Produktbild: Dr. Siri und seine Toten
Band 1

Dr. Siri und seine Toten Kriminalroman

Aus der Reihe Dr. Siri ermittelt
15

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.12.2009

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,3/11,7/2,9 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Ozeanblau / Aquamarin

Originaltitel

The Coroner's Lunch

Übersetzt von

Thomas Mohr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-46679-5

Beschreibung

Rezension

"Der Ort, die Idee, die Hauptperson: All das ist erfrischend ungewöhnlich und wunderbar zu lesen." ("Brigitte")
"Mit Dr. Siri hat er eine ungewöhnliche Figur geschaffen, ironisch, eigenwillig und liebenswert." ("Westdeutsche Zeitung, Krimi-Tipp")
"Eine Frischzellenkur für das in Stereotypen erstarrte Krimi-Genre." ("Stern")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.12.2009

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,3/11,7/2,9 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Ozeanblau / Aquamarin

Originaltitel

The Coroner's Lunch

Übersetzt von

Thomas Mohr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-46679-5

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    30.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Herrlich! Der 72jährige Dr. Siri...

    Herrlich! Der 72jährige Dr. Siri wird wider Willen zum ersten Pathologen von Laos. Mit nicht viel mehr als alten Büchern, Improvisationstalent und Humor meistert er seinen Alltag.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    03.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Was für ein herrlich origineller, skurriler und liebenswerter Ermittler

    Demokratische Volksrepublik Laos, 1976: Der 72 Jahre alte Dr. Siri ist gegen seinen Willen zum einzigen Leichenbeschauer des Landes ernannt worden. Als altgedienter Kämpfer für den Kommunismus, wenn auch eher wegen der Liebe als aus Überzeugung, hatte er eigenlich gehofft, nach dem kürzlich Durchsetzen, endlich in Ruhestand gehen zu können. Sein neu benötigtes Wissen hat Siri sich aus schon etwas älteren Büchern angelesen. Mit der Leiche eines hohen weiblichen Parteimitgliedes kommt nun zwar eine interessante Untersuchung, aber auch möglicher Ärger auf seinen Tisch, doch das ist noch nicht alles, denn Frau Nitnoy ist nicht die einzige Leiche, die Siri in Bedrängnis bringt. Was ist dieser Leichenbeschauer für ein origineller, skurriler und liebenswerter Ermittler! Und auch alle anderen Charaktere dieses etwas anderen Kriminalromans sind dem Autor gut gelungen und ähnlich skurril wie sein Protagonist. Da ist z. B. Dtui, Siris Sekretärin, die gerne selbst Leichenbeschauerin werden würde, oder Geung, sein Gehilfe mit Down-Syndrom, ohne den Siri ganz schön aufgeschmissen wäre, denn er ist der einzige, der wirklich Ahnung hat. Die politische Lage bzw. die kommunistische Partei, die erst ein Jahr zuvor zur Macht im Lande wurde, spielen genauso eine Rolle wie das Land selbst, seine Probleme und seine Beziehungen zu den Nachbarstaaten, zum Teil ebenfalls kommunistisch, zum Teil auch nicht. Siri sieht das Ganze mit leiser Ironie, er ist auch nicht auf den Mund gefallen, so dass es für den Leser auch einiges zu Schmunzeln gibt. Sehr interessant ist der Ausflug zu den Hmong, einer Volksgruppe, die auch in Laos lebt. Nicht jedermanns Sache sind möglicherweise Siris übersinnliche Wahrnehmungen, ich finde sie aber durchaus zu Siri passend und kein bisschen störend. Der Fall bzw. die Fälle, die Siri hier bearbeiten muss, sind interessant und stellenweise richtig spannend – und werden gut aufgelöst. Ich bin begeistert und war schon nach wenigen Seiten ein großer Fan des laotischen Leichenbeschauers. Den zweiten Band der Reihe habe ich mir bereits gekauft und auch die weiteren werden ganz sicher noch bei mir landen. Ich vergebe volle Punktzahl und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

  • Svenja Flex

    aus Dinslaken

    5/5

    10.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Erfrischend anders!

    Ein wunderbarer Krimi voller Ironie, der schon allein durch seinen außergwöhnlichen Schauplatz neugierig macht. Mitten in Laos versuchen Dr. Siri und sein Team Licht in äußerst undurchsichtige Verhältnisse zu bringen. Das ungewöhnliche Gespann meistert die ungeliebten Aufgaben auf relativ unkonventionelle Art und Weise, manchmal auch mit Hilfe von Schamanen und Geistern. Dr. Siri und seine Toten ist ein Krimi, den es sich zu lesen lohnt, da Protagonisten und Schauplatz einfach erfrischend anders sind!

  • Thomas Breuer

    aus Ried

    5/5

    09.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Laos neuer Detektiv

    Eigentlich hätte Dr. Siri mit seinen 72 Jahren das Alter für seine Pensionierung erreicht. Leider macht ihm der Staat einen Strich durch die Rechnung und Dr. Siri erhält das Amt des offiziellen Leichenbeschauers von Laos. Mit seinem französischen Lehrbuch aus dem Jahre 1946 und seinen beiden eigentümlichen Assistenten, sorgt der liebenswerte Arzt bereits schon bei seinem ersten Todesfall für einiges Aufsehen. Dr. Siri Paiboun möchte lieber seinen Ruhestand genießen. Im Laos der 70er ist dies für einen alten Arzt leider nicht möglich, daher wird Siri offizieller Leichenbeschauer des Landes. Wenn Sie jetzt erwarten Siri mischt sich in jeden ungewöhnlichen Fall ein, schlagen Sie sich das aus den Kopf. Siri gehört nicht zu diesen greisen Detektiven. Keinen seiner Todesfälle interessieren ihn wirklich, von Pathologie weis er nur aus einem alten Lehrbuch und sein Körper ist auch nicht mehr der jüngste. Trotzdem wird Siri, dank seiner beiden Assistenten, einer liebeskranken Krankenschwester und einem zurückgeblieben Helfer, zu Nachforschungen gezwungen. Egal ob es sich um eine tote Parteifunktionärin handelt oder die Ermittlungen in den tiefsten Dschungel von Laos führen, kaum entdeckt Siri eine Spur, beginnt er sich in den Fall zu verbeißen. Großes Vorbild des Doktors ist Maigret. Kaum beginnt Siri mit den Recherchen hält er sich für dessen laotisches Abbild. Dieser humorvolle, fernöstliche Roman, bietet spannende, aber auch meditative Lesestunden.

  • Mandy

    aus Berlin

    4/5

    29.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Genau das, was ich gesucht habe. Ein witziger, lockerer Krimi

    "Aber ein Mordversuch war etwas völlig anderes. Er zielte nicht nur auf ihn persönlich, sondern war obendrein grob unhöflich." Der 72-jährige Dr. Siri ist eigentlich Pathologe gegen seinen Willen im kommunistischen Laos der 70er Jahre. Noch dazu der einzige. Doch mit seinen nächsten Fällen ändert sich seine Einstellung und er übt sich nicht nur erfolgreich als Pathologe, sondern auch als Detektiv! Damit macht er sich jedoch Feinde, die ihn loswerden wollen. Dieser Krimi war genau das, wonach ich gesucht habe. Mir war nicht nach todernstem Krimi oder Thriller, sondern ich hatte Lust auf etwas lockeres, witziges wie die Serien, die im zdf usw. laufen. Obwohl ich anfangs nur durch die wunderschönen bunten Cover auf die Reihe aufmerksam geworden bin, habe ich das mit Dr. Siri gefunden. Auch wenn die Ausgangssituation total neu für mich war (Laos, Kommunismus, 70er) und dadurch auch die Art des Sprechens und der Gewohnheiten des Landes, hat es mich nicht abgeschreckt, war gut nachzuverfolgen und leicht verständlich, wenn auch gewöhnungsbedürftig. Die Hauptcharaktere sind sehr liebenswürdig und humorvoll, insbesondere Dr. Siri, der es schafft eine gefährliche Situation mit Humor aufzulockern. Ich war über die Inklusion von Frauen und Behinderten in der Geschichte positiv überrascht, denn das war sehr geschmackvoll dargestellt, gegeben der Zeit in der sie spielt. Sie waren und sind eben ganz normale Menschen. Es gilt gleich mehrere Fälle zu lösen, die nebeneinander herlaufen. Ich bin dabei aber nicht durcheinander gekommen und man fliegt dadurch auch durch das Buch, da es nie eine langweilige Situation gibt. Was manche stören könnte, ist der übernatürliche Aspekt und die Geister. Ich persönlich finde es sehr witzig und mag die Art von Geschichten. Die Toten helfen eben, ihren Fall aufzudecken. Ob es stimmt, was die Hmong über Dr. Siri gesagt haben? Das scheint mir ja doch etwas weit hergeholt, aber das sind Geister wohl auch. Ich bin gespannt, wie es weitergeht!

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    4/5

    23.10.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Laos

    Ein sehr amüsanter Krimi der in Laos spielt. Ein 72ig jähriger Pathologe wider willen, der weder Tod noch Geister (in seinem Fall) oder Parteibonzen fürchtet, spielt hier die Ermittlerrolle. Begleitet wird er von zwei skurrilen, liebenswerten Assistenten. Man muss sie einfach mögen die Drei!. Nebenbei bekommt man Nachhilfe im "Kommunismus". Was heißen soll: Für die kleinen bleibt alles beim Alten. Man dient nur einem anderen Herren. Ein wirklich nettes Buch, das einen zum Lächeln bringt! - und Lust auf die folge Bände macht. Schade nur, dass, das Buchcover so gar nicht ansprechend ist.

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