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Produktbild: Das Matratzenhaus

Das Matratzenhaus Roman

8

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36762

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.02.2010

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

2,8/13,3/20,9 cm

Gewicht

427 g

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-06112-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

36762

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.02.2010

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

296

Maße (L/B/H)

2,8/13,3/20,9 cm

Gewicht

427 g

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-06112-5

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE
info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    06.09.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Matratzenhaus

    Ländliche Idylle im Frühling in einer kleinen Stadt, ein Kind wird unter mysteriösen Umständen geschlagen, die Polizei ermittelt und zieht den Psychiater Raffael Horn zu Rate. Es tauchen immer mehr Anzeigen auf von Kindern, die geschlagen werden. Hochgatterer führt den Leser in diese Idylle, wiegt ihn in Sicherheit, erzählt von banalen Alltagsproblemen, wie die Pupertät des Sohnes des Psychiaters, die Probleme die der Kommisar mit seiner plötzlich aufgetauchten Tochter hat, die Einsparungsängste auf der Klinik, die Personalprobleme bei der Polizei um scheinbar nebenbei die Spur auf das schlimmste Verbrechen gegen Kinder zu führen. Nichts wird direkt angesprochen , doch der Leser spürt die Unfassbarkeit dieser Tat. Hervorragend aufgebaut, subtil erzählt, stilistisch feinste deutschsprachige Gegenwartsliteratur, ein wichtiges Buch .

  • Bewertung

    5/5

    05.05.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als ein Krimi

    Auch in seinem zweiten Buch mit dem Psychiater Raffael Horn und dem Kommissar Ludwig Kovacs beweist uns der Österreicher Paulus Hochgatterer, daß er einer der stärksten deutschsprachigen Autoren ist. Er führt uns wieder in die fiktive Kleinstadt Furth am See, in der äußerst merkwürdige Dinge geschehen: Kinder werden geschlagen, sie sind veränstigt, reden nicht. Eines spricht von einer "Schwarzen Glocke". Hochgatterer erzählt seinen Roman in wechselnden Kapiteln aus der Sicht von vier Protagonisten: Horn, der Psychiater, verheiratet mit einer Musikerin, geplagt von Eifersucht, der keinen Zugang zu seinem verschlossenen Sohn Tobias mehr findet. Kovacs, der verliebte Kommissar. Die Lehrerin Stella, die ein Verhältnis mit dem höchst sonderbaren Benediktinermönch Bruder Joseph hat. Dieser hört sogar bei Beerdigungen mit dem iPod "His Holy Bobness" Dylan. Und das Mädchen, das der kleinen "Schwester" Fluchtwege zeigt und sie dann doch wieder zurück in das Matratzenhaus bringt. Hochgatterer spricht das Grauen nicht aus, und doch erspart er uns nichts. Erschütternd, tief bewegend, großartig!

  • Bewertung

    5/5

    02.05.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Filigrane Beobachtungen

    Ein Krimi? Oh nein, Paulus Hochgatterer, der auch Kinderpsychiater ist, schreibt ungemein subtile Gesellschaftsromane. Wie schon in "Die Süße des Lebens" folgen wir dem Psychiater Raffael Horn und dem Kommissar Ludwig Kovacs durch ihren Alltag; es geht um Junkies, Borderline-Patientinnen, unklare Todesfälle und um Kinder, die von einer "schwarzen Glocke" geschlagen werden. In das Dienstliche mischt sich im Kopf Privates, und genau dies macht die Lektüre so interessant. "Meine Lebensform ist die Idylle" sagt Horns Frau, eine Cellistin, "für Angst und Schrecken bist du zuständig." Hinter den Fassaden gibt es auch Mißbrauch und Kinderpornografie. Sicher ein düsteres Thema, aber da es so gar nicht reißerisch erzählt wird, sondern direkt aus der Not eines Mädchens heraus, nimmt es dem Leser den Atem. Ich kann nur sagen: unbedingt lesen!

  • Dorothea Schwenzer

    aus Ulm

    4/5

    10.03.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Idylle und Abgrund

    Das geht ganz schön unter die Haut, sich auf den neuen Roman von Paulus Hochgatterer einzulassen. Ein dunkler Schatten liegt über all der glänzend beschriebenen See- und Frühlingsidylle. Die Ahnung wird zur Gewissheit: es geht um ein (auch jetzt gerade wieder sehr aktuelles)Tabuthema, nämlich Kindesmissbrauch. Wie in diesem Krimi-Roman der ganz besondere österreichische Humor aufscheint und mir dann einen Satz später beim Lesen das Lachen vergeht, das finde ich großartig geschrieben. Dies ist ein anspruchsvolles Buch jenseits der Bestsellerlisten, absolut eindrucksvoll.

  • Bewertung

    aus Zürich

    2/5

    17.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grässlich

    Vor allem von der viel gelobten Sprache arg enttäuscht. Kann die vielen positiven Kritiken und Rezensionen nicht nachvollziehen. Stilistisch oft mangelhaft, nicht fertig gedachte Ideen hingeworfen, dss ich mich auch öfter fragte, ob das kein Lektor gegengelesen hat. Personen jünger als Jahrgang 1970 dürften wie mir immer wieder mal denken: Alter, das war früher schon nicht mehr "cool". Da ich keine Lust aus der Darstellung brutalster Gewalt ziehe, in die der Autor in seinem Hauptberuf so oder ähnlich bestimmt Einsicht hat, empfinde ich die Handlung(en) als nichts ausser obszönem Voyeurismus. Ohne die Augen vor der Realität verschliessen zu wollen empfinde ich den Inhalt als belastend. Jeder, der mit wachem Geist durchs Leben geht, weiss ab der Grausamkeiten, zu denen Menschen auch fähig sind. Hatte leider gleich fast alle Bücher von Hochgatterer auf einmal bestellt und keines davon zu Ende geschafft.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andrea Gangl

    Andrea Gangl

    Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.09.2021

    eBook (ePUB)

    Sehr spannend, aber sehr bedrückend

    Der zweite Roman rund um Psychiater Raffael Horn und Kommissar Ludwig Kovacs und wieder ein Roman auf literarisch höchstem Niveau. Sehr düster und bedrückend beschreibt Paulus Hochgatterer eine Serie an Kindesmisshandlungen, die die kleine Stadt Furth am See in Atem halten. Schon der erste Roman "Die Süße des Lebens" hat mich voll überzeugt, da war es natürlich keine Frage auch den neuen Fall zu lesen und wieder wurde ich nicht enttäuscht!
  • Zum Bewerterprofil von Helene Oberleitner

    Helene Oberleitner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    4/5

    16.07.2011

    eBook (ePUB)

    Das Böse wohnt nebenan

    Nach " Die Süße des Lebens" der zweite Krimi von Paulus Hochgatterer mit Komissar Kovacs und dem Psychiater Dr. Horn. Wieder sind wir in Furth am See, idyllisches Frühlingserwachen, doch dann werden Kinder geschlagen, ein junger Mann stürzt von einem Gerüst, ein anderer begeht Selbstmord. Hochgatterer erzählt sehr spannend, viel erfahren wir zwischen den Zeilen, was in diesem Matratzenhaus passiert erfahren wir nie wirklich, trotzdem wissen wir am Ende alle Bescheid.

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