Ilias. Odyssee

Homer

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Beschreibung


Zu den ältesten und großartigsten Zeugnissen der griechischen und damit der abendländischen Literatur zählen die wohl im 8. vorchristlichen Jahrhundert entstandenen Dichtungen Homers: Ilias und Odyssee. Mit Recht können die beiden Epen des aus dem ionischen Teil Kleinasiens stammenden Dichters innerhalb der Weltliteratur als unsterblich bezeichnet werden.

Homer wurde vermutlich im 8. Jahrhundert v. Chr. geboren, um seinen Geburtsort herrscht allerdings Uneinigkeit, so beanspruchen Smyrna, Athen, Ithaka und andere Städte Herkunftsort des legendenumwobenen Dichters zu sein. Über das Leben und Wirken den großen Epiker gibt es aber keine gesicherten Angaben, verlässliche Quellen sind nicht überliefert. Die großen Epen Ilias und Odyssee werden ihm zugeschrieben, es wird jedoch auch immer wieder angezweifelt, ob diese tatsächlich von einer einzigen Person verfaßt wurden. Sein Einfluß und Ruhm waren im Gegensatz dazu schon in der Antike unangefochten. Homers Epen spielten in der Literaturgeschichte immer wieder eine große Rolle für Schriftsteller aller Epochen, die bekanntesten darunter sind sicherlich Shakespeare und James Joyce, der den mythischen Stoff im Ulysses aufgriff. Homer starb wahrscheinlich auf Ios.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 29.01.1990
Herausgeber Johann Heinrich Voss
Verlag Insel Verlag
Seitenzahl 851
Maße 17,7/12,3/4,8 cm
Gewicht 763 g
Auflage 10
Übersetzer Johann Heinrich Voss
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-32904-6

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Eine prosaische Übertragung der homerischen Epen
von Zitronenblau am 22.04.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe vor Jahren die Ilias und die Odyssee gelesen und wollte wieder schnell und einfach in den Stoff kommen. Diese Ausgabe macht es möglich! Der Übersetzer Lempp übertrug beide Epen auf ca. 1.000 Seiten. Die Sprache ist hierbei wirklich sehr einfach, wenn nicht tirvial. Ich denke, mit diesen beiden Bänden dürfte niemand V... Ich habe vor Jahren die Ilias und die Odyssee gelesen und wollte wieder schnell und einfach in den Stoff kommen. Diese Ausgabe macht es möglich! Der Übersetzer Lempp übertrug beide Epen auf ca. 1.000 Seiten. Die Sprache ist hierbei wirklich sehr einfach, wenn nicht tirvial. Ich denke, mit diesen beiden Bänden dürfte niemand Verständnisprobleme haben. Da meine Erinnerung an die Hampe-Übersetzung schon etwas verblasst ist (ich glaube Voß habe ich nie gelesen), habe ich einige Stellen abgeglichen, insbes. den Schiffskatalog. Und siehe da: die Inhalte werden nicht zer- oder verrissen - kein Wunder, die Prosa lässt ja auch mehr Platz und ist nicht metrisch determiniert. Zum Inhalt werde ich an dieser Stelle nichts weiter sagen. Anmerkungen mache ich noch zu den Erläuterungen. Natürlich stellt sich hier die Frage, wie viel Register und Erläuterung soll "angesetzt" werden. Klar ist, dass die vorliegende Fassung so simpel ausgearbeitet ist, dass jedem die Geschichte eingeht. Aber ich werte diese Homer-Prosa als Einstieg in das Werk und in diesem Lichte sind die Hintergrundbemerkungen zu unvollständig. Stattdessen werden Erläuterungen, die in der Ilias gemacht wurden, auch in der Odyssee aufgeführt (z.B. Argos) - obschon dies damit argumentiert wird, dass jemand die Werke "umgekehrt" liest, wobei natürlich die Ilias vor der Odyssee gelesen werden sollte. Das Nachwort von Michael Schroeder ist recht schmal, wirklich nur notwendig in seinen Angaben (zu Homer, zu den Epen, zur Homerischen Sprache etc.). Die Ausgabe an sich ist natürlich sehr schön, fast zu schön für die (ich nenne es mal stark simplifizierte) Prosaübertragung. Für Einsteiger und Auffrischer, die sich nicht gleich wieder mit den Hexametern eindecken möchten, empfehlenswerte Ausgabe mit wenigen Abstrichen.


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