Ilias. Odyssee

Zwei Bände im Schuber

Homer

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Beschreibung

Wer sich bisher nicht an Homer heranwagte, weil er sich durch die Versform oder die altertümliche Sprache der vorliegenden Übersetzungen abgeschreckt fühlte, kann in der Prosaübertragung von Karl Ferdinand Lempp die Ilias und die Odyssee als das erleben, was diese ältesten Dokumente der europäischen Literatur wirklich sind: fesselnde Romane.

Die hier erstmals aus dem Nachlaß edierte Gesamtübersetzung von Karl Ferdinand Lempp befreit diese beiden zusammengehörigen Weltbücher, in denen der Krieg der Kriege und die Reise aller Reisen erzählt werden, von den Schlacken, die sich der antiken Vortragsform verdanken, und greift behutsam erklärend ein, wenn der Inhalt dem heutigen Leser nicht ohne weiteres verständlich ist. Ohne sprachliche Anbiederung präsentiert Lempp einen modernen und temporeichen Text, der den Zorn des Achill und die Irrfahrten des Odysseus so unmittelbar vor Augen führt, als wäre alles erst gestern geschehen.

Homer wurde vermutlich im 8. Jahrhundert v. Chr. geboren, um seinen Geburtsort herrscht allerdings Uneinigkeit, so beanspruchen Smyrna, Athen, Ithaka und andere Städte Herkunftsort des legendenumwobenen Dichters zu sein. Über das Leben und Wirken den großen Epiker gibt es aber keine gesicherten Angaben, verlässliche Quellen sind nicht überliefert. Die großen Epen Ilias und Odyssee werden ihm zugeschrieben, es wird jedoch auch immer wieder angezweifelt, ob diese tatsächlich von einer einzigen Person verfaßt wurden. Sein Einfluß und Ruhm waren im Gegensatz dazu schon in der Antike unangefochten. Homers Epen spielten in der Literaturgeschichte immer wieder eine große Rolle für Schriftsteller aller Epochen, die bekanntesten darunter sind sicherlich Shakespeare und James Joyce, der den mythischen Stoff im Ulysses aufgriff. Homer starb wahrscheinlich auf Ios..
Michael Schroeder, geboren 1954 in Trier, studierte Klassische Altertumswissenschaften, forschte in Süditalien, Griechenland und Syrien. Er ist Lektor, Autor und Herausgeber sowie Übersetzer der Gedichte von Konstantinos Kavafis. Zuletzt erschienen: »Die schönsten Liebesgedichte der Antike« (it 3163) und »Sappho von Lesbos – Europas erste Dichterin. Biographie« (2008)

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 21.09.2009
Herausgeber Michael Schroeder
Verlag Insel Verlag
Seitenzahl 957
Maße 19,5/12,2/6,3 cm
Gewicht 918 g
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Karl Ferdinand Lempp
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17430-1

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Eine prosaische Übertragung der homerischen Epen
von Zitronenblau am 22.04.2012

Ich habe vor Jahren die Ilias und die Odyssee gelesen und wollte wieder schnell und einfach in den Stoff kommen. Diese Ausgabe macht es möglich! Der Übersetzer Lempp übertrug beide Epen auf ca. 1.000 Seiten. Die Sprache ist hierbei wirklich sehr einfach, wenn nicht tirvial. Ich denke, mit diesen beiden Bänden dürfte niemand V... Ich habe vor Jahren die Ilias und die Odyssee gelesen und wollte wieder schnell und einfach in den Stoff kommen. Diese Ausgabe macht es möglich! Der Übersetzer Lempp übertrug beide Epen auf ca. 1.000 Seiten. Die Sprache ist hierbei wirklich sehr einfach, wenn nicht tirvial. Ich denke, mit diesen beiden Bänden dürfte niemand Verständnisprobleme haben. Da meine Erinnerung an die Hampe-Übersetzung schon etwas verblasst ist (ich glaube Voß habe ich nie gelesen), habe ich einige Stellen abgeglichen, insbes. den Schiffskatalog. Und siehe da: die Inhalte werden nicht zer- oder verrissen - kein Wunder, die Prosa lässt ja auch mehr Platz und ist nicht metrisch determiniert. Zum Inhalt werde ich an dieser Stelle nichts weiter sagen. Anmerkungen mache ich noch zu den Erläuterungen. Natürlich stellt sich hier die Frage, wie viel Register und Erläuterung soll "angesetzt" werden. Klar ist, dass die vorliegende Fassung so simpel ausgearbeitet ist, dass jedem die Geschichte eingeht. Aber ich werte diese Homer-Prosa als Einstieg in das Werk und in diesem Lichte sind die Hintergrundbemerkungen zu unvollständig. Stattdessen werden Erläuterungen, die in der Ilias gemacht wurden, auch in der Odyssee aufgeführt (z.B. Argos) - obschon dies damit argumentiert wird, dass jemand die Werke "umgekehrt" liest, wobei natürlich die Ilias vor der Odyssee gelesen werden sollte. Das Nachwort von Michael Schroeder ist recht schmal, wirklich nur notwendig in seinen Angaben (zu Homer, zu den Epen, zur Homerischen Sprache etc.). Die Ausgabe an sich ist natürlich sehr schön, fast zu schön für die (ich nenne es mal stark simplifizierte) Prosaübertragung. Für Einsteiger und Auffrischer, die sich nicht gleich wieder mit den Hexametern eindecken möchten, empfehlenswerte Ausgabe mit wenigen Abstrichen.

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  • Band 1: Ilias
    Band 2: Odyssee