Produktbild: Meister Eckhart

Meister Eckhart Philosoph des Christentums

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2010

Abbildungen

2010. mit Abbildungen 22,5 cm

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

365

Maße (L/B/H)

22,5/15,1/3,2 cm

Gewicht

592 g

Farbe

Beige / Mauve

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-60022-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2010

Abbildungen

2010. mit Abbildungen 22,5 cm

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

365

Maße (L/B/H)

22,5/15,1/3,2 cm

Gewicht

592 g

Farbe

Beige / Mauve

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-60022-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    31.03.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine Mystik, sondern Philosophie

    Kurt Flasch ist Philosophiehistoriker und gehört zu den bedeutenden Größen des Faches. Seine Spezialgebiete sind die Philosophie der Spätantike und des Mittelalters. Neben Gesamtdarstellungen zur mittelalterlichen Philosophie, publizierte er vor allem über Augustinus von Hippo, Meister Eckhart und Nikolaus von Kues. Einen starken Eindruck hinterließ sein im Jahr 1993 veröffentlichtes Buch "Was ist Zeit?" zu Augustinus’ XI. Buch der Confessiones. Nun legte Kurt Flasch ein neues Buch zu Meister Eckhart vor. Wie schon in seinen anderen Publikationen, wendet sich Kurt Flasch der Bruchkante zwischen christlicher Philosophie und christlicher Theologie zu. Entgegen dem populären, theologischen Vorurteil, Meister Eckhart bis heute einer verklärten christlichen Mystik zuzuordnen, ist es Kurt Flaschs Intention, Meister Eckhart als einen christlichkritischen Philosophen zu interpretieren. Meister Eckharts kritische Haltung zur christlichen Kirche lässt sich nicht allein aufgrund der Verurteilung seiner Lehre durch ein Inquisitionsverfahren der mittelalterlichen Kirche erschließen. Gerade die Philosopheme seiner Schriften waren es, die die Kirche zu seiner Verurteilung zwangen. Beachtung erfuhr Meister Eckhart dann vor allem durch Philosophen, z.B. durch Hegel und Heidegger. Das Buch lässt sich gut lesen, räumt mit vielen "lieb gewonnenen Mystifikationen" rund um die Person Meister Eckhart auf und zeigt mit aller Deutlichkeit auf die Konflikte zwischen christlicher Theologie und christlicher Philosophie.

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  • Produktbild: Meister Eckhart
  • Vorwort

    ERSTER TEIL

    1. Leben und Werk um 1300

    2. Ein verschollenes Konzept: Philosophie des Christentums

    3. Selbstauslegungen

    4. Anfänge: Paris und Erfurt 1292–1298

    5. Geburt-Predigtzyklus

    6. Ein zu großer Entwurf: Prologe zum Opus tripartitum

    7. Debatten in Paris. 1302 bis 1303

    8. Programmreden

    9. Goldene Äpfel in silbernen Schalen. Weltentstehung – Erklärung der Genesis

    10. Weisheit – In Sapientiam

    11. Auszug – In Exodum

    ZWEITER TEIL

    12. Intermezzo: Über Eckhart schreiben, heute

    13. Eckharts Intention – Johanneskommentar I

    14. Einheit nach der Art: Auge-Holz – Johanneskommentar II

    15. Neues Christentum fürs Volk – Deutsche Predigten I

    16. Scharfe Muskatnüsse – Deutsche Predigten II

    17. Neuer Trost der Philosophie

    18. Der Prozeß – Die Anzeige

    19. Der Prozeß – Verteidigung

    20. Ende in Avignon – ‹Teufelssaat›

    21. Epilog

    ANHANG

    Anmerkungen

    Bibliographische Hinweise

    Zeittafel

    Abkürzungsverzeichnis

    Personenregister

    Sachregister