Im Jahre 2009 erhält die Regierung einen vertraulichen Report, der bestätigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Ein geheimer Katastrophenplan wird entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stoßen sie durch Zufall auf eine ehemalige Forschungseinrichtung, die ein Geheimnis birgt und den Plan der Regierung als fehlerhaft ausweist. Jackson nimmt die Sache selbst in die Hand, um einen fast hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe zu gewinnen. 2012 - Das Ende der Zeitrechnung im Maya-Kalender. Die Tibeter, die alten Ägypter, die Cherokee- und Hopi-Indianer, sie alle beziehen sich in ihren mystischen Glaubenssystemen und Zeitrechnungen, genau wie die Maya, auf einen 26.000 Jahre alten Zyklus. Dieser Zyklus endet am 22. Dezember 2012. Zu diesem Zeitpunkt ergibt sich eine äußerst seltene astronomische Konstellation, die sich bereits seit Jahrtausenden von Jahren abzeichnet.
Kundinnen und Kunden meinen
3.1/5.0
multimedia-freak
aus Hessen
4/5
27.07.2010
Film (Blu-ray)
Der Film hat mich nicht nur…
Der Film hat mich nicht nur sehr gut unterhalten, sondern streckenweise auch gefesselt und zum Nachdenken über unsere Welt gebracht. Er ist wie ich finde spannend inszeniert, auch wenn er insgesamt recht lang erscheint. Es gab kaum Längen, sondern man wird vielmehr in die actiongeladene Gechichte mit hineingenommen. Die Tricks sind wirklich cool und mal wieder einem Emmerich würdig. Insgesamt hatten wir mit Freunden wirklich einen gelungenen tollen Abend verbracht!! Sehr zu empfehlen. Einziger Kritikpunkt: Manche Charaktäre hätte man durchaus näher beleuchten können, vielleicht müssen, aber dann ginge der Film über 3 Stunden ;-)
Bewertung
4/5
25.06.2010
Film (Blu-ray)
Das reinste Popcornkino! Typisch Amerika!
Die Welt geht unter und Amerika muss alle retten!
So oder so ähnlich könnte man diesen Film zusammenfassen. Aber trotz dieser typisch amerikanischen Denkweise ist der Film super spannend und wirklich bildgewaltig.
Auf jeden Fall die Bluray kaufen! Bild und Ton sind einmalig! Viel Spass!
Bewertung
4/5
19.11.2012
Film (DVD)
21. Dezember 2012
Der Weltuntergang als Running Gag der Kulturgeschichte ? Wir haben schon viele dieser Prophezeihungen überlebt - und große Sorgen mache ich mir auch diesmal nicht. Obwohl der Gedanke diesmal keine Weihnachtsgeschenke zu kaufen - oder gar umzutauschen irgendwie verlockend ist ..... Nun, hier dreht es sich um einen Film, der so toll in Szene gesetzt ist, das einem der Atem stockt. Gut, die Handlung ist nicht "der Burner" - erwartet man aber auch nicht, denn das Ende ist schon zu vorhersehbar. Aber diese Tricks und Animationen sind einfach genial - besonders auf einer großen Leinwand !! Also, lehnen wir uns mit der Tüte Popcorn zurück und genießen einfach diese Bilder.
Nicole Laquai-Hammam
aus Limburg
4/5
29.07.2010
Film (DVD)
Mehr Apokalypse geht nicht...
...und obwohl der Film sicher darauf abzielen soll, der Menschheit schon mal zu zeigen, was denn 2012 so los sein wird, und das ist schon einiges, musste ich dennoch an vielen Stellen herzlich lachen. Da bricht der Asphalt prinzipiell nur an der Stelle weg, an der der Held der Geschichte eben nicht mit dem Flugzeug starten will und er rettet seine Familie permanent aus den unglaublichsten Situationen. Das hat schon was und ist eben typisch amerikanisch. Auch dass der Präsident, ganz Patriot und für das gemeine Volk da, sein Leben hingibt, statt in die Air Force One zu steigen - fantastisch!
Wie also so viele Action-Filme besticht auch dieser durch die hervorragende Tricktechnik, wobei er an Bombastik noch nicht übertroffen ist, die Schauspieler sind super und die Story, was deren Logik betrifft, grauenhaft! Trotzdem gucken und danach rausfinden, wo unsere Regierung bereits an der Arche baut und auf 1 Millarde Euro sparen, dann bekommen Sie auch einen Platz!
Thomas Zörner
aus Lentia
3/5
18.07.2011
Film (DVD)
Good Bye Earth
Die Schwaben machen gerne Sachen kaputt. Zumindest wenn Roland Emmerich exemplarisch für sie steht. Bisher war jeder seiner Filme eine Materialschlacht mit jeweils anderem Ausgangsgrund. Aliens, Naturkatastrophen, Godzilla, Emmerich hatte sie alle. Diesmal ist es eine Jahreszahl.
Im Jahr 2012 kommt es zu einer Verschiebung der Erdplatten. Das hat gewaltige Konsequenzen für die Menschheit, denn es kommt zu Fluten, gewaltigen Vulkanausbrüchen, man möchte fast sagen die Apokalypse bricht über uns herein. Inmitten dieses Infernos versucht sich ein ehemaliger Chauffeur verzweifelt mit seiner Exfrau, deren neuem Mann, und seinen zwei Kindern in Sicherheit zu bringen.
Der Weltuntergang ist eigentlich die perfekte Spielwiese für Roland Emmerich, immerhin muss er sich hier so gut wie keinem Gesetz der Logik gegenüber verantworten, und das tut er auch nicht. Wenn in The Day after Tomorrow das Wetter verrückt spielt, muss das wenigstens noch ein wenig plausibel sein, aber wenn der ganze Planet den Bach runter geht, kann sich der Deutsche nach Herzenslust austoben. Da wird Tibet überflutet, der Vatikan bricht über dem Haupt des Papstes zusammen, und Los Angeles zerbricht bildgewaltig. Aber, dass Emmerich gut zerstören kann, weiß man ja. So viel man sein filmisches Schaffen auch schelten kann, man konnte nie behaupten es sei unspektakulär und in dieser Hinsicht liefert er mit 2012 sein Opus Magnum ab. Beinahe alle Elemente lässt er verrückt spielen und nimmt sich weithin bekannte Panoramen und Bauwerke zur Brust. So explodiert der Yellowstone Nationalpark regelrecht unter der Wucht eines Vulkanausbruchs, Los Angeles zerbröselt in dramaturgisch perfekter Art und Weise, während unser Held mit einer Stretchlimo samt familiären Insassen versucht dem Tod zu entgehen. An berauschenden Bildern mangelt es 2012 also nicht im Geringsten, woran aber dann? Im Endeffekt krankt der Streifen wie alle Emmerichfilme an denselben Dingen. Die Dialoge sind teils unfreiwillige komisch, es werden pathetische Reden geschwungen, die hier wirklich fehl am Platz sind, und am Ende überleben die Schönen, die Guten, und die Helden, bis auf eine wirklich grausame Ausnahme (nach der Sichtung des Films wird jedem klar sein, wen ich hier meine). Besonders dieser letzte Punkt schlägt mir außerordentlich aufs Gemüt. Eine Figur, die unseren Helden zwei Mal (!) das Leben rettet, muss ihrrd auf absolut unschöne Art und Weise lassen, da sie offensichtlich dem angestrebten emmerichschen Kitschende im Weg stand. Außerdem geht 2012 bei seiner gewaltigen Spielzeit gegen Ende etwas die Puste aus, wo noch hinzu kommt, dass die ständigen Rettungen in letzter Sekunde bei der fünften Wiederholung irgendwie ermüdend wirken. Wer aber gewillt ist dies alles einfach auszublenden, und sich von dieser Mutter aller Katastrophenfilme einfach bildbedingt berauchen zu lassen, der wird sicher vorzüglich unterhalten.
Die Maya haben es ja immer schon gewusst: Im Jahr 2012 ist der Tag der Apokalypse gekommen. Die Welt wird untergehen. Immerhin aber weiß die Regierung schon im Jahr 2009 wie der Hase läuft. Eine ungewöhnlich heftige Sonneneruption hat dazu geführt, dass die Erde mit einer hohen Anzahl von Neutrinos beschossen worden ist, was eine stetige Aufheizung des Erdkerns zu Folge hat. Die Welt, wie sie bis dato exestiert hat, wird zu ihrem Ende kommen. Sehr guter interessanter Film.
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