Produktbild: Homo faber. Großdruck
Band 3984

Homo faber. Großdruck Ein Bericht. Großdruck | Großdruck

Aus der Reihe st Großdruck
22

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2008

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

339

Maße (L/B/H)

21/14/2,7 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-45984-3

Beschreibung

Rezension

»Faber ist die vollkommene Verkörperung der technischen Existenz, die sich vor dem Zufall und dem Schicksal sicher glaubt. Diesen Faber, der das fünfzigste Lebensjahr schon überschritten hat, läßt Frisch systematisch mit der außertechnischen Welt, dem Irrationalen, zusammenstoßen.«« ("Darmstädter Echo")
»In einem gewissen Sinne wird im Roman von Max Frisch eine Erfahrung seines Stiller weitergeführt. Wenn Stiller um seine Identität kämpft - ›nichts ist schwerer als sich selbst anzunehmen‹ -, so liegt Fabers Problem darin, dass es noch viel schwerer ist, einen anderen Menschen anzunehmen. Max Frischs Bericht Homo faber ist ein bedeutendes Buch. Ein Spiegel unserer Zeit, wer hineinblickt, erkennt darin einen Teil seiner selbst.« ("Rhein-Neckar-Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2008

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

339

Maße (L/B/H)

21/14/2,7 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-45984-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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Durch Europa

Polar aus Aachen am 16.06.2021

Bewertungsnummer: 587311

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was als Bericht angekündigt ist, einem stellenweise autobiographisch erscheint, kommt gegen Ende mit der Wucht der Tragödie daher. Ein Ingenieur trifft auf hoher See eine junge Frau, verliebt sich in sie und muss feststellen, dass es sich bei ihr um die eigene Tochter handelt. Das ist ein Stoff, aus dem antike Tragödien geschmiedet sind, deren ehernes Urteil über den Menschen wie ein Fanal von Generation auf Generation überliefert wird. Frisch entstaubt dies alles. Sein Bericht, wie er ihn nennt, hat von seiner erzählerischen Kraft bis heute nichts verloren. In Homo Faber irren Sabeth und Faber durch Frankreich, müssen die Hinterbliebenen mit ihren Lügen zu leben lernen und den Tod akzeptieren, der einen Schlussstrich zieht, einen alleine zurück läßt. Es gibt keine Umkehr für Faber. Weit über die letzte Seite hinaus kommt einem dessen Schicksal so nahe, dass uns die Frage, wie dieser Mann weiterlebt, umtreibt. Das vermögen nur wenige Geschichten. Sie haften in der Erinnerung. Faber, Sabeth und Hanna, ihr auf tragische Weise verknüpftes Schicksal wirft all die Fragen auf, auf die es keine endgültige Antwort gibt, und macht das Lesen zu einer faszinierenden Reise zu sich selbst.

Durch Europa

Polar aus Aachen am 16.06.2021
Bewertungsnummer: 587311
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was als Bericht angekündigt ist, einem stellenweise autobiographisch erscheint, kommt gegen Ende mit der Wucht der Tragödie daher. Ein Ingenieur trifft auf hoher See eine junge Frau, verliebt sich in sie und muss feststellen, dass es sich bei ihr um die eigene Tochter handelt. Das ist ein Stoff, aus dem antike Tragödien geschmiedet sind, deren ehernes Urteil über den Menschen wie ein Fanal von Generation auf Generation überliefert wird. Frisch entstaubt dies alles. Sein Bericht, wie er ihn nennt, hat von seiner erzählerischen Kraft bis heute nichts verloren. In Homo Faber irren Sabeth und Faber durch Frankreich, müssen die Hinterbliebenen mit ihren Lügen zu leben lernen und den Tod akzeptieren, der einen Schlussstrich zieht, einen alleine zurück läßt. Es gibt keine Umkehr für Faber. Weit über die letzte Seite hinaus kommt einem dessen Schicksal so nahe, dass uns die Frage, wie dieser Mann weiterlebt, umtreibt. Das vermögen nur wenige Geschichten. Sie haften in der Erinnerung. Faber, Sabeth und Hanna, ihr auf tragische Weise verknüpftes Schicksal wirft all die Fragen auf, auf die es keine endgültige Antwort gibt, und macht das Lesen zu einer faszinierenden Reise zu sich selbst.

Genialer Klassiker

Bewertung am 12.08.2024

Bewertungsnummer: 2265941

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein toller Klassiker aus der Feder von Max Frisch. Der Schreibstil passt sich perfekt an den Protagonisten Walter Faber an und verleiht der Geschichte eine besondere Authentizität. Mir hat dieses Buch beim Lesen sehr viel Freude bereitet und ich kann es deshalb nur empfehlen.

Genialer Klassiker

Bewertung am 12.08.2024
Bewertungsnummer: 2265941
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein toller Klassiker aus der Feder von Max Frisch. Der Schreibstil passt sich perfekt an den Protagonisten Walter Faber an und verleiht der Geschichte eine besondere Authentizität. Mir hat dieses Buch beim Lesen sehr viel Freude bereitet und ich kann es deshalb nur empfehlen.

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Homo faber. Großdruck

von Max Frisch

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Meinung aus der Buchhandlung

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

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5/5

Von der Vergangenheit eingeholt ..

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Walter Faber ist ein international für die UNESCO tätiger Ingenieur, ein echter Technokrat. Sein Weltbild ist pragmatisch, rational, er gestattet sich keine Sentimentalitäten. Durch eine Reihe von zufälligen Ereignissen gerät Fabers Leben und seine Sicht auf die Welt aus den Fugen und er muss sich seiner bisher verdrängten Vergangenheit stellen. Den besonderen Reiz dieses modernen Klassikers macht die perfekt an den Charakter der Hauptfigur angepasste Sprache aus, daher auch der Untertitel „Ein Bericht“. (Siehe auch: Frisch, Biedermann und die Brandstifter)
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

5/5

Von der Vergangenheit eingeholt ..

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Walter Faber ist ein international für die UNESCO tätiger Ingenieur, ein echter Technokrat. Sein Weltbild ist pragmatisch, rational, er gestattet sich keine Sentimentalitäten. Durch eine Reihe von zufälligen Ereignissen gerät Fabers Leben und seine Sicht auf die Welt aus den Fugen und er muss sich seiner bisher verdrängten Vergangenheit stellen. Den besonderen Reiz dieses modernen Klassikers macht die perfekt an den Charakter der Hauptfigur angepasste Sprache aus, daher auch der Untertitel „Ein Bericht“. (Siehe auch: Frisch, Biedermann und die Brandstifter)

Meinung aus der Buchhandlung

Homo faber

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