Candide

oder der Optimismus

detebe Band 23491

Voltaire

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Beschreibung

»Voltaires ›Candide‹ ist ein Klassiker der Desillusionierung. Nirgendwo sonst ist mit so viel Esprit und guter Laune über das Elend der Welt geschrieben worden.«

Voltaire, geboren 1694 in Paris, gestorben ebenda 1778, verkehrte in mondänen Kreisen. Zum Rebellen gegen die alte Ordnung wurde er im englischen Exil, in das er fliehen musste, als er nach einem Wortgefecht mit dem Chevalier de Rohan von dessen Dienern verprügelt worden war. Mit teils raffinierten Finanzgeschäften reich geworden, stand er gegen Ende seines Lebens mit allen bedeutenden Geistern Europas und vielen aufgeklärten Herrschern in Kontakt. Sein berühmtestes Werk ist bis heute ›Candide‹.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 22.11.2005
Verlag Diogenes
Seitenzahl 224
Maße (L/B/H) 17,9/11,3/1,4 cm
Gewicht 190 g
Auflage 2. Auflage
Originaltitel Candide ou l'Optimisme
Übersetzer Johann Frerking
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23491-6

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4/5

Schöne Geschichte!

Zitronenblau am 22.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Ironie und der Sarkasmus, mit denen Voltaire arbeitet, um seinen Protagonisten durch eine eigentlich doch recht entsetzliche Handlung zu führen, dienten nicht etwa nur einer Euphemisierung einer pseudo-optimistischen Welt, in der das Böse regiert, sondern vor allem folgenden genialen Zweck: Eine narrative Antwort auf Leibniz' systemphilosophisch hergeleitetes Postulat eines metaphysischen Optimismus, dass demnach vom formalen Rahmen her entgegensteht und inhaltlich alle möglichen Aussagen macht, um diese "schönste aller Welten" zu relativieren. Candide muss gelesen werden, nicht nur als philosophisch-pamphletartige Polemik gegen Leibniz' These, sondern als Satireroman, der zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregen soll. Daher sehr empfehlenswert!

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Zitronenblau am 22.06.2021
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5/5

Anleitung zum Menschsein!

Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 22.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein philantropisch-humanistisches Werk eines großen Freidenkers über die Apotheose des Lebens. Ein indirekter Leitfaden zum Menschsein und somit zur Verwirklichung der Menschlichkeit inmitten der unmenschlichen also intoleranten,aggresiven,egomanen und religiös- fanatischen Gesellschaft.Während meiner Gymnasialzeit,wohnte ich mehrere Jahre fast neben dem Grab Voltaires im Paris, ohne damals zu wissen das ich tagtäglich an den sterblichen Überresten eines genialen Mannes vorbeiging.In seinen Buch erlebt man ihm aber lebendig.Man spürt seine Liebe und seinen Glauben an den Menschen aber gleichzeitig auch seine Verachtung all dem gegenüber was dem Menschen und die Menschlicheit unetrdrückt und versklavt.

5/5

Anleitung zum Menschsein!

Leopold Schikora,Therapeut und Dozent aus Bremen am 22.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein philantropisch-humanistisches Werk eines großen Freidenkers über die Apotheose des Lebens. Ein indirekter Leitfaden zum Menschsein und somit zur Verwirklichung der Menschlichkeit inmitten der unmenschlichen also intoleranten,aggresiven,egomanen und religiös- fanatischen Gesellschaft.Während meiner Gymnasialzeit,wohnte ich mehrere Jahre fast neben dem Grab Voltaires im Paris, ohne damals zu wissen das ich tagtäglich an den sterblichen Überresten eines genialen Mannes vorbeiging.In seinen Buch erlebt man ihm aber lebendig.Man spürt seine Liebe und seinen Glauben an den Menschen aber gleichzeitig auch seine Verachtung all dem gegenüber was dem Menschen und die Menschlicheit unetrdrückt und versklavt.

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