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Wilde Iris Gedichte

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2008

Verlag

Sammlung Luchterhand

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/1,7 cm

Gewicht

199 g

Farbe

Weiß / Aquamarin

Originaltitel

Wild Iris

Übersetzt von

Ulrike Draesner

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-630-62144-9

Beschreibung

Rezension

»Die Natur spielt eine ganz große Rolle, besonders in diesem Buch ›Wilde Iris‹ - es ist immer noch mein Lieblingsbuch - und sie findet sehr eingängige Bilder.« ("Ulla Hahn / WDR 5")
»›Wilde Iris‹ ist ein traumschöner Ausflug in die Natur, zum Ursprung auch aller Sprache.« ("Britta Heidemann / Westdeutsche Allgemeine WAZ")
»Melancholie ist die vorherrschende Stimmung ihrer Gedichte, die sie stets zu buchlangen Zyklen bündelt – doch liegt darin eine Bezauberung, die in der amerikanischen Lyrik ihresgleichen sucht.« ("Jürgen Brôcan / Neue Zürcher Zeitung")
»Hier wird kein beschaulicher Spaziergang durch Jahreszeiten, frühe Dunkelheiten, abnehmendes Licht und Dämmerungen unternommen, sondern die irdische Himmelskopie auf spannende Weise eingekreist.« ("Dorothea von Törne / Die Welt")
»Der ganze Schrecken und die ganze Herrlichkeit der Existenz finden sich in diesen Gedichten, die sich fernab des Trubels unserer Zeit abspielen.« ("Anton Thuswaldner / Die Furche")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2008

Verlag

Sammlung Luchterhand

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,5/13,7/1,7 cm

Gewicht

199 g

Farbe

Weiß / Aquamarin

Originaltitel

Wild Iris

Übersetzt von

Ulrike Draesner

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-630-62144-9

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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"Eine Meisterin der amerikanischen Poesie." (Michael Krüger)

Bewertung am 01.04.2021

Bewertungsnummer: 505130

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Glücks Lyrik ist betörend wie wilde Blumen. Vertraut und fremd zugleich. Streng und zart. In ihrer Dichtung vereinen sich die Polaritäten der Welt in Motiven der Natur: Gegensätze finden zusammen, sei es in Form von Blatt und Baum, die für den Teil und das Ganze stehen, sei es in den Motiven von Stern und Blume, die Unendlichkeit und Endlichkeit symbolisieren. In der Naturlyrik Louise Glücks kommen die Blumen selbst zu Wort. Die Gedichtsammlung beginnt mit der Ouvertüre „Wilde Iris“, die eine Pforte aus dem Nichts des Todes ins Dasein findet. Aus der Erfahrung des Todes entspringen ein Bewusstsein und eine Stimme gegen das Vergessen. Die "Wilde Iris" erblüht gleich der Celan‘schen „Niemandsrose“ – entgegen dem Nichts, der physischen und psychischen Auslöschung. Das Nichts, der Tod, steht am Anfang des Gedichts. Das Dasein, als Zwischen von Geburt und Tod, ist das Ziel des Gedichts. Anfang und Ende des menschlichen Lebenslaufs sind vertauscht, werden zum zyklischen Wechsel von Geburt und Tod im Reich der Pflanzen. Glücks Worte umspielen das Mysterium des menschlichen Daseins im Bild der Blume: „Die Extreme sind einfach. Lediglich / die Mitte ist ein Rätsel. Mittsommer – alles ist möglich.“ (Louise Glück: Himmel und Erde) Glücks „Wilde Iris“ weckt Erinnerungen an die „Traubenhyazinthe“ von Barthold Hinrich Brockes und die romantische „blaue Blume“ von Novalis. Sie lässt die Blume jedoch eine eigene Sprache sprechen, die biblische Schöpfungsberichte und griechischen Mythos in sich aufnimmt und in neuer Farbenpracht erstrahlen lässt: „aus der Mitte meines Lebens sprang / eine hohe Fontäne, tiefblaue / Schatten auf Meeresazur.“ (Louise Glück: Wilde Iris) Wundervolle amerikanische Gegenwartslyrik, die die Heilkraft der Dichtung beschwört. Ins Deutsche übertragen von Ulrike Draesner.

"Eine Meisterin der amerikanischen Poesie." (Michael Krüger)

Bewertung am 01.04.2021
Bewertungsnummer: 505130
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Glücks Lyrik ist betörend wie wilde Blumen. Vertraut und fremd zugleich. Streng und zart. In ihrer Dichtung vereinen sich die Polaritäten der Welt in Motiven der Natur: Gegensätze finden zusammen, sei es in Form von Blatt und Baum, die für den Teil und das Ganze stehen, sei es in den Motiven von Stern und Blume, die Unendlichkeit und Endlichkeit symbolisieren. In der Naturlyrik Louise Glücks kommen die Blumen selbst zu Wort. Die Gedichtsammlung beginnt mit der Ouvertüre „Wilde Iris“, die eine Pforte aus dem Nichts des Todes ins Dasein findet. Aus der Erfahrung des Todes entspringen ein Bewusstsein und eine Stimme gegen das Vergessen. Die "Wilde Iris" erblüht gleich der Celan‘schen „Niemandsrose“ – entgegen dem Nichts, der physischen und psychischen Auslöschung. Das Nichts, der Tod, steht am Anfang des Gedichts. Das Dasein, als Zwischen von Geburt und Tod, ist das Ziel des Gedichts. Anfang und Ende des menschlichen Lebenslaufs sind vertauscht, werden zum zyklischen Wechsel von Geburt und Tod im Reich der Pflanzen. Glücks Worte umspielen das Mysterium des menschlichen Daseins im Bild der Blume: „Die Extreme sind einfach. Lediglich / die Mitte ist ein Rätsel. Mittsommer – alles ist möglich.“ (Louise Glück: Himmel und Erde) Glücks „Wilde Iris“ weckt Erinnerungen an die „Traubenhyazinthe“ von Barthold Hinrich Brockes und die romantische „blaue Blume“ von Novalis. Sie lässt die Blume jedoch eine eigene Sprache sprechen, die biblische Schöpfungsberichte und griechischen Mythos in sich aufnimmt und in neuer Farbenpracht erstrahlen lässt: „aus der Mitte meines Lebens sprang / eine hohe Fontäne, tiefblaue / Schatten auf Meeresazur.“ (Louise Glück: Wilde Iris) Wundervolle amerikanische Gegenwartslyrik, die die Heilkraft der Dichtung beschwört. Ins Deutsche übertragen von Ulrike Draesner.

Eine neue form von Nature Writing

Bewertung aus Göttingen am 20.02.2021

Bewertungsnummer: 1452346

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gedichte, die auf subtile Art und Weise unser Bild von der Natur revidieren. Blumen sprechen hier selbst, widersprechen dem, was der Mensch in ihnen sieht. Verstörend, verwirrend, wunderbar.

Eine neue form von Nature Writing

Bewertung aus Göttingen am 20.02.2021
Bewertungsnummer: 1452346
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gedichte, die auf subtile Art und Weise unser Bild von der Natur revidieren. Blumen sprechen hier selbst, widersprechen dem, was der Mensch in ihnen sieht. Verstörend, verwirrend, wunderbar.

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