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Band 23088

Small World

Aus der Reihe detebe
41

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14209

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.1999

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,1/11,5/2,4 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Camel / Elfenbein

Auflage

58

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23088-8

Beschreibung

Rezension

»Martin Suter gilt als Meister einer eleganten Feder, die so fein geschliffen ist, dass man die Stiche oft erst hinterher spürt.«
»Martin Suter hat die seltene Gabe, Schweres leicht erscheinen zu lassen. Er schreibt einen Bestseller nach dem anderen, die inhaltlich wie literarisch glänzen.«
»Martin Suter ist eine der großen Figuren des Literaturbetriebs.«
»Wenn es überhaupt einen Schriftsteller gibt, dessen Feder man gern entsprungen wäre, dann ihn.«

Produktdetails

Verkaufsrang

14209

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.02.1999

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,1/11,5/2,4 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Camel / Elfenbein

Auflage

58

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23088-8

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    09.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Wahrheit und Vergessen: ein fesselnder Krimi im Schatten von Alzheimer und Täuschung

    Sind seine Erinnerungen an frühste Kindheitstage tatsächlich real? Wem steht das Millionenerbe rechtmäßig zu? Martin Suters "Small World" ist mehr als nur eine klassische Kriminalgeschichte. Vielmehr ist es eine verflochtene Kriminalgeschichte, die mit der Leidensgeschichte des an Alzheimer Erkrankten Konrad Lang verknüpft ist. Für all diejenigen mit langem Atem und einem Gespür für Ungereimtheiten. Die Spannung bleibt bis zum Ende bestehen. Der nun alkoholkranke Protagonist wächst gemeinsam mit seinem Kindheitsfreund Thomas Koch bei dessen Stiefmutter Elvira Senn auf. Durch die Alzheimer-Erkrankung kommen frühe kindliche Erinnerung auf. Doch ist diesen Glauben zu schenken? Der Autor Martin Suter nutzt den auktorialen Erzähler gekonnt, um dem Lesenden präzise und einfühlsam in die Innen- und Außenwelt eines Demenzerkrankten zu führen. Die Wahl des Titels „Small World“ korrespondiert mit dem gleichnamigen Phänomen Stanley Milgrams, welches die enge Verbindung eines jeden Menschen zu seinen Mitmenschen als eine kurze Kette beschreibt. Der Titel ist jedoch mehr als nur ein Phänomen; er ist eine Metapher für Konrads schrumpfende Welt durch den Gedächtnisverlust. Hervorzuheben ist ebenso Suters ausführliche Recherche über medizinische und juristische Sachverhalte, wodurch die Alzheimerkrankung sehr realitätsnah und gut verständlich vermittelt wird. Während Konrads ersten Symptome - wie zum Beispiel Socken im Ofen oder die Brieftasche im Kühlschrank - dem Lesenden eher scherzhaft erscheinen, verschlechtert sich sein Gesundheitszustand derartig, dass er den Namen seiner Verlobten vergisst und schließlich von einem Ärzteteam betreut werden muss. Kritisieren lässt sich lediglich die langatmige Erzählweise, die am Ende durch ein viel zu schnelles Aufschlüsseln der Geschehnisse zu kompensieren versucht wird. So werden Hintergründe unnötig komplex dargestellt und der Lesende zunehmend verwirrt. Trotz dessen sollte jeder das Vergnügen haben, diesen faszinierenden Roman über die menschliche Natur und die Bedeutung von Erinnerung aus Suters neurologischer Trilogie zu lesen.

  • Bewertung

    aus Siegburg

    5/5

    30.12.2021

    Buch (Taschenbuch)

    lesenswert

    berührend, anschaulich wie die Alzheimer Erkrankung dargestellt wird, spannend, wie sich die Geschichte des Protagonisten als Kriminalfall entpuppt, sprachlich wie alle Bücher von Martin Suter ein Genuss

  • Bewertung

    5/5

    08.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Fotos als einziges Tor zur Vergangenheit...

    Alles was man in einem guten Buch sucht, wird man hier finden! Die Geschichte um Konrad Lang, der langsam an Alzheimer erkrankt, ist trotz der schweren Thematik sehr humorvoll geschrieben. Zudem fügt der Autor durch den parallelen Handlungsstrang, dass Konrad das Geheimnis aus der Vergangenheit einer Familien-Dynastie aufzulösen droht, seiner Geschichte Spannung hinzu. Am Ende fällt es schwer die Figuren gehen zu lassen, da jeder ein besonderer Handlungsspielraum eingeräumt wird und auch die Nebencharaktere sehr plastisch dargestellt werden. Das war zwar mein erstes, aber ganz bestimmt nicht mein letztes Buch von Martin Suter!

  • Bewertung

    aus Aistersheim

    5/5

    22.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Traurig und Lustig zugleich

    Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass das Leben nicht schwarz-weiß ist. Während die Thematik Alzheimer mit Humor behandelt wird, sieht man zugleich die Tragik dieser Krankheit, und wie sehr Angehörige darunter mehr leiden als die Betroffenen selbst. Parallel dazu auch eine alte Geschichte der Vergangenheit, die langsam ans Licht kommt. Viele unterschiedliche Charaktäre, verschiedene Ansichten der Geschichte und gleichzeitig auch oft zum Lachen. Ein schönes Buch, jedenfalls weiter zu empfehlen. Viel Freude beim Lesen!

  • Tausendbücher

    aus Baden-Württemberg

    5/5

    09.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Fantastisch

    Sprachlich ein Genuss, inhaltlich spannend mit unerwarteten Wendungen. Ein Protagonist, der mir im Laufe des Buches immer sympathischer wurde. Alles absolut ausgefeilt. So macht ein Roman Freude!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (41)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Ponleitner

    Kerstin Ponleitner

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.09.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Suter wie man ihn sich wünscht!

    Konrad Lang ist ein liebenswerter Herr älteren Semesters der bei einer Industriellen Famillie lebt doch glücklich ist er nicht! Der Tag an dem Rosemarie in sein Leben tritt sollte zuerst alles zum Besseren wenden, doch dann erkrankt Konrad....an Alzheimer! Langsam schleicht die Krankheit in sein Leben und verändert alles! Martin Suter versteht es den Leser in seinen Bann zu ziehen, spannend wie ein Krimi und doch unheimlich schön und einfühlsam!
  • Zum Bewerterprofil von Anna Brandstätter

    Anna Brandstätter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Small World

    Mit Witz und Spannung erzählt Martin Suter die Geschichte eines demenzkranken Mannes der droht das Geheimnis einer älteren reichen Dame aufzudecken. Wer einmal Suter gelesen hat weiß das man mit einem seiner Bücher nichts falsch machen kann und das es immer wieder eine Freude ist seinen Geschichten zu folgen.
  • Zum Bewerterprofil von Josef Eckl

    Josef Eckl

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.02.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Schöööne Sätze!

    Was mich an diesem Roman von Suter speziell begeisterte, waren Passagen mit wirklich schön aufgebauten, inhaltlich klugen Sätzen, und das trotz einfachen, klaren Schreibstils. Besonders der Anfangssatz und der letzte Abschnitt des vorletzten Kapitels sind mir im Gedächtnis haften geblieben. Reiner Genuß! Neben den psychologisch sehr einfühlsam geschilderten Charakteren ist es vor allem die langsam fliessende, gemächlich voranschreitende Handlung, die gerade durch dieses Tempo die vielen sehr unterschiedlichen Personen und Handlungsstränge zu einem organischen Ganzen verknüpft, und die an und für sich recht komplexe Story sehr niveauvoll und trotzdem leicht lesbar und spannend macht.
  • Zum Bewerterprofil von Jana

    Jana

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    5/5

    08.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Small World!

    Suters Erstlingswerk ist eines der Bücher, die sich erst langsam aufbauen und einen, ab einem gewissen Punkt, nicht mehr loslassen. "Small World" ist ein berührender und gleichzeitig auch spannender Roman, dem es auch nicht an Humor fehlt. Erwähnenswert ist vielleicht auch, dass es sich bei dem Buch nicht um einen Erfahrungsbericht über Alzheimer handelt. Das Thema ist zwar immer präsent, aber es geht vor allem auch um die Vergangenheit von Konrad und der Familie Koch. Mich persönlich hat Suter mit seinem Debut vollends überzeugt, 5 Sterne!
  • Zum Bewerterprofil von Martina G

    Martina G

    Thalia St. Johann im Pongau – Stadtgalerie

    Buchhändler*in

    4/5

    08.03.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Tolles Buch!

    Erst sind es Kleinigkeiten die Konrad Lang passieren. Er stellt die Brieftasche in den Kühlschrank oder kauft zweimal dasselbe im Supermarkt. Bald jedoch vergisst er den Namen der Frau, die er heiraten will. Doch je mehr „neue Erinnerungen“ Herr Lang vergisst, desto stärker kommen die frühesten Erinnerungen in ihm auf. Und durch diese Erinnerungen ist die gesamte Familie Koch ziemlich beunruhigt, denn wer mag das schon, wenn die tiefsten Familiengeheimnisse auf den Tisch gepackt werden?? Toll geschriebenes Buch! Sehr empfehlenswert!!

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