Produktbild: Alles ist erleuchtet

Alles ist erleuchtet Roman

9

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2005

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,2/12,7/3,2 cm

Gewicht

337 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

14. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-15628-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Jonathan Safran Foer, das 25-jährige literarische Wunderkind, entwickelt die Geschichte eines Schtetls, indem er jeden nur denkbaren literarischen Kniff nutzt. So entsteht eine dichte Erzählung aus Geschichte, Erinnerung und Versöhnung." (New York Magazine)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.2005

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

19,2/12,7/3,2 cm

Gewicht

337 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

14. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-15628-3

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Edith Berger

    5/5

    29.09.2013

    Buch (Taschenbuch)

    leise, traurig, berührend, grausam

    Jonathan Safran Foer erzählt uns eine Geschichte seiner Familie. Er besitzt ein altes, vergilbtes Foto , darauf zu sehen eine Frau - ihr Name ist Augustine. Sie soll seinem Großvater im 2. Weltkrieg das Leben gerettet haben. Jonathan begibt sich auf die Suche nach Augustine aus Trachimbrod, dem Herkunftsort seiner Familie. Seine Reisebegleiter sind ein alter Ukrainer ( Chauffeur und Reiseleiter), dessen Enkel Alex ( Dolmetscher) und Sammy Davies jr.jr. eine neurotische Promenadenmischung. Es wird eine Reise in die Vergangenheit......leise, traurig, grausam,berührend......

  • Reggie

    aus Hamburg

    5/5

    03.06.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Zum einen schreibt Jonathan…

    Zum einen schreibt Jonathan Briefe an Alex und Alex Briefe an Jonathan. Die Briefe von Jonathan werden nicht abgedruckt, Alex geht jedoch auf deren Inhalte in seinen Antworten ein. Alex schreibt in seinem schlechten Englisch. Das ist eine hervorragende Idee des Autors, macht das Lesen anfangs schwierig, aber wenn man das Verfahren durchschaut hat, durchaus amüsant. Ein paar Beispiele: „Ich sehne, dass dieser Brief gut wird.“ „Ich war sehr schamvoll über die Art…“Wir waren sehr beschäftigt zu reden.“Mit jedem seiner Briefe an Jonathan schickt Alex seine eigenen Schreibereien mit.Diese sind quasi die Wiedergabe der Reise. Aus diesem Handlungsstrang erfahren wir alles über die Reise nach Trachimbrod, die bereits geschehen ist aus der Sichtweise von Alex und mit seinen kuriosen Worten. Durch die kritischen Briefe von Jonathan wird dann deutlich, dass Alex teilweise übertreibt in seinen Darstellungen, was urkomisch ist und auch die Figur Alex näher definiert.Jonathan schickt mit jedem seiner Briefe einen neuen Teil seines Buches mit, das von Trachimbrod handelt. So wird von der Entstehung des jüdischen „Schtelts“ Trachimbrod berichtet. Das alles hört sich zunächst sehr unübersichtlich und anstrengend an – das ist es auch für mich gewesen. Ehrlich gesagt, hab ich es erst so recht nach den ersten 100 Seiten (insgesamt hat das Buch 383 Seiten) verstanden und dann glatt noch einmal von vorn angefangen, denn ich wollte ja nichts verpassen.Von Beginn an hat man das Gefühl, ein Märchen zu lesen. Die Teile über Trachimbrod sind in der Erzählperspektive eines Ich-Erzählers geschrieben, dessen Identität erst am Ende des Buches verraten wird. Trachimbrod ist ein verrücktes Städtchen mit verrückten Menschen. Es wäre nunmehr müßig, Euch das ausschweifend zu erklären, aber vielleicht reichen folgende Beispiele: ein Mann fliegt mit seinem Pferdewagen aus der Kurve und ertrinkt, seine Tochter jedoch, noch ein Säugling, wird geborgen und die Schtetlbewohner benennen das Mädchen nach dem Fluss „Brod“. Der Mann konnte nicht identifiziert werden, aber man nahm an, dass es sich um Trachim handelte. Da Brod aus dem Fluss hervor ging, in dem ihr Vater Trachim ums Leben kam, steht dann auch der Schtetlname fest. Der Wucherer Jankel (längst über siebzig) bekommt das Kind zur Aufzucht übergeben, da die Bewohner des Schtetls ihm nach seinen früheren Vergehen und seinem eigenen privaten Leid der Meinung sind, dass er eine neue Chance verdient hat. Fortan wird jedes Jahr, in dem sich das Ereignis jährt, ein Fest gefeiert, an dem Brod als die Hauptperson teilnimmt. Fortan geht es hauptsächlich um Brod, die wir Ihr Euch sicherlich denken könnt, die Ur- ur- ur-ur-ur-Großmutter von Jonathan ist. Meinem Eindruck nach hat Jonathan den persönlichen Bezug zum Buch gewählt, um sich und seinen Generationen eine Vergangenheit zu schenken. Denn laut Wikipedia hat wie schon sein fiktionalisiertes Alter Ego auch der Autor Foer selbst eine solche Reise unter ähnlichem Vorsatz angetreten, fand jedoch die erwähnte Retterin namens Augustine nicht. Allerdings ist das völlig frei von mir interpretiert. Ich will dem Inhalt des Buches nicht allzu viel vorweg nehmen. Aber es ist so, dass es das Städtchen nicht mehr gibt. Somit wird die Suche nach einer Vergangenheit für Jonathan enorm erschwert. Doch nicht nur für Jonathan geht es um die Vergangenheit, sondern auch von Alex Großvater und damit offenbart der Autor fast am Ende des Buches einen völlig anderen Handlungspart, der nebenbei fast untergegangen ist. Dies hat einen Überraschungseffekt, der und die Auflösung des Erzählers der Trachimbrod-Geschichte waren für mich das i-Tüpfelchen für den Roman.Ein anderes Thema neben der Geschichte Trachimbrods und der Familiengeschichte von Jonathan ist die ist die Judenverfolgung im zweiten Weltkrieg, die zum Untergang des Schtetls geführt hat. Der Autor hat diesen Umstand so gekonnt in den Roman eingebunden, dass es nicht überwiegt.

  • Bewertung

    5/5

    23.03.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Berührendes Buch

    Bei der Sichtung meines Stapels ungelesener Bücher bekam ich unlängst ein doch unscheinbar wirkendes Bändchen in die Hände,welches mich nach dem Anlesen der ersten Seiten so fesselte,daß ich einfach weiterlesen mußte.Es handelte sich um den Roman "Alles ist erleuchtet"von Jonathan Safran Föhr.Der Autor beschreibt die Suche eines jüdischen Jungen aus Amerika nach den Wurzeln seiner Familie.Begleitet wird er von einem russischen Jungen und seinem Großvater,die ihm als Fremdenführer zu Seite stehen.bei den Dialogen zwichen den Dreien mußte ich oft vor mich hinschmunzeln und war gleichzeitig zutiefst betroffen vom grausamen Schicksal des ukrainischen Dorfes,aus welchem der Großvater des Romanhelden stammte.Für die beiden Russen ist diese Reise ein großer Einschnitt in ihrem Leben.Der Großvater muß erkennen,daß man die Vergangenheit nicht verdrängen kann und stellt sich ihr gnadenlos.Für die beiden Jugendlichen ist diese Reise ein prägendes Erlebnis für ihr zukünftiges Leben.

  • Bewertung

    aus Staßfurt

    5/5

    31.12.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch ist krass, weil:

    1. von einem zwanzigjährigen oder so Foer geschrieben, WOW! 2. von einem amerikanischen Juden, der in seinem Buch die Geschichte und das Dreieck "Ukrainer-Juden-Deutsche (hier die Nazis) WIRKLICH korrekt, wahrhaft und ohne den nützlichen, pc-, Rotz darstellt. 3. Rotz, sehr viel Rotz, gibt es übrigens in der Verfilmung (mit Frodo in der Hauptrolle). !!Das Buch und der Film haben gemein bloß die Namen!! - sonst allet vadreht!! 3a. Die Musik im Film kommt vom Balkan. Ist nicht schlecht, aber hat mit der Ukraine nichts zu tun. Und zu viel, wie für so 'ne tolle Geschichte, nervt spürbar. 4. Kauft und lest das Buch, verschenkt dann auch weiter, es ist das sehr wert! 5. Der Film wird den alten 68er gefallen.

  • Bewertung

    5/5

    03.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Das eine Auge Lacht das andere weint

    Ich hatte noch keinen Roman in der Hand der absolut alles Mystische ablehnt und gleichzeitig so abhebt als hätte der Mann mit Bart die Hand im Spiel. An der Polnisch/Ukrainischen Grenze gibt es ein Dorf mit einer Synagoge. Nach gutdünken wird sie mal auf diese mal auf jene Seite geschoben. Ganz wie es die Gesetze verlangen. Der Rabbi und die Dörfler leben auf den Seiten des Buches so sehr sie es nur können und derweil entspringt eine Geschichte aus dem Fluss die sich über 200 Jahre hin und wieder zurück zieht Bis der Autor endlich nach Hause kommt.

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    Marie F.

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es lässt mich nicht mehr los

    Ich könnte nicht mal mehr beschreiben, was genau mich zu Jonathan Safran Foer als Autor geführt hatte. Seine Erzählweise und die Vielschichtigkeit mit der er diesen bemerkenswerten Roman schrieb, hat mich aber von Anfang an gefesselt. Denn so niederschlagend das Schicksal der Familie Foer ist (das Buch ist schon stark autobiografisch behaftet), und Jonathans Suche nach der Wahrheit durch Rückstöße geprägt war - er gab nie die Hoffnung auf. Und das ist es, was mich an "Alles ist erleuchtet" so begeistert. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder dieses Buch einmal gelesen haben sollte - wie auch immer man dazu fand.

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