+++Ein Jahrhundertbuch+++ Immer wieder schön, gerade auch in der Vorweihnachtszeit: Die »Buddenbrooks« sind ohne Zweifel das Meisterstück Thomas Manns. Er gewann damit die endgültige literarische Anerkennung seiner Zeit und 28 Jahre nach der Veröffentlichung auch den Literaturnobelpreis. Seine Betrachtung des Verfalls einer Lübecker Kaufmannsfamilie galt und gilt immer noch als repräsentative »Seelengeschichte des deutschen Bürgertums, von der nicht nur dieses selbst, sondern auch das europäische Bürgertum überhaupt sich angesprochen fühlen konnte« (Thomas Mann). Gert Westphal, der »König der Vorleser«, führt durch das Jahrhundertepos und bringt als »des Dichters oberster Mund« (Katja Mann) die Lübecker Familien-Saga zur Vollendung. »Lange bevor das Hörbuch zum Leseersatz wurde, machte er den zu Gehör gebrachten Roman zu einer eigenen Gattung, die vor allem einen Namen hatte, den seinen (...) Von nun an schien es, als hätte Thomas Mann genau so geschrieben, wie Westphal ihn vorlas«. (Frankfurter Rundschau) »Mein Jahrhundertbuch! Man ist ergriffen und amüsiert und wehmütig, ganz so, als gehe man mit Personen von höchster Gegenwärtigkeit um.« (Siegfried Lenz).
Gutes Buch
Bewertung am 14.02.2025
Bewertungsnummer: 2412287
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Das Format ist klein aber fein. Natürlich geht es um die Geschichte selbst. Gefällt mir sehr gut. Lässt sich gut lesen. Kann den Klassiker in diesem Format nur weiterempfehlen. Man gewöhnt sich sehr schnell an die Ausdrucksweise. Zum Glück wurde die Original Version nicht verändert.!!
Meinung aus der Buchhandlung
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Thomas Mann legt in diesem Monumentalwerk der Weltliteratur den Werdegang und "Verfall" der Kaufmannsfamilie Buddenbrook aus Lübeck über vier Generationen von den Jahren 1835 bis 1877 frei (so weit, so bekannt). Trotz der nicht geringen Seitenanzahl und seiner großen Liebe zum Detail kommt nie Langeweile auf und kein Lesetrott wagt sich einzustellen. Die konstant wohltuende, grazile Sprache gibt dem Werk eine anhaltende Ruhe und erstickt jede Aufgeregtheit. Der „Zauberer“ stellt schon in jungen Jahren sein Können und seinen Wert für die Welt der Literatur gebührend unter Beweis. Ein Muss für jede Privatbibliothek mit Anspruch.
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