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Band 65

Der Menschenfeind

6

3,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34580

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.2008

Abbildungen

mit Illustrationen von Tony Johannot. 19 cm

Illustriert von

Tony Johannot

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

19,2/13,1/1,1 cm

Gewicht

152 g

Farbe

Mokka / Khaki

Originaltitel

Le Misanthrope

Übersetzt von

Wolf Graf von Baudissin

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-240-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34580

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.2008

Abbildungen

mit Illustrationen von Tony Johannot. 19 cm

Illustriert von

Tony Johannot

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

19,2/13,1/1,1 cm

Gewicht

152 g

Farbe

Mokka / Khaki

Originaltitel

Le Misanthrope

Übersetzt von

Wolf Graf von Baudissin

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86647-240-2

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Ein Gesellschaftskritiker

Mario Pf. aus Oberösterreich am 24.01.2008

Bewertungsnummer: 575396

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Molières der Menschenfeind ist ein Theaterstück dessen tragisch poetische Darstellung eines Misanthropen sich mit der menschlichen Gesellschaft, der Höflichkeit und unseren Umgangsformen beschäftigt. Dieser Menschenfeind tritt für die totale Ehrlichkeit ein, nämlich jedem zu sagen was man denkt, auch verzichtet er auf jegliche Unehrlichkeit, Heuchelei und Schmeichelei. Sein Tun und wirken mag im einen Moment lächerlich, im anderen wiederum überzeugend und wahr wirken. So läuft es auf das Eine hinaus, nämlich das niemand immer Unrecht und niemand immer Recht haben kann. Vor dem Hintergrund eines für Theater typischen Beziehungsdramas wird hier eine Situation in Szene die gesetzt, deren Wirkung verwirrend, humorvoll, einleuchtend und betrüblich zugleich ist. Der Stil dieses Werkes ist sicherlich nicht für jedermann geeignet, da dieses Stück klassischer Literatur bzw. Theaterkunst mit einem älteren sprachlichen Stil und einer vor allem sehr komplizierten Machart und Handlung aufwartet. Trotz allem ist die Gesellschaftskritik selbst nach Jahrhunderten noch genauso überzeugend, zumal es betreffende Gesellschaftskreise noch immer gibt und sicher noch für weitere Jahrhunderte geben wird, falls die menschliche Gesellschaft solange noch Bestand hat. Molière schildert neben der besonderen Beziehung zwischen dem Protagonisten und seiner Geliebten, noch den Kampf für Ehrlichkeit um jeden Preis, der den Menschenfeind im Streit mit seinen Rivalen bis vor Gericht führt. Wer klassisches Theater bevorzugt ist hier willkommen und jeder Interessierte kann ohne Weiteres mal hinein schnuppern. PS: Einsteigern in diese Literatur empfehle ich jedoch zunächst ein anderes Werk Molières, „Der eingebildete Kranke", welches noch eine Spur verständlicher geschrieben ist und vor einem weniger komplexen Hintergrund steht.

Ein Gesellschaftskritiker

Mario Pf. aus Oberösterreich am 24.01.2008
Bewertungsnummer: 575396
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Molières der Menschenfeind ist ein Theaterstück dessen tragisch poetische Darstellung eines Misanthropen sich mit der menschlichen Gesellschaft, der Höflichkeit und unseren Umgangsformen beschäftigt. Dieser Menschenfeind tritt für die totale Ehrlichkeit ein, nämlich jedem zu sagen was man denkt, auch verzichtet er auf jegliche Unehrlichkeit, Heuchelei und Schmeichelei. Sein Tun und wirken mag im einen Moment lächerlich, im anderen wiederum überzeugend und wahr wirken. So läuft es auf das Eine hinaus, nämlich das niemand immer Unrecht und niemand immer Recht haben kann. Vor dem Hintergrund eines für Theater typischen Beziehungsdramas wird hier eine Situation in Szene die gesetzt, deren Wirkung verwirrend, humorvoll, einleuchtend und betrüblich zugleich ist. Der Stil dieses Werkes ist sicherlich nicht für jedermann geeignet, da dieses Stück klassischer Literatur bzw. Theaterkunst mit einem älteren sprachlichen Stil und einer vor allem sehr komplizierten Machart und Handlung aufwartet. Trotz allem ist die Gesellschaftskritik selbst nach Jahrhunderten noch genauso überzeugend, zumal es betreffende Gesellschaftskreise noch immer gibt und sicher noch für weitere Jahrhunderte geben wird, falls die menschliche Gesellschaft solange noch Bestand hat. Molière schildert neben der besonderen Beziehung zwischen dem Protagonisten und seiner Geliebten, noch den Kampf für Ehrlichkeit um jeden Preis, der den Menschenfeind im Streit mit seinen Rivalen bis vor Gericht führt. Wer klassisches Theater bevorzugt ist hier willkommen und jeder Interessierte kann ohne Weiteres mal hinein schnuppern. PS: Einsteigern in diese Literatur empfehle ich jedoch zunächst ein anderes Werk Molières, „Der eingebildete Kranke", welches noch eine Spur verständlicher geschrieben ist und vor einem weniger komplexen Hintergrund steht.

"Der Menschenfeind" ist eine…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 10.01.2020

Bewertungsnummer: 2727195

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Der Menschenfeind" ist eine Komödie des französischen Dramatikers Molière (Jean-Baptiste Poquelin) (1622 - 1673), die 1666 uraufgeführt wurde. Die Komödie handelt von Alceste, einem verliebten Idealisten und Célimène, seiner jungen Traumfrau am königlichen Hof. Alceste liebt die Unabhängigkeit und hält nichts vom Leben am Hof und Célimène, durchaus interessiert, flirtet mit verschiedenen Männern. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Komödie. Die Ausdrucksweise ist altertümlich und damit gewöhnungsbedürftig. Das Buch liest sich nicht leicht. Der Aufbau in Szenen und in reiner Dialogform sind für die Aufführung auf der Bühne konzipiert. In reiner Textform fehlen dem Stück die belebenden Elemente (Bühnenbilder, Emotionen, Ausdrucksformen). "Der Menschenfeind" ist ein Werk für Freunde des klassischen Theaters, in dem zeitlose menschliche und gesellschaftliche Eigenarten zum Ausdruck kommen.

"Der Menschenfeind" ist eine…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 10.01.2020
Bewertungsnummer: 2727195
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Der Menschenfeind" ist eine Komödie des französischen Dramatikers Molière (Jean-Baptiste Poquelin) (1622 - 1673), die 1666 uraufgeführt wurde. Die Komödie handelt von Alceste, einem verliebten Idealisten und Célimène, seiner jungen Traumfrau am königlichen Hof. Alceste liebt die Unabhängigkeit und hält nichts vom Leben am Hof und Célimène, durchaus interessiert, flirtet mit verschiedenen Männern. In diesem Spannungsfeld bewegt sich die Komödie. Die Ausdrucksweise ist altertümlich und damit gewöhnungsbedürftig. Das Buch liest sich nicht leicht. Der Aufbau in Szenen und in reiner Dialogform sind für die Aufführung auf der Bühne konzipiert. In reiner Textform fehlen dem Stück die belebenden Elemente (Bühnenbilder, Emotionen, Ausdrucksformen). "Der Menschenfeind" ist ein Werk für Freunde des klassischen Theaters, in dem zeitlose menschliche und gesellschaftliche Eigenarten zum Ausdruck kommen.

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