Eines Morgens erwacht Gregor Samsa und ist in einen riesigen Käfer verwandelt. Das revoltierende Unbehagen in ihm – gegen seinen Beruf, seine Familie – hat sich eine äußere Gestalt geschaffen. Die Eltern und die Schwester ekeln sich nun vor Gregor. Dabei sind sie an seiner Metamorphose nicht unschuldig.
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Bewertung
5/5
28.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Ein Meisterwerk
Es gib wohl nur wenige Autoren deren Werke so rätselhaft sind, wie diese Kafkas. Als eines Morgens Gregor Samsa erwacht, muss er erstaunt feststellen, dass er sich in einen riesigen Käfer verwandelt hat...
Andy
aus Düren
4/5
06.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Mein erster Klassiker
Eine eindrucksvolle Erzählung über Isolation und Identität. Kafkas klare Sprache macht die absurde Verwandlung greifbar. Ein tiefgründiger Klassiker, der zum Nachdenken anregt. Wenig Seiten, schnell durchgelesen, passte insgesamt sehr gut.
Bewertung
4/5
23.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Tragischwitziges Buch
Es handelt sich hierbei um mein erstes Kafka-Buch. Bei der Lektüre dieses Buches ist mir auf Anhieb klar geworden was unter gängigen Fachliteraten mit dem Begriff „kafkaesk“ gemeint ist. Das Buch ist leicht und schnell zu lesen und bietet gleichzeitig gehaltvoller Inhalt in Form einer aberwitzigen Tragödie. Die Story ist unterhaltsam und gefühlsspaltend, gerade wegen der in der Situationskomik gepackten traurigen Geschichte. Für mich ist das Buch 4.5 Sterne wert, da aber nur ganze Sterne vergeben werden dürfen, gebe ich 4 Sterne (und nicht 5), weil die Abrenzubg zu den 5 Sternen eindeutig gemacht werden muss.
Bewertung
3/5
29.05.2024
Buch (Taschenbuch)
die verwandlung
Eines Morgens erwacht Gregor Samsa und ist in einen riesigen Käfer verwandelt. Das revoltierende Unbehagen in ihm - gegen seinen Beruf, seine Familie - hat sich eine äußere Gestalt geschaffen. Die Eltern und die Schwester ekeln sich nun vor Gregor. Dabei sind sie an seiner Metamorphose nicht unschuldig. (Klappentext)
Definitiv mein Lieblings-Kafka-Werk bis jetzt. War sehr leicht zu lesen und verstehen, trotz der Super langen Sätze. Ich fand, dass die Geschichte eigentlich auch sehr traurig war. Man hat klar mitbekommen, wie Gregors Familie ihn immer mehr und mehr „ausgeschlossen“ hat und wie seine Depression immer mehr wuchs.
Bücherleser26
5/5
18.04.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Käfer als Spiegel der Gesellschaft
Gregor Samsa versorgt durch seine harte Arbeit als Handelsvertreter im Alleingang seine Familie. Doch eines Tages ist nichts mehr wie vorher: Gregor erwacht eines Morgens als Käfer und führt fortan ein völlig verändertes Leben, in dem er auf die Mithilfe seiner Familie angewiesen ist. Aus Ungläubigkeit und Existenznot werden rasch Wut und Verzweiflung, was die Handlung dramatisch zuspitzt und in einem bezeichnenden Ende mündet. Kafkas Werk ist absurd und real zugleich, wobei die Verwandlung und die daraus resultierenden Folgen wohl vielseitiger interpretierbar nicht sein könnten. Ein erschreckendes und überaus lesenswertes Werk - "Die Verwandlung" von Franz Kafka
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5/5
13.09.2025
Buch (Taschenbuch)
Ein Meisterwerk welches nie an Relevanz verlieren wird.
„Die Verwandlung" von Franz Kafka ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Franz Kafka ist ein großartiger Schriftsteller, meiner Meinung nach der bedeutendste im gesamten deutschsprachigen Raum. „Die Verwandlung" ist eine Erzählung, die in ihrer Einzigartigkeit unvergleichlich ist.
Die Novelle ist reich an Metaphern und Symbolik und bietet eine faszinierende Darstellung von Isolation, Entfremdung und Verzweiflung. Man kann Kafkas Werke nicht lesen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass sie tiefgehendes Nachdenken erfordern, um die Bedeutung hinter den Worten zu verstehen.
Kafkas Schreibstil ist fesselnd. Vom ersten Satz an sympathisiert der:die Leser:in mit Gregor und leidet mit ihm. Es gibt unzählige Interpretationsmöglichkeiten. Allein die Beziehung zu seinem Vater könnte man mit Kafkas eigenen Erfahrungen vergleichen. Es ist bekannt, dass Kafka und sein Vater keine gute Beziehung hatten. Ein Zitat aus seinem "Brief an den Vater", das mir jede Woche mindestens einmal durch den Kopf geht: „Ich wäre glücklich gewesen, Dich als Freund, als Chef, als Onkel, als Großvater, ja selbst als Schwiegervater zu haben. Nur eben als Vater warst Du zu stark für mich."
Dieses Werk regt zum Nachdenken über die menschliche Psyche und möglicherweise auch über den Kapitalismus an. Viele Interpretationen legen nahe, dass Gregor Depressionen entwickelt hat. Das Traurige daran ist, wie die Menschen um ihn herum beginnen, ihn zu sehen. Kurz gesagt, er wird als nutzlos empfunden.
Der Vergleich zum Kapitalismus ist ebenso interessant: Gregor Samsa wacht als Ungeziefer auf, sein erster Gedanke? „Wie komme ich bloß zur Arbeit, um Geld zu verdienen?“ Da er dies nicht mehr kann, wird er als wertlos betrachtet, ähnlich wie Menschen in der heutigen Arbeitswelt.
Man könnte sich tagelang, monatelang, ja sogar jahrelang mit diesem Werk Kafkas auseinandersetzen, doch eines bleibt unverändert: „Die Verwandlung“ wird für immer ein Meisterwerk bleiben.
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