Im Jahre 2009 erhält die Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Ein geheimer Katastrophenplan wird entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie durch Zufall auf eine ehemalige Forschungseinrichtung, die ein Geheimnis birgt und den Plan der Regierung als fehlerhaft ausweist. Jackson nimmt die Sache selbst in die Hand, um einen fast hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe zu gewinnen. 2012 - Das Ende der Zeitrechnung im Maya-Kalender. Die Tibeter, die alten Ägypter, die Cherokee- und Hopi-Indianer, sie alle beziehen sich in ihren mystischen Glaubenssystemen und Zeitrechnungen, genau wie die Maya, auf einen 26.000 Jahre alten Zyklus. Dieser Zyklus endet am 22. Dezember 2012. Zu diesem Zeitpunkt ergibt sich eine äußerst seltene astronomische Konstellation, die sich bereits seit Jahrtausenden von Jahren abzeichnet.
Kundinnen und Kunden meinen
3.1/5.0
Bewertung
4/5
19.11.2012
DVD (DVD)
21. Dezember 2012
Der Weltuntergang als Running Gag der Kulturgeschichte ? Wir haben schon viele dieser Prophezeihungen überlebt - und große Sorgen mache ich mir auch diesmal nicht. Obwohl der Gedanke diesmal keine Weihnachtsgeschenke zu kaufen - oder gar umzutauschen irgendwie verlockend ist ..... Nun, hier dreht es sich um einen Film, der so toll in Szene gesetzt ist, das einem der Atem stockt. Gut, die Handlung ist nicht "der Burner" - erwartet man aber auch nicht, denn das Ende ist schon zu vorhersehbar. Aber diese Tricks und Animationen sind einfach genial - besonders auf einer großen Leinwand !! Also, lehnen wir uns mit der Tüte Popcorn zurück und genießen einfach diese Bilder.
Nicole Laquai-Hammam
aus Limburg
4/5
29.07.2010
DVD (DVD)
Mehr Apokalypse geht nicht...
...und obwohl der Film sicher darauf abzielen soll, der Menschheit schon mal zu zeigen, was denn 2012 so los sein wird, und das ist schon einiges, musste ich dennoch an vielen Stellen herzlich lachen. Da bricht der Asphalt prinzipiell nur an der Stelle weg, an der der Held der Geschichte eben nicht mit dem Flugzeug starten will und er rettet seine Familie permanent aus den unglaublichsten Situationen. Das hat schon was und ist eben typisch amerikanisch. Auch dass der Präsident, ganz Patriot und für das gemeine Volk da, sein Leben hingibt, statt in die Air Force One zu steigen - fantastisch!
Wie also so viele Action-Filme besticht auch dieser durch die hervorragende Tricktechnik, wobei er an Bombastik noch nicht übertroffen ist, die Schauspieler sind super und die Story, was deren Logik betrifft, grauenhaft! Trotzdem gucken und danach rausfinden, wo unsere Regierung bereits an der Arche baut und auf 1 Millarde Euro sparen, dann bekommen Sie auch einen Platz!
Thomas Zörner
aus Lentia
3/5
18.07.2011
DVD (DVD)
Good Bye Earth
Die Schwaben machen gerne Sachen kaputt. Zumindest wenn Roland Emmerich exemplarisch für sie steht. Bisher war jeder seiner Filme eine Materialschlacht mit jeweils anderem Ausgangsgrund. Aliens, Naturkatastrophen, Godzilla, Emmerich hatte sie alle. Diesmal ist es eine Jahreszahl.
Im Jahr 2012 kommt es zu einer Verschiebung der Erdplatten. Das hat gewaltige Konsequenzen für die Menschheit, denn es kommt zu Fluten, gewaltigen Vulkanausbrüchen, man möchte fast sagen die Apokalypse bricht über uns herein. Inmitten dieses Infernos versucht sich ein ehemaliger Chauffeur verzweifelt mit seiner Exfrau, deren neuem Mann, und seinen zwei Kindern in Sicherheit zu bringen.
Der Weltuntergang ist eigentlich die perfekte Spielwiese für Roland Emmerich, immerhin muss er sich hier so gut wie keinem Gesetz der Logik gegenüber verantworten, und das tut er auch nicht. Wenn in The Day after Tomorrow das Wetter verrückt spielt, muss das wenigstens noch ein wenig plausibel sein, aber wenn der ganze Planet den Bach runter geht, kann sich der Deutsche nach Herzenslust austoben. Da wird Tibet überflutet, der Vatikan bricht über dem Haupt des Papstes zusammen, und Los Angeles zerbricht bildgewaltig. Aber, dass Emmerich gut zerstören kann, weiß man ja. So viel man sein filmisches Schaffen auch schelten kann, man konnte nie behaupten es sei unspektakulär und in dieser Hinsicht liefert er mit 2012 sein Opus Magnum ab. Beinahe alle Elemente lässt er verrückt spielen und nimmt sich weithin bekannte Panoramen und Bauwerke zur Brust. So explodiert der Yellowstone Nationalpark regelrecht unter der Wucht eines Vulkanausbruchs, Los Angeles zerbröselt in dramaturgisch perfekter Art und Weise, während unser Held mit einer Stretchlimo samt familiären Insassen versucht dem Tod zu entgehen. An berauschenden Bildern mangelt es 2012 also nicht im Geringsten, woran aber dann? Im Endeffekt krankt der Streifen wie alle Emmerichfilme an denselben Dingen. Die Dialoge sind teils unfreiwillige komisch, es werden pathetische Reden geschwungen, die hier wirklich fehl am Platz sind, und am Ende überleben die Schönen, die Guten, und die Helden, bis auf eine wirklich grausame Ausnahme (nach der Sichtung des Films wird jedem klar sein, wen ich hier meine). Besonders dieser letzte Punkt schlägt mir außerordentlich aufs Gemüt. Eine Figur, die unseren Helden zwei Mal (!) das Leben rettet, muss ihrrd auf absolut unschöne Art und Weise lassen, da sie offensichtlich dem angestrebten emmerichschen Kitschende im Weg stand. Außerdem geht 2012 bei seiner gewaltigen Spielzeit gegen Ende etwas die Puste aus, wo noch hinzu kommt, dass die ständigen Rettungen in letzter Sekunde bei der fünften Wiederholung irgendwie ermüdend wirken. Wer aber gewillt ist dies alles einfach auszublenden, und sich von dieser Mutter aller Katastrophenfilme einfach bildbedingt berauchen zu lassen, der wird sicher vorzüglich unterhalten.
Callisto
2/5
15.01.2012
DVD (DVD)
2009 macht der indische…
2009 macht der indische Astrophysiker Dr. Satnam Tsurutani eine schockierende Entdeckung: Es muss Gott geben, denn die physikalischen Naturgesetze haben sich plötzlich geändert. Neutrinos sind biologische Lebewesen und daher in der Lage, zu mutieren. Wie kleine Viren haben sie sich natürlich an ihre neue Daseinsform noch nicht gewöhnt und töten ihren Wirt, indem sie den Erdkern aufheizen, denn anders als ihr Name sagt, sind die Neutrinos nicht mehr neutral, sondern interagieren plötzlich mit Materie. Der Geologe Adrian Helmsley berichtet dies natürlich sofort dem weißen Haus. Da der Präsident bibelfest ist, beginnt man sofort mit dem Bau einer Arche, um die nutzlosen Reichen und Mächtigen der Welt zu retten, damit sie auf einem postapokalyptischen Planeten ihre Sünden in Feldarbeit abarbeiten können. Die Armen können gerne sofort sterben, die kommen ja mit geringerer Wahrscheinlichkeit in die Hölle. Damit ist der erfolglose Schriftsteller und Vollzeitchauffeur Jackson Curtis so gar nicht einverstanden. Er will mit Ex-Frau, seinen beiden Kindern und dem neuen Kerl der Ex auch auf die Arche und macht sich auf den langen Weg nach China, denn nur die Chinesen können binnen 3 Jahren Archen bauen, etwas, was Noah alleine schaffte. Schon vor vielen Jahren witzelten Archäologen, dass 2012 der Mayakalender für viele schöne Katastrophen- und Weltuntergangsszenarien sorgen wird, weil die Filmemacher zu doof sind und nicht kapieren, dass er da einfach wieder von vorne beginnt. Es ist kein Ende, sondern ein Anfang einer neuen Zeit. 2009 kam es, wie es kommen musste, Emmerich stolperte über einen Mayakalender und suchte nach ein paar schwachsinnigen Ideen, um seine Bilder zu untermalen, denn in diesem Film geht es nur um eines: Schöne Bilder von Katastrophen. Die Ästhetik des Weltuntergans. Um diese Bilder zu untermalen, braucht es laut Emmerich wohl nicht einer Handlung, sondern nur einer Reise, durch eine Untergehende Welt und das in Überlänge. Als wäre der Mayakalender und Sonneneruptionen nicht genug, nein, Emmerich geht er auf Nummer sicher, und flicht gleich mal noch ein paar andere Theorien mit ein, nur um sicherzugehen, dass die Erde auch tatsächlich untergeht. Da wäre noch das Umpolen des Magnetfeldes (was schon mehrere Male problemlos vonstattengegangen ist) , die Eruption des Yellowstone Supervulkans und zu guter Letzt, die mehr als umstrittene Theorie des Atlantologen (ja so was gibt es) Charles Hapgoods von der Erdkrustenverschiebung durch Verschiebung der Erdachse und dazu noch das Aushebeln von Naturgesetzen, die die Neutralität der Neutrinos aufheben. Ganz ehrlich, nach dem Satz: Die Neutrinos sind mutiert, wollte ich schon aufhören den Film zu schauen, schon da war klar, das wird noch viel, viel schwachsinniger. Als wäre dieser physikalisch unhaltbare Quark nicht schon schlimm genug, ist die Geschichte so was von Schema F, dass es schon weh tut. Der Held ist natürlich ein Underdoog, er rettet Frau, Kind und den Neuen, nur um dann doch noch eine Menge Mist zu bauen, und die Mission mal kurzzeitig fast zum Scheitern zu bringen. Farblosere „Helden“ sind mir schon lange nicht untergekommen. Jedoch stellte sich mir die Frage, besteht Europa nur aus Deutschland, Frankreich und Italien? Hat man die Polen, Tschechien, Skandinavien und die vielen anderen Länder einfach absaufen lassen oder will man das amerikanische Publikum nicht mit zu vielen Kleinstaaten verwirren? Überhaupt, wie oft will man noch zum ET tot, doch nicht tot Kniff greifen? Das war nicht spannend, das war nervig langweilig und man wünscht sich fast, dass er absäuft, nachdem er diese Katastrophe ausgelöst hat, das wäre seine gerechte Strafe. Ja, ein Emmerich Film beeindruckt normalerweise durch Bilder, die Handlung ist nur Staffage, das war mir schon vorher klar, ABER selbst diese Bilder waren diesmal teils eher amateurhaft. Man sah richtig die Animationen und die Modelle, die wie Kinderspielzeug umgekippt wurden, das war schon peinlich.
Bewertung
2/5
21.04.2011
DVD (DVD)
Ich habe den Film gesehen und…
Ich habe den Film gesehen und war enttäuscht. Die Special effects sind zwar technisch gut umgesetzt, aber es wurde mir ehrlich gesagt zuviel an Action. Die Handlung ist auch nicht super spannend. Der Film ist überlang und die Darsteller aus der zweiten Garde. Andere Filme von Emmerich waren besser.
Die Maya haben es ja immer schon gewusst: Im Jahr 2012 ist der Tag der Apokalypse gekommen. Die Welt wird untergehen. Immerhin aber weiß die Regierung schon im Jahr 2009 wie der Hase läuft. Eine ungewöhnlich heftige Sonneneruption hat dazu geführt, dass die Erde mit einer hohen Anzahl von Neutrinos beschossen worden ist, was eine stetige Aufheizung des Erdkerns zu Folge hat. Die Welt, wie sie bis dato exestiert hat, wird zu ihrem Ende kommen. Sehr guter interessanter Film.
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