Produktbild: Die Erschließung des dunklen Erdteils

Die Erschließung des dunklen Erdteils Reisetagebücher aus Zentralafrika 1866-1873

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2007

Verlag

Sds Ag

Seitenzahl

250

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,6 cm

Gewicht

376 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-935959-00-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.01.2007

Verlag

Sds Ag

Seitenzahl

250

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,6 cm

Gewicht

376 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-935959-00-1

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  • Mandurah

    aus Wunstorf

    4/5

    20.03.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Demonstration von Willensstärke und Wissensdurst

    David Livingstone, am 19.03.1813 in einem kleinen Dorf in Schottland als Sohn eines Drogisten geboren, sollte ursprünglich Prediger werden. Doch der willensstarke Junge weiß schon früh geschickt seine naturwissenschaftlichen Neigungen mit den Wünschen des Vaters zu vereinen. 1840 geht der mittlerweile promovierte Chirurg im Auftrag der Londoner Missionsgesellschaft schließlich nach Afrika, um „das Evangelium den Heiden so zu predigen, wie sie es verstehen mögen". Mit kurzen aber prägnanten Sätzen und zum Teil auch spitzer Feder skizziert er nicht nur Land und Leute, sondern bemüht sich auch einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Schnell wird er so zu einem Gegner der Sklaverei, in der er die Wurzel für die sozialen Probleme Afrikas sieht. Livingstone beschreibt die Landschaft die er durchreist ebenso wie die verschiedenen Stämme und die diversen Probleme mit der Versorgung mit Nahrungsmitteln, den ständigen Krankheiten unter denen er von Jahr zu Jahr mehr leidet und die ihm schließlich den Tod bringen, er stöhnt über die unzuverlässigen Träger, manchmal aber auch über sich selbst und er beschreibt Begegnungen mit Einheimischen, die ihm in dem einen Moment freundlich gesinnt sind, ihn im nächsten Moment aber ohne erkennbaren Grund zu ermorden drohen. Hut ab vor dem verrückten Briten, der als Pionier zu einer sehr unruhigen Zeit einen Kontinent bereiste, der sich quasi mit Händen und Füßen gegen das bereist-und-erkundet-werden wehrte. Seinen Tagebüchern ist es zu verdanken, daß viele Reisende bzw. Entdecker nach ihm eine genauere Ahnung (!) von dem hatten, auf was sie sich einließen - und es ermöglicht uns heute, die damaligen Leistungen besser wertzuschätzen.

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