Schicksal und Liebe Drei Vorträge
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.06.2013
Herausgeber
Jean-Claude LinVerlag
Freies GeisteslebenSeitenzahl
100
Maße (L/B/H)
20,2/12,5/1,3 cm
Gewicht
131 g
Auflage
3. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7725-1778-5
"Jeder weiß, dass Liebe gut ist – und zwar nicht nur für den Empfänger der Liebe und ihrer Taten, sondern auch für den, der liebt. Dennoch können wir uns nicht einfach zum Lieben entschließen. Das Lieben scheint unserer Freiheit entzogen zu sein. Andererseits wird aber auch niemand daran zweifeln, dass derjenige, der wirklich liebt, darin weder der Notwendigkeit eines Naturgesetzes noch der moralischen Notwendigkeit der Pflicht gehorcht, sondern frei ist."
So beginnt der in die Tiefe gehende Essay von Jörg Ewertowski. In diesem Essay erörtert er zwei grundlegende Ausführungen Rudolf Steiners über die Liebe: den Vortrag vom 17. Dezember 1912,
"Die Liebe und ihre Bedeutung in der Welt", und den Vortrag vom 24. Februar 1924. In dem ersten
heißt es, dass wir durch unsere Liebestaten keinen zukünftigen karmischen Gewinn für uns erwerben, weil wir mit ihnen allein die Lebensschulden tilgen, die sich durch unsere Entwicklung angesammelt
haben.
In dem zweiten Vortrag scheint Rudolf Steiner nun aber gerade die guten karmischen Folgen der Liebe, die es dem ersten Vortrag zufolge gar nicht gibt, ausführlich zu beschreiben. Wie ist also das Verhältnis zwischen gegenwärtiger Liebe und vergangenen oder künftigen Erdenleben genauer zu verstehen?
Die Freiheit der Liebe in Verbindung mit ihrer Unverfügbarkeit – das ist das Rätsel der Liebe, hält Jörg Ewertowski fest. Die Durchbrechung der Ökonomie im Sinne einer guten Ungerechtigkeit … – das ist das zweite Rätsel der Liebe. Von diesem Rätsel im Schicksalserleben, insbesondere in der Beziehung zweier Menschen, handelt der als Mittelglied ausgewählte dritte Vortrag Rudolf Steiners vom 27. Januar 1924 über das Tor der Sonne und das Tor des Mondes: Dasjenige, was Mondenkräfte sind, war wirksam in den Wegen, die die Menschen genommen haben bis zu dem Momente, wo sie sich gefunden haben. Dann beginnt die Sonnenwirkung.
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