Tim und Struppi 0: Tim im Lande der Sowjets

Tim und Struppi 0: Tim im Lande der Sowjets

Kindercomic für Leseanfänger ab 8 Jahren

Buch (Taschenbuch)

€13,90

inkl. gesetzl. MwSt.

Tim und Struppi 0: Tim im Lande der Sowjets

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab € 41,20
Taschenbuch

Taschenbuch

ab € 13,90
  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Beschreibung


Das allererste Abenteuer von Tim und Struppi

Dieses Abenteuer ist das erste, das Tim und Struppi erlebt haben. Es erschien erstmals im Januar 1929, und Tim reist darin in die Sowjetunion, um als Reporter von den dortigen Zuständen zu berichten. Die Zeichnungen unterscheiden sich noch stark von denen der anderen Abenteuer und sind nur in schwarz-weiß.

Eine turbulente Reise durch die Geschichte

Tim liefert sich darin ein Katz-und Maus-Spiel mit einem sowjetischen Geheimpolizisten und deckt bei seiner Reise durch Russland die Schwächen des Kommunismus auf: eine marode Wirtschaft, keine freien Wahlen und politische Unterdrückung. Bei seiner Rückkehr nach Brüssel am Ende des Albums wird er begeistert empfangen.

Politisches Statement oder Jugendsünde?

"Tim im Lande der Sowjets" ist ein sehr politisches Album, das ganz im Zeichen des Anti-Kommunismus steht. Über viele Jahrzehnte nach seinem Erstabdruck war dieses Abenteuer nicht verfügbar, bis es schließlich Anfang der 1970er Jahre offiziell nachgedruckt wurde. Es bietet einen faszinierenden Einblick in die damalige Sichtweise auf die Sowjetunion und ist ein wertvolles Zeitdokument. Hergé selbst aber hat es später als "Jugendsünde" bezeichnet.

Hergé, mit bürgerlichem Namen Georges Rémi, wurde 1907 in Etterbeek bei Brüssel geboren. Seine erste Zeichnung veröffentlichte er 1921 in der Zeitschrift "Jamais assez", und in den folgenden Jahren fertigte er vor allem für belgische Pfadfinder-Zeitschriften Illustrationen und Vignetten an.

1924 zeichnete er mit "Les Aventures de Totor" seine erste Bildergeschichten-Serie, in der er im Laufe der nächsten Jahre immer häufiger auf formsprachliche Elemente US-amerikanischer Zeitungs-Strips zurückgriff. So tauchten zum Beispiel Sprechblasen in seinen Zeichnungen auf, die von den beigestellten Versen abweichende Dialogtexte enthielten.

Am 10. Januar 1929 schließlich erschien in "Le Petit Vingtiéme" die erste Folge einer Geschichte mit dem Titel "Tintin, Reporter du Petit Vingtiéme, au Pays de Soviets": das erste Abenteuer von "Tim und Struppi".

Schon im Jahr darauf veröffentlichte Hergé mit "Stups und Steppke" eine zweite Serie in "Le Petit Vingtiéme", außerdem zeichnete er zu dieser Zeit sämtliche Illustrationen und Titelblätter des wöchentlichen Magazins, für dessen Gestaltung er allein verantwortlich war.

Aufgrund der großen Popularität, die "Tim und Struppi" genoss, wurden die Abenteuer des Reporters und seines Foxterriers ab 1930 jeweils nach Beendigung des Vorabdrucks im Magazin als Album herausgegeben.

1931 begann Hergé mit der kurzlebigen Serie "Paul und Virginia bei den Langohrindianern", 1936 liefen die etwas erfolgreicheren Abenteuer von "Jo, Jette und Jocko" in "Le petit Vingtiéme" an. Dann warf der II. Weltkrieg seine Schatten voraus: "Jo, Jette und Jocko" wurde am 24. September 1939 mitten in der Handlung abgebrochen, das aktuelle "Tim und Struppi"-Abenteuer "Im Reiche des Schwarzen Goldes" lief noch bis zum 8. Mai 1940 weiter, blieb dann aber ebenfalls zunächst unvollendet liegen.

Noch im selben Jahr erhielt Hergé das Angebot, "Tim und Struppi" für "Le Soir" weiterzuzeichnen. So erschien am 17. Oktober die erste Folge von "Die Krabbe mit den goldenen Scheren" in der auflagenstarken katholisch-konservativen Tageszeitung.

Sein von der Papierrationierung betroffener Verleger Casterman bat Hergé, den Umfang seiner Alben zu reduzieren, dafür sollten die bisher schwarzweißen Comics in Zukunft farbig gedruckt werden. Da diese Regelung auch für alle bereits erschienenen Alben galt, musste Hergé, um den plötzlich gestiegenen Arbeitsaufwand zu bewerkstelligen, erstmals Assistenten beschäftigen. Seine ersten Mitarbeiter wurden Alice Devos und Edgar P. Jacobs.

Nach dem Krieg nahm die Arbeit nicht ab, im Gegenteil: Am 26. September 1946 erschien die erste Ausgabe der flämischen Version der Zeitschrift "Tintin", am 28. Oktober 1948 folgte das französische Gegenstück. Die farbigen "Tim und Struppi"-Alben verkauften sich besser als die schwarzweißen, Hergés Verantwortungsgefühl wuchs mit jedem neuen Abenteuer, gründliche Recherchen nahmen im Arbeitsprozess einen immer größeren Raum ein. All das führte 1950 zur Gründung des Studio Hergé. Zu seinen kreativsten Mitarbeitern zählten im Laufe der Jahre neben Jacobs vor allem Bob de Moor, Jacques Martin und Roger Leloup.

Mit seiner klaren Linienführung, der "Ligne claire", wurde Hergé zum einflussreichsten Comic-Künstler Europas. Er starb 1983. In seinem Testament hatte Hergé verfügt, dass "Tim und Struppi" von keinem anderen Zeichner weitergeführt werden dürfe. Eine letzte, vor seinem Tod nicht mehr fertig gestellte Geschichte mit dem Titel "Tim und die Alpha-Kunst" wurde 1986 als Fragment veröffentlicht.

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

8 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.11.2004

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

29,2/21,9/1 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

8 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

22.11.2004

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

29,2/21,9/1 cm

Gewicht

513 g

Auflage

15. Auflage

Reihe

Tim und Struppi

Originaltitel

Les aventures de Tintin au pays des soviets

Sprache

Deutsch, Französisch

ISBN

978-3-551-73220-0

Das meinen unsere Kund*innen

5.0

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(2)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Anna Erhardt aus Münster am 10.08.2017

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tim und Struppi erleben in Russland ein tolles Abenteuer und auch bei diesen Comics mag ich es sehr, dass es nie langweilig wird, auch wenn manche Teile nicht so spannend sind.

Anna Erhardt aus Münster am 10.08.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Tim und Struppi erleben in Russland ein tolles Abenteuer und auch bei diesen Comics mag ich es sehr, dass es nie langweilig wird, auch wenn manche Teile nicht so spannend sind.

toller Auftakt

Daniel Keck aus Karlsruhe am 23.11.2011

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der erste Tim und Struppi Band ist zwar schwarz-weiß, aber nicht weniger interessant zu lesen. Vor allem ist eine starke anti-bolschewistische Botschaft herauszulesen, was diesen Comic auch zum Spiegelbild seiner Zeit macht. So werden die Lebensbedingungen und das politische System der Sowjetunion unverholen kritisiert.

toller Auftakt

Daniel Keck aus Karlsruhe am 23.11.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der erste Tim und Struppi Band ist zwar schwarz-weiß, aber nicht weniger interessant zu lesen. Vor allem ist eine starke anti-bolschewistische Botschaft herauszulesen, was diesen Comic auch zum Spiegelbild seiner Zeit macht. So werden die Lebensbedingungen und das politische System der Sowjetunion unverholen kritisiert.

Unsere Kund*innen meinen

Tim und Struppi 0: Tim im Lande der Sowjets

von Hergé

5.0

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Tim und Struppi 0: Tim im Lande der Sowjets