Produktbild: Schiffbruch mit Tiger

Schiffbruch mit Tiger Roman Mit Illustrationen von Tomislav Torjanac

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2008

Abbildungen

m. zahlr. farb. Illustr.

Illustriert von

Tomislav Torjanac

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

25,1/19,3/3,1 cm

Gewicht

1114 g

Farbe

Altweiß / Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Manfred Allié + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-047827-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2008

Abbildungen

m. zahlr. farb. Illustr.

Illustriert von

Tomislav Torjanac

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

25,1/19,3/3,1 cm

Gewicht

1114 g

Farbe

Altweiß / Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Manfred Allié
  • Gabriele Kempf-Allie

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-047827-6

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    12.11.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarischer Schiffbruch Der…

    Literarischer Schiffbruch Der kanadische Schriftsteller Yann Martel hat mit seinem Roman «Schiffbruch mit Tiger» 2002 den Durchbruch geschafft, das Buch wurde mit dem Booker Prize ausgezeichnet. In einer selbst-ironischen, klammerartigen Vorgeschichte erklärt er zunächst, wie er durch den Tipp eines alten Mannes zu seinem Stoff gekommen sei und den «Helden der Geschichte» dann auch leibhaftig getroffen habe. «Ich fand es nahe liegend, dass Mr Patel sie in der Ichform erzählt». Das deutsche Feuilleton war allerdings wenig begeistert und bemängelte verärgert «Spielzeugton» und «plumpe Komik», sprach gar von «literarischem Schiffbruch»! Ja wie denn nun? Piscine Molitor Patel, genannt Pi, Sohn eines indischen Zoodirektors, überlebt als einziger den Schiffbruch des Frachters, mit dem der väterliche Zoo nach Kanada umgesiedelt werden soll. Außer ihm befinden sich ein Tiger, eine Tüpfelhyäne, ein Orang-Utan und ein Zebra auf dem einzigen Rettungsboot, das zu Wasser gelassen werden konnte. Durch einen Irrtum des Zollbeamten wurde der im Ausland gekaufte, bengalische Tiger auf den Namen ‹Richard Parker› getauft, der sechzehnjährige Pi kennt ihn schon lange. In dem sofort ausbrechenden Überlebenskampf ist das Zebra das erste Opfer, es wird von der Hyäne gefressen, anschließend wird der Orang-Utan ihre Beute. Als der unter die Persenning des Bootes gekrochene, seekranke Tiger schließlich hervorkommt, frisst er die Hyäne. Als Nächster wäre Pi an der Reihe, aber in seiner Not kommt er auf die rettende Idee, aus den vorhandenen Rettungswesten und Rudern ein Floß für sich zu bauen. Das schwimmt nun, an einem langen Tau befestigt, dem Boot hinterher und dient dabei auch noch als Schwimmanker, was bei hohem Wellengang ein Kentern des Rettungsbootes verhindern hilft, indem es dessen Bug in die Wellen dreht. Durch seine Erfahrung mit Tieren gelingt es ihm sogar, sich ‹Richard Parker› vom Leibe zu halten, indem er dessen Seekrankheit ausnutzend das Boot heftig ins Schlingern bringt und gleichzeitig in eine schrille Signalpfeife bläst. Beides verbindet sich für das Raubtier zu einer äußerst unangenehmen Erfahrung, und schon bald reagiert der Tiger nur noch auf das Pfeifen und zieht sich unter seine Persenning zurück. Durch das Markieren mit seinem Urin als eigene Reviergrenze und regelmäßiges Füttern mit selbstgefangenen Fischen gelingt es Pi, den Tiger auf Abstand zu halten. Die immer abenteuerlicher werdende Geschichte beginnt allmählich märchenhafte Züge anzunehmen. Deren Höhepunkt bildet nach vielen Monaten auf See eine von Erdmännchen besiedelte, schwimmende Algeninsel mit fleischfressenden Bäumen, die da plötzlich auftaucht. Auf ihr bringen Süßwasserseen wundersamerweise tote Fische hervor, die den Erdmännchen als Nahrung dienen, und sie selbst wiederum sind für ‹Richard Parker› ein gefundenes Fressen. Im letzten Kapitel der dreiteiligen Geschichte schildert der Autor einen Besuch japanischer Ermittlungs-Beamter, die den nach seiner Rettung in einem mexikanischen Krankenhaus liegenden Piscine Molitor Patel über die unglaubwürdigen Umstände seiner robinson-artigen, 227tägigen Odyssee befragen. Vor allem aber interessieren sie sich für Details beim ominösen Untergang des Frachters. Im ersten Teil des Romans wird die Vorgeschichte mit der Jugend von Pi erzählt, die neben vielen interessanten Fakten über Tiere im Allgemeinen und Zootiere im Besonderen sich intensiv der Religion widmet. Wobei Pi, eine originelle Idee von Yann Martel, neben seinem Hinduismus sich auch für den Islam begeistert, um sich dann sogar noch taufen zu lassen. Aus diesem gerade heutzutage vorbildhaften, friedlichen Nebeneinander dreier Weltreligionen leitet er verblüffende Erkenntnisse ab, denen er, leider völlig unreflektiert, die moralfreien Instinkte wilder Tiere gegenüberstellt. Verglichen beispielsweise mit «Herr der Fliegen» ist dieser Roman mit seiner plumpen Botschaft eher ein Abenteuerbuch, keinesfalls jedoch prämierwürdige Hochliteratur.

  • Hauke B.

    aus Varel

    5/5

    04.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch das in Erinnerung bleibt!

    Es ist schon ein paar Jahre her, wo ich es gelesen habe, aber letztens hatte ich es wieder in der Hand und aufgeschlagen. Wollte eigentlich nur einen Satz kurz wieder lesen und mich zurück erinnern, habe dann aber wieder ein paar Seiten gelesen. Besonders die Tragik, die der junge Mann erfährt ist sehr lehrreich für jeden. Am Ende weiß man nicht ist es wirklich passiert oder war das alles nur Einbildung? Wer den Film kennt und als gut befunden hat, sollte unbedingt das Buch lesen, er wird sich erinnern, aber auch anders die Zusammenhänge verstehen.

  • sommerlese

    5/5

    10.11.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Diese Odyssee habe ich 2013…

    Diese Odyssee habe ich 2013 als Kinofilm gesehen und war völlig begeistert. Dann bekam ich das Buch geschenkt und hatte erst meine Zweifel, ob es so gut sein könnte wie der Film. Doch die wunderbare Begeisterung hat mich wieder gepackt, selten greift ein Film so detailgenau die Buchinhalte auf wie hier. Buch und Film sind beides Meisterwerke. Beim Lesen hatte ich dieselben fantastischen Bilder vor mir, die Ängste bei Sturm und vor der gefährlichen Großkatze, die ausweglos scheinende Situation, Einsamkeit und den Hunger und Durst auf See. Die Szenerie spielt sich so lebendig und glaubwürdig ab, das man dem Buch gefesselt folgt und wie gefangen ist, in der Geschichte von Piscine. Der einzigartige Charakter von Pi ist wunderbar dargestellt. So verfügt er über ungewöhnliche Ausdauer und enormem Mut. Aber das Besondere an ihm ist sein Glaube. So glaubt er an Gott und ist gleichzeitig praktizierender Christ, Hinduist und Moslem. Seine Liebe zu Gott und zu allen Geschöpfen der Erde ist deutlich spürbar. Nach sagenhaften 270 Tagen auf See endet die Irrfahrt dann endlich an der mexikanischen Küste. Er erstellt sich einen festgelegten Tagesplan und sein fast fanatischer Überlebenswille bringt ihn dazu, den Tiger zu dressieren und mit Futter zu versorgen. Er kämpft und gibt nicht klein bei. Der Zwang, sich mit dem Tiger täglich auseinanderzusetzten, hält ihn wach und überlebensfähig. Yann Martel schafft es zu fesseln. Er hat mich mit seinem einzigartigen Erzähltalent unterhalten, geschockt, geängstigt, traurig gemacht, fassungslos und staunend und auch noch interessante Inhalte über Religion und Tierwelt eingebracht. Dieses Buch ist ein Leseerlebnis voll Emotionen. Aber es lässt auch Interpretationsmöglichkeiten freien Raum. So wirken nicht alle Geschichten authentisch, tragen aber einen Symbolcharakter in sich. Das macht die Erzählung gerade so interessant. Abschließend kann ich nur noch anmerken, dass "Schiffbruch mit Tiger" eine außergewöhnliche, fesselnde und einzigartige Lektüre ist, die sich dem Leser mit den dargestellten Emotionen unauslöschbar einbrennt. Hier hat man es mit einem ganz besonderen Werk zu tun, für dessen literarische Genialität man dankbar sein muss. Eigentlich 6 Sterne!

  • Verena Reinalter

    aus Innsbruck/Sillpark

    5/5

    25.02.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Ein aufregendes Abenteuer

    Pi Patel ist der einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Naja nicht ganz. Er ist der einzige Mensch der überlebt hat: Nach dem Schiffsunglück befindet Pi sich in einem Rettungsboot mit einem Zebra, einer Hyäne, einem Orang Utan und Richard Parker. Nach und nach wird das Leben auf Pi's kleiner Arche weniger. Bis sich nach einigen Tagen nur noch Pi und der Tiger Richard Parker das Rettungsboot teilen müssen... Yan Martel beschreibt sehr überzeugend wie es Pi Patel gelungen ist auf so engem Raum mit einem ausgewachsenen Tiger zu überleben.

  • Bewertung

    aus Hilden

    5/5

    12.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Überlebenskampf im Pazifik!

    Ein einsames Rettungsboot in den Weiten des Pazifischen Ozeans… sein Crew sind eine Hyäne, ein Zebra mit gebrochenem Bein, ein Orang-Utan, der Bengalische Tiger genannt Richard Parker und schließlich der 16-jährige indische Junge Pi… Wer wird in dieser Nahrungskette überleben können? Mit großer Scharfsinnigkeit versucht Pi sich seiner Crew anzunähern und einen Weg aus dieser scheinbar ausweglosen Situation zu finden. Eine außergewöhnliche Geschichte, wunderschön und erstaunlich zugleich!

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Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.08.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Spitze!

    eine abenteuerliche Reise - in der Realität und Fiktion miteinander verschwimmen. komisch, spannend und eine super tolle Gesichte mit viel Fantasie und Anregungen zum Nachdenken. Sehr empfehlenswert! ein Buch, welches man nicht so schnell vergisst.
  • Zum Bewerterprofil von Walter Fürhacker

    Walter Fürhacker

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

    5/5

    11.05.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    EIN KURIOSES ABENTEUER!

    Yann Martel hat mit diesem Roman ein aufregendes und kurioses Abenteuerbuch geschrieben. Ein Junge erlebt Schiffbruch und rettet sich mit einer kleinen Anzahl von wilden Zootieren, die nach Kanada verschifft werden sollten, auf ein Boot. Das daraus entstehende wilde und gefährliche Abenteuer ist im Vorspann gespickt mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und weisen Ansichten über unsere Weltreligionen, die einen ein ums andere Mal schmunzeln lassen. Ein durch und durch gelungenes Werk, das, so machte ich die Erfahrung, auch Menschen verschlingen, die normal nicht lesen. Ergänzt wird diese sehr wertige Halbleinen-Ausgabe mit wunderschönen Illustrationen von Tomislav Torjanac. Sehr empfehlenswert!

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