Produktbild: Empörung

Empörung Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20517

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.02.2009

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,9/14,9/2,2 cm

Gewicht

399 g

Farbe

Schwarz

Auflage

6

Originaltitel

Indignation

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-23278-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20517

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.02.2009

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

21,9/14,9/2,2 cm

Gewicht

399 g

Farbe

Schwarz

Auflage

6

Originaltitel

Indignation

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-23278-5

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Anna S.

    5/5

    30.04.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unverhofftes Drama

    Als ich mir das Buch "Empörung" von Philipp Roth gekauft habe, hatte ich keine hohen Erwartungen. Durch dieses dramatische Buch bin ich zum großen Fan des leider verstorbenen amerikanischen Autors geworden, der meines Wissen nie zu Lebzeiten den Literaturnobelpreis, der ihm gebührte, bekommen hat. Vielleicht bekommt er posthum eine andere Auszeichnung für sein Lebenswerk. Erst durch Philipp Roth habe ich verstanden, dass die meisten Männer auch Komplexe und Angst vorm Älterwerden haben!

  • Elvira Schulz

    aus Ahrensfelde

    5/5

    10.05.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    philipp Roth in Höchstform

    Der Korea-Krieg, die 50er Jahre. Ein junger Mann, Marcus Messner, entflieht dem Vater, der eine koschere Metzgerei betreibt, und beginnt ein Studium an einem christlichen College. Eingezogen stirbt er schon gleich zu Anfang des Korea-Kriegs. Aus dem Jenseits blickt er zurück auf sein Leben. Ein schmales Buch mit beeindruckender Wucht und Kraft.

  • MinnieMay

    aus Dortmund

    5/5

    18.04.2010

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Phillip Roths Werke sind…

    Phillip Roths Werke sind anspruchsvoll, regen zum nachdenken an, sind ein Aufschrei und gesellschaftskritisch. Ohne zu beschönigen malt Roth ein Bild der amerikanischen Gesellschaft der 50er Jahre. Der Krieg in Korea wird unvermindert grausam fortgesetzt und tausende junge Amerikaner, oft völlig unzureichend ausgebildet und schlecht gerüstet lassen dort ihr Leben. Meist sind es noch Jungen, gerade erst volljährig und inmitten pubertärer Gefühlsstrudel, zu jung zum kämpfen, zu jung zum sterben. Verschont werden Studenten, Hochschulbesucher wie Marcus Messner, der Hauptprotagonist und Erzähler dieser Geschichte. Immer nur der Beste an der Schule, seinen Eltern gehorsam und nie aufmüpfig lebt Marcus sein Leben und wiegt sich sicher. Er hat klare Ziele und ihm droht keine Gefahr. Dennoch beginnt sein sonst so selbstsicherer und willensstarker Vater mit einem mal nahezu paranoide Ängste zu entwickeln, seinem Sohn könne etwas zustoßen und diese steigern sich so stark, das Marcus um seinen Seelenfrieden zu behalten nur die Flucht als Ausweg sieht. Er wechselt das College und damit beginnt sich die Spirale zu drehen, die letztlich auf dramatischste Weise die schlimmsten Ängste von Messners Vater wahr werden lassen. Dieses Buch bringt den Leser in eine Zeit zurück, in der die heile Welt amerikanischer Provinzen im Kontrast zum Schrecken des Korea-Krieges steht. Zum einen erleben wir die furchtbare Wirkung des Schmetterlings-Effektes, indem kleine, im Grunde banale Entscheidungen und Taten eine Folge von Ereignissen bewirken, die in ihrer rasch entwickelten Eigendynamik nicht mehr zu bremsen ist. Zum anderen klagt der Autor die Doppelmoral an, die nicht nur in den 50ern und nicht nur in Amerika das Leben in vielerlei Hinsicht bestimmt und offensichtliche Ungerechtigkeiten toleriert. Rasant spitzen sich die Ereignisse zu um am Ende auf ironische Weise zu zeigen das manchmal gerade unsere Angst vor etwas, genau dieses zur Folge haben kann. Ein gelungenes Werk von Phillip Roth, das den Leser nachdenklich zurücklässt.

  • Lisega

    5/5

    09.03.2009

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bisher hatte ich mich nicht…

    Bisher hatte ich mich nicht für Philip Roth interessiert, dachte ich doch, seine Bücher über die Probleme alternder Männer würden mich sicher nur langweilen. Mit "Empörung" habe ich mich nun doch an den ewigen Nobelpreisanwärter gewagt - und musste feststellen, dass ich bis jetzt einen großartigen Autor ignoriert habe. Roth schreibt ausgezeichnet, der Roman ist perfekt durchkomponiert und von einer bewundernswerten sprachlichen Präzision. Trotz der vermeintlich kühlen Sprache schimmert die Wut des Autors über gesellschaftliche Zwänge und Schranken in der "Empörung" des Protagonisten Marcus durch. Denn wenn selbst ein zielstrebiger Student, der es eigentlich nur allen recht machen will, durch ein kleines Aufbegehren gegen die Konventionen in den Tod getrieben wird, kann mit den gesellschaftlichen Strukturen einfach was nicht stimmen. Das galt in den 50er Jahren, das gilt heute.

  • Flemming Behrends

    aus Pforzheim

    4/5

    21.11.2009

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Philip Roth Empörung

    Bitte schmeißen Sie eventuelle Vorurteile über Bord und genießen Philip Roth in Höchstform. Ich muss gestehen, nicht immer ein Anhänger von Roth Büchern zu sein, aber in diesem Fall möchte ich Ihnen ein wirklich wunderbares Lesevergnügen an die Hand geben, doch urteilen Sie selbst...

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Helene Oberleitner

    Helene Oberleitner

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    5/5

    25.10.2010

    Buch (Taschenbuch)

    "Großartige Literatur"

    Auf ein Neues hat Philip Roth es geschafft mich zu begeistern, in Empörung geht es um die Geschichte des jungen Marcus Messner, Sohn eines koscheren Metzgers, der aus der Enge der Familie fliehen muss. Der Vater, anscheinend verrückt geworden, verrückt vor Angst um seinen Sohn. Der Sohn, klug und freiheitsliebend kommt von der behüteten Situation in der Familie direkt ins weit weg gelegene College und trifft dort auf Diskriminierung und wird unfreiwillig zum Rebellen. Sein erster sexueller Kontakt zu einem fragilen jungen Mädchen verstört ihn sehr und führt unweigerlich zu wunderbar komischen Szenen. Ein kluges, heftiges Buch über einen jungen Mann, der letztendlich an der Zeit, in der er lebt scheitert, 10 Jahre später wäre die Geschichte ganz anders verlaufen.
  • Zum Bewerterprofil von Manuela Tesak

    Manuela Tesak

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    03.08.2009

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Empörung

    Roth zeichnet das Bild einer männlichen Jugend in den 50er Jahren, beendet durch den Koreakrieg - einer angepassten Jugend, geprägt durch eine Zeit der Angst und des Blutes: des Widerstands und der versuchten Selbstfindung - die in diesem Fall erstickt wird durch die Unfähigkeit des jungen Mannes, in Opposition gegen seine ihn erdrückende Familie und eine für ihn nicht passende Gesellschaft zu leben und die Konsequenzen seiner Individualität zu tragen. Roths Charakter erfährt die fatalen Konsequenzen seiner Versuche alles richtig zu machen, es zu durchleiden, sich anzupassen - sich auf die Empörung zu beschränken. Auf der Handlungsebene bleibt er untätiges Opfer der Geschehnisse: Denn wer keine Entscheidung trifft sondern durchtauchen will, dem ringt das Leben die Entscheidung bitter ab. Zu lernen: Nicht zu entscheiden und sich selbst nicht zu zeigen ist fatal. Zu genießen: Roths Sprache - der Einblick in Seelenlandschaften. Vorhang auf für die blutige Erzählung eines jungen Mannes, der sich seine Chance zu wachsen nahm und der sich selbst in der Enge der 50er unter Seelen-Morphium setzte.
  • Zum Bewerterprofil von Walter Fürhacker

    Walter Fürhacker

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

    4/5

    31.10.2009

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DIE WAHREN KRIEGE FINDEN INS UNS SELBST STATT!

    Marcus Messner flüchtet vor dem Krieg. Marcus Messner flüchtet vor seinen Eltern. Marcus Messner flüchtet vor der blutbeschmierten Metzgerbank seines verrückt gewordenen Vaters und gerät am College, an dem er sich einschreibt, in die chaotischen Wirren und Schlingen eines jungen Männerlebens. Er möchte sich lossagen vom Elternhaus und findet einen Weg, der alles andere als den Normen entsprechend, seine anerzogenen Grundsätze über den Haufen wirft. Die verstörende Liebe zu einem Mädchen schliesslich bringt das ohnehin volle Fass zum Überlaufen. Die wahren Kriege finden in uns selbst statt. Rebellische Empörung. Ein Anlauf. Ein Auflauf. Der Weg, den wir, den Marcus Messner geht, ist ein Krieg, der in uns selbst stattfindet.

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