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Gesammelte Werke in den suhrkamp taschenbüchern Watt. Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.1995

Herausgeber

Klaus Birkenhauer + weitere

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2 cm

Gewicht

249 g

Farbe

Limone

Auflage

2

Originaltitel

Watt

Übersetzt von

Elmar Tophoven

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-38904-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.1995

Herausgeber

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

276

Maße (L/B/H)

17,7/10,8/2 cm

Gewicht

249 g

Farbe

Limone

Auflage

2

Originaltitel

Watt

Übersetzt von

Elmar Tophoven

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-38904-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.04.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Weh dem, der Symbole sieht!

    Watt ist der wohl langweiligste Roman der Weltliteratur. Will heißen man kann seiner nur unter Anwendung innigster Rührung gedenken ("die Merde hat mich wieder"), kann seiner kombinatorischen Raserei ("das fruchtbare Bathos der Erfahrung") wie seinen grauen Serien ("Erwähnen, daß Arsenes Erklärung Watt nur allmählich wieder eingefallen ist") nur mit tiefer Dankbarkeit begegnen. Eine Labsal sei Watt all denjenigen Lesern, welchen der zeitgenössische Roman, insbesondere US-amerikanischer Couleur mit seinem unendlichen Spaß ("Watt schneuzt sich"), zu freundlich, zu gebügelt (das Haar onduliert) oder kurz - scheuen wir uns nicht, es frei heraus zu sagen - zu UNTERHALTSAM ist ("zitto! zitto! daß nur das Publikum nichts merke!"). Aber dass man mich nicht verfehle: "Weh dem, der Symbole sieht!"

  • Zitronenblau

    4/5

    19.11.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Typischer Beckett

    "Watt" ist vergleichsweise ein komischer Roman mit theatralischer Szenerie. Im Grunde genommen handelt dieser von Watt, welcher sich in die Dienste des Mr. Knott begibt. Nennenswert ist, dass es hier weniger um eine signifikante Herr-Knecht-Dialektik handelt, die ein bestimmtes Verhältnis (wie z. B. bei den Walser-Romanen) heraus zu kristallisieren sucht, sondern um die "Vorfälle", die vor allem in den ungewöhnlichen Monolgen spezieller Komparsen hervortreten. Dabei sind diese Vorfälle nichts wirklich Spektakuläres. Es sind oftmals logische bzw. mathematische Verknüpfungen, die die Sprache auf einen besonderen semantischen und aber vor allem auch syntaktischen Prüfungstand stellt, ihre Möglichkeiten und Grenzen auslotet, die Wiederholung zelebriert. Das macht den Roman zum einen komisch, zum anderen aber auch eher zu einer formal-experimentellen Spezialität, weniger aber zu einem inhaltlich tiefsinnigen Werk. Trotzdem, wer Beckett mag, sollte den Roman unbedingt lesen! Wort für Wort muss man sich einlassen und das Buch genießen - mit all seinen absurden und abstrusen Momenten.

  • Zitronenblau

    3/5

    10.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Beckett halt

    Inhaltlich ist das Buch überschaubar. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten treffen sich die beiden Protagonisten, die stark an die beiden von "Warten auf Godot" (Vladimir und Estragon) erinnern. Motivisch wird das Gehen und Nieankommen - wie so oft in Becketts Gesamtwerk - thematisiert, die abstrusen Dialoge sind von Alogik, aber auch von Humor und krassen Kontrasten, pendelnd zwischen Intellektualität und Obszönität, geprägt. Schlussendlich setzt Beckett dem Ganzen eine - wie ich es nennen würde - Metafiktion 2. Ordnung auf, d. h. er führt Personen aus anderen seiner Werke ein: Watt und auch im Gespräch Murphy. Nur leider kommt das ganze Buch nicht an die genialen Romane heran wie Molloy oder eben Watt. Das absurde Aufdiespitzetreiben seiner mathematischen und syntaktischen Spiele kommt viel zu kurz, der Beckettsche Witz ist nicht so verströmt wie in anderen Werken. Eine literarische Köstlichkeit würde ich dieses Buch leider nicht nennen. Ein Beckett halt, aber nicht sein bester...

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