Jens Sparschuh, geboren 1955 in Chemnitz (Karl-Marx-Stadt), studierte von 1973 bis 1978 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 promovierte er in Berlin, seitdem arbeitet er freiberuflich. Sein Werk erscheint bei Kiepenheuer & Witsch. Daneben veröffentlichte er eine Vielzahl von Hörspielen und Kinderbüchern. 1989 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden, 2018 den Prix Chronos und 2019 den Günter-Grass-Preis.
Kaum eine Landschaft ist so viel beschrieben, besungen und gemalt wie das Meer. Aus gutem Grund: Fernab vom Stress der Stadt folgen Ebbe und Flut aufeinander, bei Tag und Nacht, bei Sonne und Sturm, ganz unbeeindruckt vom Wandel der Zeiten … Und daneben stehen Menschen und schauen hoffnungsvoll, sehnsüchtig, freudig oder traurig auf die tosende Brandung oder die stille See und erkennen dabei nicht nur die Schönheit und Unbezähmbarkeit der Natur, sondern bisweilen auch die des eigenen Lebens.
Wie tiefgreifend das Meeresrauschen und die Kraft des Wassers sind, wissen auch Sarah Lorenz, Jens Sparschuh, Berit Glanz und Wilhelm Raabe, die hier nachdenklich, verspielt, philosophisch und manchmal sehr komisch vom Leben an und mit großen und kleinen Meeren erzählen.
Der Schuber enthält folgende Erzählungen:
Sarah Lorenz: Niemand ohne das Meer
Jens Sparschuh: Die Matrosen der Schweiz und Schwimmschule
Berit Glanz: Tidenhub
Wilhelm Raabe: Deutscher Mondschein