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Der glückliche Tod Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.1996

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/11,6/1,7 cm

Gewicht

159 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

28. Auflage

Originaltitel

La Mort heureuse / Cahiers Albert Camus 1

Übersetzt von

Eva Rechel-Mertens + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-22196-5

Beschreibung

Rezension

Albert Camus notierte im Mai 1936 in seinem Tagebuch, «eines Tages ein Buch schreiben, daß den Sinn gibt». Dieses Buch wurde geschrieben. Es erhielt den Titel «Der glückliche Tod» ... Es wurde sofort ein Bestseller. Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.06.1996

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19/11,6/1,7 cm

Gewicht

159 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

28. Auflage

Originaltitel

La Mort heureuse / Cahiers Albert Camus 1

Übersetzt von

  • Eva Rechel-Mertens
  • Gertrude Harlass

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-22196-5

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    4/5

    22.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein strukturell defizitäres, aber leidenschaftlich beschreibendes Werk

    Diese überschaubaren 150 Seiten Text (Nachwort und Anmerkungen ausgenommen) zeigen den eher nüchternen Albert Camus in einem etwas anderen Licht. Es ist ein dicht beschriebenes Werk, das mich länger beschäftigt hat (zumindest gedanklich), als die Seitenanzahl zunächst erahnen lässt. Zumindest was seine Prosa angeht, habe ich bisher ihn nie so voller Inbrunst und leidenschaftlicher Poesie erlebt. Seine eingängigen, lebendigen Beschreibungen der algerischen Natur, der unmittelbaren Umgebung Mersaults, prasseln auf dem Leser nur so nieder. Alle menschlichen Sinne werden hier angesprochen, die Unendlichkeit und Unergründlichkeit der Natur lassen sich nun so erahnen. Die Geschichte ist strukturell etwas ungereift, die einzelnen Episoden, zwar miteinander zu einer Geschichte verwoben, lassen aber doch in ihrer Verbindung zueinander eine gewisse Unbeholfenheit erkennen. Schließlich wurde dieser Roman nie zu seinen Lebzeiten veröffentlicht. Das tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. Die Beschreibungen sind lebendig und die philosophische Erkenntnis ist klar und geschlossen ausgearbeitet. Wer den "Fremden" etwas zu lakonisch, zu apathisch fand, wird hier sicherlich ein anderes Bild des absurden Menschen sehen, dessen Beziehung zur Welt in deutlich wertschätzender Weise zum Ausdruck gebracht wird. Sprachlich gesehen ein lesenswertes Buch, dessen Wahrheit nur allzu deutlich dem Leser ins Gesicht scheint (um mich an dieser Stelle einer Lichtmetapher zu bedienen). In seiner Imperfektion ist "Der glückliche Tod" ein persönliches, buntes Buch, dessen ungefertigter Charakter die Leseerfahrung keinesfalls schmälert, wohl aber doch kontextualisiert (Hierfür bitte Nachwort und Anmerkungen lesen).

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