Eine der bekanntesten und beliebtesten, aber auch eine der wichtigsten Geschichten Astrid Lindgrens. Völlig neu und durchgehend farbig illustriert von der Lindgren-Illustratorin Ilon Wikland.
Als Lotta aus der Krachmacherstraße eines Morgens den kratzigen und piksigen Pullover anziehen soll, den ihre Oma für sie gestrickt hat, wird sie so wütend, dass sie ein großes Loch in den Pullover schneidet - an einer Stelle, wo eigentlich gar kein Loch sein darf. Und als sie danach immer noch wütend ist, beschließt sie kurzerhand, zu Hause auszuziehen. Nur zu Tante Berg zwar nach nebenan, denn sie will ja sehen, wie traurig alle sind, dass sie keine Lotta mehr haben, aber immerhin. Tante Berg ist lieb und richtet Lotta ihre Rumpelkammer her. Da gibt es ein Bett und eine Kommode und Kissen und Stühle und ein richtiges kleines Puppengeschirr. Was braucht man mehr, wenn man sich gerade selbständig gemacht hat.
Aber dann kommt der Abend und mit dem Abend die Dunkelheit ... Wie gut, dass Papa plötzlich da ist und Lotta bittet, wieder nach Hause zu kommen. Bei Mama und Papa und Jonas und Mia-Maria ist es doch schöner als in der schönsten Rumpelkammer.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
aus Neuenstadt
5/5
06.09.2017
Buch (Gebundene Ausgabe)
Immer wieder gerne!
Wie immer verschenkt man Astrid Lindgren Bücher von Herzen.
Die liebevollen Beschreibungen, die netten Geschichten, die kindgerechte Erzählung... eben einfach Astrid Lindgren.
Bewertung
5/5
16.03.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Pah! Erwachsene haben doch eh...
Pah! Erwachsene haben doch eh keine Ahnung! Lotta zieht um zeigt allen wo der Hammer hängt! Eigenwillig, liebenswürdig und einfach nur schön!
Kerstin Hirth
aus Coesfeld
5/5
08.03.2010
Buch (Gebundene Ausgabe)
Immer wieder schön!
Lotta ist wütend, sehr wütend. Sie soll einen Pullover anziehen, den sie gar nicht leiden kann: er kratzt. Und plötzlich hat sie eine Schere in der Hand, und der Pulli hat ein Loch mehr... Und nun schimpft Mama ganz doll und Lotta wird noch wütender. Kurzerhand beschließt sie zu Tante Berg zu ziehen. Hach ist das schön, so ganz allein... Doch dann kommt die dunkle Nacht und nichts ist mehr schön... Zum Glück kommt Papa, denn er ist ganz traurig, dass seine Lotta nicht mehr zu Hause wohnt... Eine schöne Familiengeschichte zum Vor- und Selberlesen.
CorniHolmes
5/5
15.08.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderschöner zeitloser Klassiker, der auch im neuen Gewand begeistert!
Als die fünfjährige Lotta eines Morgens aufwacht, hat sie von Anfang an schlechte Laune. Sie hat geträumt, dass ihre älteren Geschwister Jonas und Mia-Maria ihren Teddy verhauen haben und da Lotta glaubt, dass das, was man träumt, wahr ist, ist sie richtig böse. Und dann möchte Mama auch noch, dass sie den kratzigen und piksigen Pullover anziehen soll, den Oma für sie gestrickt hat. Den will Lotta aber auf gar keinen Fall tragen, da läuft sie lieber nackt herum. In ihrer Wut greift Lotta zur Schere und schneidet ein großes Loch in den Pullover. Da bekommt sie es mit der Angst zu tun, denn das Loch ist wirklich sehr groß und sieht unheimlich aus. Und sie weiß natürlich auch, dass das, was sie getan hat, ganz falsch war. Aber was soll man machen, wenn alle so gemein zu einem sind? Da schneidet man eben Sachen kaputt. Lotta beschließt kurzerhand, zusammen mit ihrem Teddy von zu Hause auszuziehen. Allerdings nicht weit weg, nur zu Tante Berg nach nebenan, denn natürlich möchte Lotta sehen, wie traurig alle bei Nymans sind, weil sie ihre kleine Lotta nicht mehr haben. Tante Berg lässt sie in ihrer Rumpelkammer wohnen und zuerst findet es Lotta richtig toll, einen eigenen Haushalt zu haben. Als es jedoch dunkel wird, merkt sie, dass es so ganz alleine und ohne Mama und Papa doch nicht so schön ist...
Die Werke von Astrid Lindgren begleiten mich schon mein Leben lang. Ihre Geschichten und Charaktere sind einfach unvergesslich und haben bis heute nichts von ihrem Charme verloren. Auch mit der kleinen Lotta aus der Krachmacherstraße hat die weltberühmte schwedische Autorin eine unsterbliche Figur erschaffen, deren Erlebnisse auch nach all den Jahren nichts von ihrem Zauber eingebüßt haben. Und das hier vorliegende Buch ist der beste Beweis dafür.
Für mich hat Lotta schon immer zu meinen Lieblingsheld*innen von Astrid Lindgren gezählt. An der Neuinterpretation des Bilderbuchklassikers „Lotta zieht um“ konnte ich daher nicht vorbeigehen und so viel sei schon mal verraten: Sie wird mein Bücherregal nicht mehr verlassen.
Über den Inhalt muss hier vermutlich gar nicht groß was gesagt werden. „Lotta zieht um“ ist eine hinreißende Geschichte, in der Astrid Lindgren mit viel Witz und Einfühlungsvermögen die frühkindlichen Alltagslaunen beschreibt. Von Wut, Trotz, Enttäuschung und Entschlossenheit bis hin zu Einsicht, sich entschuldigen und die Sehnsucht nach familiärer Nähe und Geborgenheit. Mit ihrer eigensinnigen und selbstbewussten Art kommt die kleine Lotta dabei so authentisch und charmant daher, dass man sie einfach gernhaben muss und mit ihr mitfühlt. Ihre Gefühle und Gedankengänge sind sowohl für Kinder als auch Erwachsene verständlich und nachvollziehbar. Denn wer kennt sie nicht, diese Tage, an denen man einfach schlecht gelaunt ist und sich wünscht, gar nicht erst aufgestanden zu sein? Und welches Kind wollte nicht schon mal von zu Hause ausziehen, weil dort alle doof, gemein und ungerecht sind?
Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 4 Jahren, was durchaus angemessen ist. Man sollte beim Zuhören allerdings etwas Ausdauer zeigen, da die Textpassagen für ein Bilderbuch recht lang sind.
Die Handlung selbst ist also nicht anders vorher. Was hier neu ist, sind die Illustrationen von Cecilia Heikkilä. Für so jemanden wie mich, der mit den Original-Zeichnungen von Ilon Wikland groß geworden ist, war es schon ein wenig ungewohnt, die Geschichte in neuer Bebilderung zu erleben, aber ich finde, dass Cecilia Heikkilä eine wirklich gute Arbeit geleistet hat. Mit gedeckten Farben und ihrem markanten Stil verleiht sie der Erzählung eine ganz eigene und moderne Note. Ihre Bilder sind mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und fangen die Emotionen von Lotta perfekt ein, vor allem ihre Trotzkopf-Miene ist wunderbar getroffen.
Fazit: „Lotta zieht um“ ist ein zeitloser Bilderbuchklassiker, der auch im neuen Gewand begeistert und in keinem Kinderbuchregal fehlen darf. Eine liebevolle, lustige und ganz reizende Vorlesegeschichte ab 4 Jahren, die in Erinnerung bleibt und Jung und Alt immer wieder aufs Neue ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ich kann diese wunderschön bebilderte Neuausgabe nur empfehlen, aus meiner Sammlung ist sie nicht mehr wegzudenken. Von mit gibt es 5 von 5 Sternen!
Mattisbuecherecke
aus Detmold
5/5
24.11.2022
Hörbuch-Download
Ein zeitloser Klassiker…
Eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten von Astrid Lindgren. Ich weiß nicht, wie oft ich sie schon gelesen habe, aber sie verliert nichts von seinem Zauber. Und wenn man bedenkt, wann diese Geschichte zum ersten Mal veröffentlicht wurde, merkt man mal wieder, wie besonders die Geschichten von Astrid Lindgren sind. Einfach zeitlos. Einfach wunderschön.
...ist vier und fühlt sich mindestens so groß wie ihre älteren Geschwister Jonas und Mia-Maria.
Dass diese zur Schule gehen und Fahrrad fahren und überhaupt so viel mehr dürfen als sie, erfüllt Lotta mit ständigem Unmut.
Diesmal beschließt sie umzuziehen- zu Tante Berg!!
Sollen die anderen doch sehen, was sie davon haben!
Kleine Schwestern haben einen festen Platz in Lindgrens Büchern, mit Stina von Saltkrokan und Maditas Schwester Lisabeth teilt Lotta ihren Witz und auch die Prise Boshaftigkeit, mit der sich die Kleinen gegen die Großen zur Wehr setzen.
Kult - muss man gelesen haben.
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