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Der Spinoza-Effekt Wie Gefühle unser Leben bestimmen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2004

Abbildungen

mit Illustrationen

Verlag

List Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/2,7 cm

Gewicht

291 g

Farbe

Hellblau / Ozeanblau

Auflage

10. Auflage

Originaltitel

Looking for Spinoza. Joy, Sorrow, and the Feeling Brain

Übersetzt von

Hainer Kober

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-60494-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.12.2004

Abbildungen

mit Illustrationen

Verlag

List Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/2,7 cm

Gewicht

291 g

Farbe

Hellblau / Ozeanblau

Auflage

10. Auflage

Originaltitel

Looking for Spinoza. Joy, Sorrow, and the Feeling Brain

Übersetzt von

Hainer Kober

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-60494-7

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Antonio Damasio, Professor…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 02.09.2024

Bewertungsnummer: 2882516

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Antonio Damasio, Professor für Neurologie, ist bekannt für seine Arbeiten zur Bewusstseinsforschung. In diesem Buch geht es um den Zusammenhang bzw. um Wechselwirkungen zwischen Emotionen (körperlich), Gefühlen (geistig) und Vernunft. Es ist auch ein Buch über das Leben des Philosophen Baruch de Spinoza, mit dem sich Damasio ausführlich beschäftigt hat und dessen Erkenntnisse als Grundlage betrachtet werden können für die neurobiologischen Arbeiten des Autors. Emotionen und Gefühle sind Teil der automatischen und grundlegenden Mechanismen zur Steuerung des Lebens. Emotionen gehen den Gefühlen voraus. Sie bestehen aus einfachen Reaktionen, die auf simple Art und Weise für das Überleben sorgen. Gefühle spielen eine entscheidende Rolle für das Sozialverhalten. Sie sind unentbehrlich für Entscheidungsprozesse. Damasio beschreibt einige Beispiele, bei denen es durch Hirnschädigungen zu Störungen des Sozialverhaltens gekommen sind. Altruistisches Verhalten gibt es nicht nur bei Menschen, sondern wie Versuche zeigen, auch in der Tierwelt. (190) Das, was wir Ethik nennen, könnte in Organismen als allgemeines Programm der Bioregulation begonnen haben mit dem Ziel der Homöostase. Damasio kritisiert die von Descartes postulierte Trennung von Körper und Geist (Dualismus) und kommt – empirisch belegt – zu dem Ergebnis, dass sich Körper und Geist ständig gegenseitig beeinflussen und unlösbar miteinander verknüpft sind. Der Autor beschäftigt sich mit der Bedeutung des Bewusstseins (241) und erläutert, dass das Leben ohne den Prozess Bewusstsein nicht angemessen gesteuert werden kann, dass die Selbst- Komponente zwingend für das Überleben erforderlich ist. Damasio unterstreicht in diesem Buch, dass Spinoza seiner Zeit voraus war, Grundlagen geschaffen hat, die für die Naturwissenschaften von Bedeutung sind und damit als ein Philosoph der Naturwissenschaften angesehen werden kann.

Antonio Damasio, Professor…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 02.09.2024
Bewertungsnummer: 2882516
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Antonio Damasio, Professor für Neurologie, ist bekannt für seine Arbeiten zur Bewusstseinsforschung. In diesem Buch geht es um den Zusammenhang bzw. um Wechselwirkungen zwischen Emotionen (körperlich), Gefühlen (geistig) und Vernunft. Es ist auch ein Buch über das Leben des Philosophen Baruch de Spinoza, mit dem sich Damasio ausführlich beschäftigt hat und dessen Erkenntnisse als Grundlage betrachtet werden können für die neurobiologischen Arbeiten des Autors. Emotionen und Gefühle sind Teil der automatischen und grundlegenden Mechanismen zur Steuerung des Lebens. Emotionen gehen den Gefühlen voraus. Sie bestehen aus einfachen Reaktionen, die auf simple Art und Weise für das Überleben sorgen. Gefühle spielen eine entscheidende Rolle für das Sozialverhalten. Sie sind unentbehrlich für Entscheidungsprozesse. Damasio beschreibt einige Beispiele, bei denen es durch Hirnschädigungen zu Störungen des Sozialverhaltens gekommen sind. Altruistisches Verhalten gibt es nicht nur bei Menschen, sondern wie Versuche zeigen, auch in der Tierwelt. (190) Das, was wir Ethik nennen, könnte in Organismen als allgemeines Programm der Bioregulation begonnen haben mit dem Ziel der Homöostase. Damasio kritisiert die von Descartes postulierte Trennung von Körper und Geist (Dualismus) und kommt – empirisch belegt – zu dem Ergebnis, dass sich Körper und Geist ständig gegenseitig beeinflussen und unlösbar miteinander verknüpft sind. Der Autor beschäftigt sich mit der Bedeutung des Bewusstseins (241) und erläutert, dass das Leben ohne den Prozess Bewusstsein nicht angemessen gesteuert werden kann, dass die Selbst- Komponente zwingend für das Überleben erforderlich ist. Damasio unterstreicht in diesem Buch, dass Spinoza seiner Zeit voraus war, Grundlagen geschaffen hat, die für die Naturwissenschaften von Bedeutung sind und damit als ein Philosoph der Naturwissenschaften angesehen werden kann.

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Der Spinoza-Effekt

von Antonio R. Damasio

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