Produktbild: Das Streichelinstitut

Das Streichelinstitut Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2010

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

356

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3,5 cm

Gewicht

474 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-0619-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.03.2010

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

356

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3,5 cm

Gewicht

474 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-0619-6

Herstelleradresse

Wallstein Verlag GmbH
Geiststr. 11
37073 Göttingen
DE
info@wallstein-verlag.de

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Unkonventionell und philosophisch – ein ganz besonderer Roman

Bewertung am 21.06.2011

Bewertungsnummer: 461070

Bewertet: eBook (ePUB)

Sebastian alias Severin verdankt seinem Streichelinstitut so manche Erkenntnis und so verändert sich seine Persönlichkeit und dadurch auch seine Beziehung zu Anna, die ja eigentlich seine große Liebe ist. Oder doch nicht? Ein sehr interessanter, ironisch humorvoller Roman, der sich philosophisch mit unserer Gesellschaft auseinandersetzt und nachklingt. Lesenswert!!!

Unkonventionell und philosophisch – ein ganz besonderer Roman

Bewertung am 21.06.2011
Bewertungsnummer: 461070
Bewertet: eBook (ePUB)

Sebastian alias Severin verdankt seinem Streichelinstitut so manche Erkenntnis und so verändert sich seine Persönlichkeit und dadurch auch seine Beziehung zu Anna, die ja eigentlich seine große Liebe ist. Oder doch nicht? Ein sehr interessanter, ironisch humorvoller Roman, der sich philosophisch mit unserer Gesellschaft auseinandersetzt und nachklingt. Lesenswert!!!

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Das Streichelinstitut

von Clemens Berger

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Meinung aus der Buchhandlung

Annemarie Blaßnig

Thalia Klagenfurt – City Arkaden

Zum Portrait

4/5

Ist die Haut klüger als der Kopf?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Kapitalismus kann man nur überleben, wenn man Geld hat. Hat man keines, muß man seine Arbeitskraft zu Markte tragen. Severin Horvath, Protagonist von Clemens Bergers Roman, ist studierter Philosoph und als solcher nicht gerade gefragt am Arbeitsmarkt. Weder Taxifahren noch die Marktforschung interessieren den an linken Theorien orientierten Denker. Doch was soll man mit Adorno, Horkheimer, Foulcault oder Agamben in Zeiten wie diesen? Das Gros linksorientierter Mitbürger wirkt längst nur mehr systemstabilisierend und hat es sich im "falschen Leben" mit Esoterik- Fitness- und Wellnessangeboten richtig gemütlich gemacht. Severin ist ein begabter Streichler, behauptet zumindest die Frau, mit der er zusammenzuleben versucht. Ein Streichelinstitut scheint eine passable Geschäftsidee, um ökonomisch nicht nur zu überleben, sondern eventuell sogar reich zu werden. Zärtliche Berührungen erzeugen Glücksempfinden, was wissenschaftlich bewiesen ist, und Glück und Glücksempfinden lassen sich profitabel vermarkten. Streicheln erzeugt allerdings nur kurzfristiges Wohlbefinden und um unsere Haut in Zukunft retten zu können, werden wir wohl doch den Kopf gebrauchen müssen.
  • Annemarie Blaßnig
  • Buchhändler/-in

4/5

Ist die Haut klüger als der Kopf?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Kapitalismus kann man nur überleben, wenn man Geld hat. Hat man keines, muß man seine Arbeitskraft zu Markte tragen. Severin Horvath, Protagonist von Clemens Bergers Roman, ist studierter Philosoph und als solcher nicht gerade gefragt am Arbeitsmarkt. Weder Taxifahren noch die Marktforschung interessieren den an linken Theorien orientierten Denker. Doch was soll man mit Adorno, Horkheimer, Foulcault oder Agamben in Zeiten wie diesen? Das Gros linksorientierter Mitbürger wirkt längst nur mehr systemstabilisierend und hat es sich im "falschen Leben" mit Esoterik- Fitness- und Wellnessangeboten richtig gemütlich gemacht. Severin ist ein begabter Streichler, behauptet zumindest die Frau, mit der er zusammenzuleben versucht. Ein Streichelinstitut scheint eine passable Geschäftsidee, um ökonomisch nicht nur zu überleben, sondern eventuell sogar reich zu werden. Zärtliche Berührungen erzeugen Glücksempfinden, was wissenschaftlich bewiesen ist, und Glück und Glücksempfinden lassen sich profitabel vermarkten. Streicheln erzeugt allerdings nur kurzfristiges Wohlbefinden und um unsere Haut in Zukunft retten zu können, werden wir wohl doch den Kopf gebrauchen müssen.

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