleb dieses Ereignis, wobei er sich im ersten Teil sehr darum bemüht, objektiv, fundiert und aus einer gewissen Distanz heraus die Geschehnisse um dieses Bergdrama,- und trauma näher zu beleuchten. Dieser erste Teil liest sich hochspannend, wird packend erzählt und zieht den Leser daher sofort in seinen Bann. Der zweite Teil des Buches verliert an Spannung; hier geht es nun vor allem um die bis heute andauernden medialen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen der beteiligten Akteure untereinander. Allmählich verliert der Leser dabei den Überblick, wer in den vergangenen 40 Jahren wen klagte, wobei im vorliegenden Buch zunehmend Messner und seine angeblichen Widersprüche in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken: "Da es inzwischen zu fast jedem strittigen Punkt der Geschichte von Reinhold Messner unterschiedliche Aussagen gibt, kann fast jede seiner Angaben in Frage gestellt werden und sind viele Szenarien des tatsächlichen Geschehens denkbar [...]". Hier wird nun in erster Linie das Bild einer tragischen Figur Messner gezeichnet, die sich zwischen Heldenverehrung- und demontage bewegend nicht vom Jahr 1970 lösen kann. Nach dem Lesen bleiben viele Fragezeichen zurück, auf viele Hypothesen und Vermutungen folgen nur wenige klare Antworten. Was mich als Leserin berührt? Zwei junge Brüder wollen einen Berg besteigen, nur einer kehrt zurück. Und keine Schuldzuweisung auf dieser Welt wird diesen Verlust tilgen, die Frage nach der eigenen Verantwortung mildern und das innere Loch stopfen können.

Nanga Parbat: Spannend, informativ, kontrovers

Bewertung aus Tulfes am 08.09.2014
Bewertungsnummer: 854666
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Hilfe von Augenzeugenberichte, Aufzeichnungen und Expertenkommentaren zeichnet Jochen Hemmleb ein sehr genaues und akribisch recherchiertes Bild von einer der wohl bekanntesten Bergsteigertragödien der Alpingeschichte: Die Geschichte um Reinhold Messner und seinen Bruder Günther, der 1970 am Nanga Parbat den Tod fand. In seinem Buch beschreibt Hemmleb dieses Ereignis, wobei er sich im ersten Teil sehr darum bemüht, objektiv, fundiert und aus einer gewissen Distanz heraus die Geschehnisse um dieses Bergdrama,- und trauma näher zu beleuchten. Dieser erste Teil liest sich hochspannend, wird packend erzählt und zieht den Leser daher sofort in seinen Bann. Der zweite Teil des Buches verliert an Spannung; hier geht es nun vor allem um die bis heute andauernden medialen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen der beteiligten Akteure untereinander. Allmählich verliert der Leser dabei den Überblick, wer in den vergangenen 40 Jahren wen klagte, wobei im vorliegenden Buch zunehmend Messner und seine angeblichen Widersprüche in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken: "Da es inzwischen zu fast jedem strittigen Punkt der Geschichte von Reinhold Messner unterschiedliche Aussagen gibt, kann fast jede seiner Angaben in Frage gestellt werden und sind viele Szenarien des tatsächlichen Geschehens denkbar [...]". Hier wird nun in erster Linie das Bild einer tragischen Figur Messner gezeichnet, die sich zwischen Heldenverehrung- und demontage bewegend nicht vom Jahr 1970 lösen kann. Nach dem Lesen bleiben viele Fragezeichen zurück, auf viele Hypothesen und Vermutungen folgen nur wenige klare Antworten. Was mich als Leserin berührt? Zwei junge Brüder wollen einen Berg besteigen, nur einer kehrt zurück. Und keine Schuldzuweisung auf dieser Welt wird diesen Verlust tilgen, die Frage nach der eigenen Verantwortung mildern und das innere Loch stopfen können.

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Nanga Parbat. Das Drama 1970 und die Kontroverse

von Jochen Hemmleb

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