Produktbild: Postdemokratie
Band 2540

Postdemokratie

Aus der Reihe edition suhrkamp
4

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10673

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2008

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

159

Maße (L/B/H)

17,8/11,1/1,3 cm

Gewicht

100 g

Farbe

Marine

Auflage

15. Auflage

Originaltitel

Postdemocrazia

Übersetzt von

Nikolaus Gramm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12540-3

Beschreibung

Rezension

»Auf Diktatur folgt Demokratie, ist die glückliche Erfahrung dreier großer Demokratiewellen seit 1945. Und was folgt auf die Demokratie?« ("DIE ZEIT")
»Man wünscht dem Essay Erfolg, auch damit die Kapitalismuskritik hierzulande endlich aus der Definitionshoheit einer populistischen Linken herauskommt. « ("DIE WELT")
»Crouch legt eine brillante Analyse vor. Das Buch ist kritisch, gut durchdacht und aufschlussreich.« ("Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie")

Produktdetails

Verkaufsrang

10673

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.05.2008

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

159

Maße (L/B/H)

17,8/11,1/1,3 cm

Gewicht

100 g

Farbe

Marine

Auflage

15. Auflage

Originaltitel

Postdemocrazia

Übersetzt von

Nikolaus Gramm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-12540-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • kvel

    5/5

    28.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswerte Abhandlung.

    Inhalt / Definition / Anmerkung – S. 4: 'Postdemokratie': Dieser Begriff des Politikwissenschaftlers Colin Crouch wurde nach dem Erscheinen der Originalausgabe seines Buches zum Kristallisationspunkt der Debatte um Politikverdrossenheit, Sozialabbau und Privatisierung. Crouch hat dabei ein politisches System im Auge, dessen demokratische Institutionen zwar weiterhin formal existieren, das von Bürgern und Politikern aber nicht länger mit Leben gefüllt wird. Der polemische Essay, der in Italien und Großbritannien bereits zum Klassiker der Gegenwartsdiagnose gilt, liegt nun endlich auch in deutscher Übersetzung vor. Collin Crouch lehrt Governance und Public Management an der University of Warwick. Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Was heißt 'Postdemokratie'? - Das globale Unternehmen - Soziale Klassen im postdemokratischen Zeitalter - Zur Lage der Parteien - Postdemokratie und die Kommerzialisierung öffentlicher Leistungen - Und jetzt? Meine Meinung: Sehr schlüssige Analyse. Fazit: Dieses Stück politischer Bildung sollte sich jeder gönnen!

  • kvel

    5/5

    28.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswerte Abhandlung.…

    Lesenswerte Abhandlung. Inhalt / Definition / Anmerkung – S. 4: 'Postdemokratie': Dieser Begriff des Politikwissenschaftlers Colin Crouch wurde nach dem Erscheinen der Originalausgabe seines Buches zum Kristallisationspunkt der Debatte um Politikverdrossenheit, Sozialabbau und Privatisierung. Crouch hat dabei ein politisches System im Auge, dessen demokratische Institutionen zwar weiterhin formal existieren, das von Bürgern und Politikern aber nicht länger mit Leben gefüllt wird. Der polemische Essay, der in Italien und Großbritannien bereits zum Klassiker der Gegenwartsdiagnose gilt, liegt nun endlich auch in deutscher Übersetzung vor. Collin Crouch lehrt Governance und Public Management an der University of Warwick. Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Was heißt 'Postdemokratie'? - Das globale Unternehmen - Soziale Klassen im postdemokratischen Zeitalter - Zur Lage der Parteien - Postdemokratie und die Kommerzialisierung öffentlicher Leistungen - Und jetzt? Meine Meinung: Sehr schlüssige Analyse. Fazit: Dieses Stück politischer Bildung sollte sich jeder gönnen!

  • Bewertung

    aus Essen

    3/5

    19.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kein neues Konzept

    Die Postdemokratie ist das Gegenteil der offenen Gesellschaft von Karl Popper. Einen schwachen Staat, große Konzerne und die Industrielobby versteht er als postdemokratische Welt. Er versteht unter Demokratie einen Wohlfahrtsstaat der Arbeiterklasse. Die Demokratie ist älter als das Konzept und ich denke, die echte Demokratie ist offener für verschiedene Formen, als wie er es schildert. Es ist nicht der linke Flügel, der allein die Demokratie belebt. Die meisten linken Parteien verhalten sich so, wie er es den rechten Parteien vorwirft. Die meisten Menschen gehen nicht zu den Wahlen und organisieren sich in lokalen Initiativen. Sie haben ein gutes demokratisches Verständnis und dies wird aus seiner Sicht nicht berücksichtigt. Warum so engstirnig sein? Warum muss man annehmen, dass die Gesellschaft gespalten ist und in kleine Fraktionen zerfällt? Die Gefahr besteht darin, dass das Volk nicht zur Wahl geht.

  • Bewertung

    aus Marburg

    2/5

    26.09.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Interessante Thesen, fragwürdige Argumentation

    Vorweg sei gesagt, dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich für die Entwicklung demokratischer Systeme interessiert und diesbezüglich offen ist für eine kritische Betrachtung. ABER: Obwohl Crouch ein bemerkenswertes diagnostisches Geschick besitzt sind seine Schlussfolgerungen weder so zwingen wie er sie schildert, noch immer so naheliegend. Er beweist ein erstaunliches Unwissen über wirtschaftspolitische Konzepte und das Funktionieren von Wirtschaftssystemen, nimmt dies aber nicht zum Anlass seine Vorstellungen in diesen Bereichen nicht in seine Argumentation mit einzubauen. Wie bereits erwähnt möchte ich vielen Folgerungen, die der Autor aus seinen treffenden und analytischen Beobachtungen zieht aufs schärfste widersprechen. Auch finde ich es fast unerträglich, wie diskussionswürdige, um nicht zu sagen fragwürdige Thesen als Tatsachen verkauft werden. Dennoch ist die Lektüre jedem uneingeschränkt zu empfehlen, der durch Fachwissen in der Lage ist die Meinungen kritisch zu hinterfragen und ideologisch einzuordnen. Als Fachliteratur (etwa für Studenten) spannend, für den Laien absolut irreführend. 2 Sterne wegen des schlechten wissenschaftlichen Stils, trotzdem eine klare Empfehlung für den genannten Leserkreis.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annemarie Blaßnig

    Annemarie Blaßnig

    Thalia Klagenfurt – City Arkaden

    Buchhändler*in

    5/5

    18.11.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Kapitulation der Politik?

    Sie kennen sicher den Werbeslogan der Österreichischen Wirtschaftskammer, dass es uns allen gut geht, wenn es der Wirtschaft gut geht. Sie wissen aber sicher auch, dass die Realität nur allzuoft anders aussieht. Satte Profite auf Seiten der Wirtschaftseliten bedeuten oft Jobverlust, niedrige Löhne und Verschlechterung der allgemeinen Arbeits- und damit Lebensbedingungen auf Seiten der Beschäftigten. Vieles, das der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch in seiner Analyse des gegenwärtigen Zustandes der westlichen Demokratien anführt, trifft auch auf Österreich zu. Vieles hat sich inzwischen durch die Wirtschaftskrise verschärft. Die Dominanz der ökonomischen Eliten und die Ohnmacht der Politik führen zu Skepsis gegenüber der Demokratie und zu allgemeiner Politikverdrossenheit. Der Autor versucht die Ursachen für diesen Niedergang der Demokratie und das Ungleichgewicht zwischen den Interessen der Unternehmen und denen aller übrigen Gruppen der Gesellschaft aufzuzeigen. Absolut lesenswert für alle politisch Interessierten.

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  • Produktbild: Postdemokratie

  • Was heißt »Postdemokratie«?



    Das globale Unternehmen



    Soziale Klassen im postdemokratischen Zeitalter



    Zur Lage der Parteien



    Postdemokratie und die Kommerzialisierung öffentlicher Leistungen



    Und jetzt?



    Literaturverzeichnis