Produktbild: Das sogenannte Böse

Das sogenannte Böse Zur Naturgeschichte der Aggression

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20273

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.1998

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,3/12,5/1,4 cm

Gewicht

239 g

Farbe

Rost

Auflage

32. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-33017-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20273

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.02.1998

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19,3/12,5/1,4 cm

Gewicht

239 g

Farbe

Rost

Auflage

32. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-33017-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Von Fischen und Gänsen

Patrick Flury aus Schweiz am 23.03.2022

Bewertungsnummer: 1680965

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Lektüre war sehr interessant. Lorenz versucht mit verschiedenen Fallbeispielen die Rolle der Aggression in der Tierwelt herauszuarbeiten. Dazu nutzt er eigene Beobachtungen und Experimente, die er als Naturwissenschaftler gemacht hat. Die Beschreibung der verschiedenen Instinkte und Reflexe in einem "Parlament der Instinkte" scheint mir intuitiv nachvollziehbar. Veränderungen von Instinkten in Rituale durch die Evolution entspricht meiner Idee von biologischer Entwicklung. Die eigentliche Klärung und Übertragung dieser Ergebnisse auf den Menschen kommt dabei ein wenig zu kurz. Trotzdem ein sehr interessanter Ansatz. Moral und Ethik wird, unter anderem, als Kompensationsleistung der fehlenden Aggressionshemmungen beschrieben. Dazu gehört ebenfalls die Fähigkeit zu Lachen und Freude zu empfinden. Der Mensch wird der Tierwelt gleichgesetzt, was nach seinen eigenen Angaben für die Menschheit eine allgemein schwer zu akzeptierende These ist. Philosophisch gesehen steht das Lorenz'sche Weltbild in der Tradition des Materialismus und der naturwissenschaftlichen Wisssensgewinnung. Die Leser*in wird schnell merken, dass der gesamte Text aus einer Zeit stammt, in der Geschlechterrollen nicht besonders hinterfragt wurden. Die Arbeit ist primär männlich konnotiert. Ein wenig zwielichtig verwendet der Autor bereits in der ersten Hälfte der Arbeit Begriffe wie "Männer" oder "Weiber" für Geschlechter in der Tierwelt und pflastert damit subtil der eigenen These die Basis. Ich kenne mich mit Philosophie nicht genug aus und habe wenig Kenntnisse in der Biologie. Die Lektüre müsste gründlicher untersucht werden. Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen.

Von Fischen und Gänsen

Patrick Flury aus Schweiz am 23.03.2022
Bewertungsnummer: 1680965
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Lektüre war sehr interessant. Lorenz versucht mit verschiedenen Fallbeispielen die Rolle der Aggression in der Tierwelt herauszuarbeiten. Dazu nutzt er eigene Beobachtungen und Experimente, die er als Naturwissenschaftler gemacht hat. Die Beschreibung der verschiedenen Instinkte und Reflexe in einem "Parlament der Instinkte" scheint mir intuitiv nachvollziehbar. Veränderungen von Instinkten in Rituale durch die Evolution entspricht meiner Idee von biologischer Entwicklung. Die eigentliche Klärung und Übertragung dieser Ergebnisse auf den Menschen kommt dabei ein wenig zu kurz. Trotzdem ein sehr interessanter Ansatz. Moral und Ethik wird, unter anderem, als Kompensationsleistung der fehlenden Aggressionshemmungen beschrieben. Dazu gehört ebenfalls die Fähigkeit zu Lachen und Freude zu empfinden. Der Mensch wird der Tierwelt gleichgesetzt, was nach seinen eigenen Angaben für die Menschheit eine allgemein schwer zu akzeptierende These ist. Philosophisch gesehen steht das Lorenz'sche Weltbild in der Tradition des Materialismus und der naturwissenschaftlichen Wisssensgewinnung. Die Leser*in wird schnell merken, dass der gesamte Text aus einer Zeit stammt, in der Geschlechterrollen nicht besonders hinterfragt wurden. Die Arbeit ist primär männlich konnotiert. Ein wenig zwielichtig verwendet der Autor bereits in der ersten Hälfte der Arbeit Begriffe wie "Männer" oder "Weiber" für Geschlechter in der Tierwelt und pflastert damit subtil der eigenen These die Basis. Ich kenne mich mit Philosophie nicht genug aus und habe wenig Kenntnisse in der Biologie. Die Lektüre müsste gründlicher untersucht werden. Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen.

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Das sogenannte Böse

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