Produktbild: Anleitung zum Unschuldigsein

Anleitung zum Unschuldigsein Das Übungsbuch für ein schlechtes Gewissen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48471

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2002

Abbildungen

mit Abbildungen 19 cm

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,3/12,3/2,2 cm

Gewicht

224 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-15696-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48471

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2002

Abbildungen

mit Abbildungen 19 cm

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,3/12,3/2,2 cm

Gewicht

224 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-15696-2

Herstelleradresse

S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114|60596|Frankfurt am Main|DE
produktsicherheit@fischerverlage.de

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Das Übungsbuch für ein schlechtes Gewissen

Wiebke Hartung aus Bremen am 14.01.2021

Bewertungsnummer: 667597

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gewissensbisse qäulen uns jeden Tag: wenn wir uns falsch ernähren, den Müll nicht ordnungsgemäß trennen, uns zuwenig bewegen oder in Kinderarbeit hergestellte Kleidung kaufen. Wie man sich erfolgreich von diesen Widrigkeiten des Alltags nicht unterkriegen lässt und dabei noch eine Menge Spaß hat beschreibt Florian Illies ("Generation Golf") auf außerordentlich lustige und treffende Weise. Lesen Sie dieses Buch, erweitern Sie ihr Repertoire an Schuldgefühle verusachendem Verhalten und reihen sich ein in die Masse derer, die manches Mal auch nur zum Trotz den Müll nicht trennt!

Das Übungsbuch für ein schlechtes Gewissen

Wiebke Hartung aus Bremen am 14.01.2021
Bewertungsnummer: 667597
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gewissensbisse qäulen uns jeden Tag: wenn wir uns falsch ernähren, den Müll nicht ordnungsgemäß trennen, uns zuwenig bewegen oder in Kinderarbeit hergestellte Kleidung kaufen. Wie man sich erfolgreich von diesen Widrigkeiten des Alltags nicht unterkriegen lässt und dabei noch eine Menge Spaß hat beschreibt Florian Illies ("Generation Golf") auf außerordentlich lustige und treffende Weise. Lesen Sie dieses Buch, erweitern Sie ihr Repertoire an Schuldgefühle verusachendem Verhalten und reihen sich ein in die Masse derer, die manches Mal auch nur zum Trotz den Müll nicht trennt!

viel triefende Süffisanz und exakt pointierte Kritik

Eberhard Landes am 14.01.2021

Bewertungsnummer: 539426

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es geht ums schlechte Gewissen. Insbesondere darum, wann man es nicht haben muss. Und die Message des Autors ist die: "meistens nicht"! Kurzweilig zu lesen; u.a. weil Illies geschickt springt von Lässlichem, wie der Frage in welche Mülltonne eigentlich eine kaputte Glühbirne gehört, bis zu ganz Schwerwiegendem wie die Bewältigung des "1000jährigen Reiches". Natürlich nur, dass er als Angehöriger der "Generation Golf" (so auch der Titel seines Erstlingswerkes) auf Schildern lieber Stettin und Königsberg liest, statt "Szczetzctczin" oder Kalingrad, schließlich fliegt er ja auch nach Nizza und nicht nach Nice. Und da kann ich (wenn auch nicht zur Generation Golf gehörend; eher Deux-Chevaux) ganz gut verstehen. Gleichwohl muss man seine Argumente gegen ein schlechtes Gewissen in Sachen Nationalsozialismus schon sehr genau lesen und aufnehmen; auf "fruchtbarerem Boden" als dem Meinen, könnten üble Folgen wuchern. Mancher würde es falsch verstehen, wenn Illies sich mokiert, dass in unseren Dörfern das Eisbein in der Markstube von der Pizza des Italieners verdrängt wurde oder gar dass Volker Schlöndorff die Mutter des vermeintlich von Neo-Nazis ertränkten Jungen im sächsischen Sebnitz aufsuchte. Zusammenfassend kann jedoch gesagt werden: viel triefende Süffisanz und exakt pointierte Kritik unseres Gesellschaftssystems auf 235 Seiten; stellenweise aber auch köstlich amüsant, z.B. die Folgerung, die Romantik, eine Rose von einem Pakistani in einem Restaurant zu kaufen, sei vergleichbar so, als kaufe man ihm einen Zettel ab auf dem steht "Ich liebe deine blauen Augen", um ihn dann der Angebeteten zu überreichen. Insgesamt viel Lesevergnügen. Der Eindruck, dass sich Illies stilistisch an Watzlawick anlehnt, wirkt weniger störend, da Illies selbst eingesteht, zumindest beim Titel des Buches dort 2/3 geklaut zu haben.

viel triefende Süffisanz und exakt pointierte Kritik

Eberhard Landes am 14.01.2021
Bewertungsnummer: 539426
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es geht ums schlechte Gewissen. Insbesondere darum, wann man es nicht haben muss. Und die Message des Autors ist die: "meistens nicht"! Kurzweilig zu lesen; u.a. weil Illies geschickt springt von Lässlichem, wie der Frage in welche Mülltonne eigentlich eine kaputte Glühbirne gehört, bis zu ganz Schwerwiegendem wie die Bewältigung des "1000jährigen Reiches". Natürlich nur, dass er als Angehöriger der "Generation Golf" (so auch der Titel seines Erstlingswerkes) auf Schildern lieber Stettin und Königsberg liest, statt "Szczetzctczin" oder Kalingrad, schließlich fliegt er ja auch nach Nizza und nicht nach Nice. Und da kann ich (wenn auch nicht zur Generation Golf gehörend; eher Deux-Chevaux) ganz gut verstehen. Gleichwohl muss man seine Argumente gegen ein schlechtes Gewissen in Sachen Nationalsozialismus schon sehr genau lesen und aufnehmen; auf "fruchtbarerem Boden" als dem Meinen, könnten üble Folgen wuchern. Mancher würde es falsch verstehen, wenn Illies sich mokiert, dass in unseren Dörfern das Eisbein in der Markstube von der Pizza des Italieners verdrängt wurde oder gar dass Volker Schlöndorff die Mutter des vermeintlich von Neo-Nazis ertränkten Jungen im sächsischen Sebnitz aufsuchte. Zusammenfassend kann jedoch gesagt werden: viel triefende Süffisanz und exakt pointierte Kritik unseres Gesellschaftssystems auf 235 Seiten; stellenweise aber auch köstlich amüsant, z.B. die Folgerung, die Romantik, eine Rose von einem Pakistani in einem Restaurant zu kaufen, sei vergleichbar so, als kaufe man ihm einen Zettel ab auf dem steht "Ich liebe deine blauen Augen", um ihn dann der Angebeteten zu überreichen. Insgesamt viel Lesevergnügen. Der Eindruck, dass sich Illies stilistisch an Watzlawick anlehnt, wirkt weniger störend, da Illies selbst eingesteht, zumindest beim Titel des Buches dort 2/3 geklaut zu haben.

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Anleitung zum Unschuldigsein

von Florian Illies

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