Die schwarze Dame Roman
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
27.08.2007
Verlag
Kiepenheuer & WitschSeitenzahl
352
Maße (L/B/H)
21,2/13,4/3,2 cm
Gewicht
460 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-462-03913-9
Warnhinweis
nicht erforderlich.
Mit diesem klugen und hochkomischen Roman knüpft Jens Sparschuh an seinen Bestseller Der Zimmerspringbrunnen an, doch wird der Blick jetzt weiter nach Osten gerichtet und von deutsch-russischen Beziehungen erzählt.
Das Leben von Alexander, einem freiberuflichen Rundfunkautor, läuft aus dem Ruder, und das liegt vor allem an Jelena, seiner Zufallsbekanntschaft von der Schönhauser Allee: Die schöne Russin vertreibt die Einsamkeit aus seinem Leben und erobert sein Herz, ohne dass er das gleich merken würde. Und das, was sie ihm von ihrem Leben in Russland erzählt, macht die Zeit, die er in den 70er-Jahren als Student der Philosophie und Logik in Leningrad verbrachte, wieder lebendig. Die Erinnerungen an sein Leben im internationalen Wohnheim und an die abgründigen Seminare bei seinem Logikdozenten Bergelson führen den Leser in eine untergegangene Welt und in hochaktuelle Fragestellungen. Als Alexander erkennt, dass er schon damals auf der Suche nach der schwarzen Dame war, muss er sich erneut auf den Weg machen, denn Jelena ist plötzlich verschwunden. Zum Glück plant sein Freund Blosse, Unternehmer mit einem Faible für Kultur und mit einer originellen Theorie des produktiven Verlustmachens, eine Geschäftsreise nach St. Petersburg. Als Dolmetscher kehrt Alexander mit ihm an die Orte seiner Vergangenheit zurück und landet in einer fremden und befremdlichen Welt – immer in der Hoffnung, Jelena dort wiederzutreffen.
Sparschuh gelingt ein Kunststück: Er zeigt das Leningrader Seminar für Logik als Enklave des freien Denkens, einen Absolventen, der seine Lebensrätsel zu lösen versucht, und eine postkommunistische Metropole auf dem Weg in den entfesselten Kapitalismus – voller Wehmut und funkelnder Ironie.
»Sparschuh zeigt so schön wie vor ihm allenfalls Ionesco, dass Logisches und Absurdes Geschwister sind.« Berliner Morgenpost
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