Produktbild: Essais

Essais Revid. Fass. d. v. Johann J. Bode übertr. Auswahl

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.09.2001

Herausgeber

Ralph R. Wuthenow

Verlag

Insel

Seitenzahl

306

Maße (L/B/H)

11,3/17,9/2,1 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

5

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Johann Joachim Bode

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-34514-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.09.2001

Herausgeber

Ralph R. Wuthenow

Verlag

Insel

Seitenzahl

306

Maße (L/B/H)

11,3/17,9/2,1 cm

Gewicht

264 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

5

Originaltitel

Angabe fehlt

Übersetzt von

Johann Joachim Bode

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-34514-5

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • ZHP

    aus CH

    5/5

    21.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer bin ich dann ...

    ... so ein Werk überhaupt beurteilen zu können ... ? ! Vorab: Sehr schön gemachtes Buch (Gestaltung, Typo - wie immer bei der Anderen Bibliothek) in welchem Mann, man und Frau - und alle anderen * immer und immer wieder lesen, schneuggen, sinnieren, blättern etc. kann. Was für eine Freude und Lust diese über 450 Jahre alten Gedanken lesen zu können.

  • Zitronenblau

    5/5

    12.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut klasse!

    Montaignes Essais sind ein wahrer Hochgenuss! Bereue dieses Buch nicht. Es ist schlicht und doch so weise, es ist nicht allumfassend, aber dennoch mannigfaltig. Es ist einfach nur sehr lesenswert. Keine Frage! Eine wunderbare Philosophie eines optimistischen Lebens. Es soll niemandem dienen, aber es gibt trotzdem einem so viel her!!! Sehr empfehlenswert!

  • Bories vom Berg

    aus München

    4/5

    06.06.2013

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Que sais-je? Die skeptische…

    Que sais-je? Die skeptische Devise «Was weiß ich?» verdeutlicht den offenen Denkstil des französischen Schriftstellers und Philosophen Michel de Montaigne, der niemand anderen als sich selbst in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen stellt in seinen berühmten «Essais», die 1580 zum ersten Mal herausgegeben wurden. Als Vierzigjähriger hatte er sich von allen seinen Ämtern zurückgezogen, um völlig unbelastet von Alltagsdingen und in Muße in seiner Bibliothek im Turmzimmer des Schlosses Montaigne mit der Niederschrift seiner Gedanken zu beginnen. Er hat damit eine neue literarische Gattung begründet, wobei er als philosophischer Laie seine Essays thematisch ohne erkennbare Ordnung in drei Büchern einfach aneinandergereiht hat. Lohnt sich diese Lektüre für den heutigen Leser? Montaigne selbst befürchtet für sein Buch, «dass ganz ungebildete und interesselose Menschen keinen rechten Geschmack daran finden würden, ebenso wenig aber auch hervorragend und ganz fein gebildete Geister». Nur wer zur Mitte gehöre, der könne Nutzen aus der Lektüre ziehen, und genau das möchte ich als Leser ihm gerne bestätigen. Durch seine moralphilosophischen Erkenntnisse hat der recht liberal denkende Montaigne die Aufklärung wesentlich mit beeinflusst und ist zum Begründer der Moralistik geworden. Wenn diese Gedanken nach so langer Zeit für den heutigen Menschen noch immer relevant sind und nur Weniges davon überholt ist, spricht das für die Größe dieses hochgeachteten Mannes. Die «Essais» sind gespickt mit Zitaten verschiedenster Autoren wie Seneca, Horaz, Plutarch, Sokrates und Lukrez, die Montaigne bewusst im Original nicht kenntlich gemacht hat, weil er, wie er verschmitzt schreibt, damit seinen Kritikern jede Menge Fallen stellen wollte. Denn nun wisse keiner mehr so genau, wen er bei einer bestimmten Textstelle kritisiere, es könnten ja auch Worte der großen Denker des Altertums sein und nicht die des Herrn de Montaigne. In der von Arthur Franz in ein hervorragendes Deutsch übertragenen und mustergültig gestalteten und eingeleiteten Reclam-Ausgabe ist nur etwa ein Fünftel des Originals enthalten, insgesamt sechzig Essays, und diese Reduzierung auf das Wesentliche erweist sich für den Normalleser ohne wissenschaftliches Interesse als äußerst segensreich. Das daraus resultierende Lesevergnügen speist sich auch durch den Humor und die immer wieder sehr kritischen Selbstbetrachtungen von Montaigne. «Ich kann den Beischlaf nur vor der Nachtruhe und nicht im Stehen ausüben» erklärt er unverblümt in einer umfangreichen Aufzählung aller Dinge, die er nicht tun kann. Den deutschen Kachelofen, den er in Augsburg zum ersten Mal sieht, vergleicht er erstaunt und bewundernd mit den offenen Feuerstellen, wie sie in Frankreich üblich waren. Ein sympathischer Alltagsphilosoph, könnte man sagen, der durch die unglaubliche Fülle seiner aus immer wieder neuen Blickwinkeln behandelten Themen jede Menge Baumaterial liefert, ohne jedoch ein eigenes Gedankengebäude daraus zu errichten. Der Tod und das Sterben nehmen einen sehr breiten Raum ein in Montaignes Betrachtungen, weshalb man ihn zuweilen dem Skeptizismus zurechnet. Heilserwartungen hatte er allerdings keine, Körper und Geist sind für ihn untrennbar, das heißt der Geist stirbt mit dem Körper. Seine Gedanken aber, - und damit sein Geist? - sind mehr als vierhundert Jahre nach seinem Tode immer noch sehr lebendig.

  • Bewertung

    4/5

    02.01.2006

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Selbstreflexion der kollektiven Bürgerseele!

    "Daß ein solcher Mensch geschrieben hat, dadurch ist wahrlich die Lust, auf dieser Erde zu leben, vermehrt worden." Friedrich Nietzsche Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen. Immerhin hat uns dieser Mann mit "Also sprach Zarathustra" einer der genialsten Prosa-Dichtungen der Weltliteratur hinterlassen, und wenn er sich auch manchmal geirrt haben mag, in diesem Fall behält er Recht. Nietzsche hat ja zeit seines Lebens (nicht immer explizit, aber doch) den Übermenschen propagiert, um gleichzeitig den in Konvention, Furcht und Aberglaube verstrickten Bürger zu verlachen. Ähnliches unternimmt Montaigne in seinem Essayband "Um recht zu leben", doch ohne zu jammern, oder gar Verdrossenheit aufkommen zu lassen. Schon im Vorwort warnt er die Leser, dass durch diesen Text seine private und persönliche Sicht der Dinge weht. "Dies ist ein aufrichtiges Buch", leitet er sein Vorwort ein und wettert -nicht ohne Humor!- über die Kurzsichtigkeit und Engstirnigkeit der Normalos dieser Welt. Hier das "Schöne, durch Zucht veredelte", dort das "Träge, durch Zufall enstandene". Auch bei Montaigne gibt es die Gegensätze. Aber er weiss, dass Gut und Böse eine Frage des Standpunktes sind. Und nicht zuletzt deshalb -weil das Angenehme selten das Gute ist- wird der Übermensch wohl noch eine Weile warten müssen, bis er in Abrahams Wurstkessel zu einem serienreifen, für die Massenproduktion zugelassenen Prototypen herangereift ist. Bis dahin viel Spass beim Lesen, Schmunzeln und Lachen dieser Selbstreflexion der kollektiven Bürger-Seele!

  • Zitronenblau

    3/5

    16.09.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Wiedergelesen

    Die Essais. Montaigne ist ihr unbestreitbarer Begründer - jener literarischen Gattung, die vom ästhetischen, jedoch logischen Gedanken lebt. Nach wiederholtem Lesen, das ganz klar immer wieder getan werden muss, würde ich dennoch einige Abstriche machen. Inwieweit war Montaigne Philosoph? Die Grenze zwischen diesem und dem Literaten waren seinerzeit wohl fließender als heute. Somit ergießen sich dem Lesenden Montaignes Betrachtungen, die - mal zeitlos, mal weniger - verschiedene "Lebensaspekte" durchleuchten, sei es der Ruhm, die Freundschaft, Autobiographisches durch und durch, die Liebe, die Kannibalen oder Vergilverse... Alles in allem ein Konvolut voller kleiner Essais, die letztlich kaum berauschen, aber hie und da ein Funkeln verbreiten. Weltliteratur sowieso - von daher: drei (gute) Sterne für den Turmphilosophen.

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    5/5

    03.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Klug, geistreich und mit Esprit.

    Es gibt Bücher, die sich nicht "auslesen" lassen. Es gibt Bücher, die man gerne mehrmals zum Lesen in die Hand nimmt. Zu diesen Büchern gehören auf alle Fälle die "Essais" von Montaigne. Während des Studiums las ich Montaignes "Essais" zusammen mit Nietzsche und Starobinski, dessen Bücher damals gerade ins Deutschsprachige übersetzt wurden. Jahre später kam Derrida auf Montaigne zu sprechen, als er über den Begriff der "Freundschaft" schrieb. Nun kam ich wiederum auf die "Essais" zurück, als ich Hamachers Arbeiten zu den Begriffen "Klage", "Sterben", "Tod" und "Nichts" durchging. Bei Montaigne lässt sich immer etwas entdecken. Klug, geistreich und mit Esprit.

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