Produktbild: Der Weg nach Wigan Pier
Band 21000

Der Weg nach Wigan Pier

Aus der Reihe detebe
1

11,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18797

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2003

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,2/11,3/2,5 cm

Gewicht

208 g

Farbe

Elfenbein / Koralle

Auflage

08. Auflage

Originaltitel

The Road to Wigan Pier

Übersetzt von

Manfred Papst

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-21000-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18797

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2003

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,2/11,3/2,5 cm

Gewicht

208 g

Farbe

Elfenbein / Koralle

Auflage

08. Auflage

Originaltitel

The Road to Wigan Pier

Übersetzt von

Manfred Papst

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-21000-2

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

George Orwell ist weltbekannt…

Johannes W. Leppin aus Nürnberg am 03.05.2024

Bewertungsnummer: 2879385

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

George Orwell ist weltbekannt für seine dystopischen Visionen, die er 1945 in „Farm der Tiere“ und 1949 in seinem bekanntesten Werk „1984“ veröffentlicht wurden. Da ich nicht wusste, was mich erwartet, war ich von diesem Buch etwas überrascht, denn es enthält abgesehen von ideologischen Narrativen keine Fiktion. Dabei ist das Werk in zwei Teile aufgeteilt, von denen der erste ein relativ ausgedehnter und detaillierter Zeitzeugenbericht über die Lebensumstände der Arbeiterklasse Anfang des 20. Jahrhunderts ist. Der zweite Teil ist eine Art sozialistisches Manifest, das aus heutiger Sicht etwas schlecht gealtert wirkt, aber recht gut die Auseinandersetzung eines intellektuellen Geistes mit politischen Dogmen seiner Zeit abbildet. Aufbauend auf falschen, marxistischen Prämissen, die in neuen Formen auch die heutige Politik wieder prägen, versucht der Autor auf eine grauenhaft schöne Weise sein Weltbild geradezurücken. Der Onlinepopkultur/Memekultur unserer Zeit folgende würde man wohl von „Cope and Seethe sprechen“ Je mehr er auf den Sozialismus behaart, desto deutlicher tritt zwischen den Zeilen zu Tage, dass er sich unbewusst bereits mit der Realität zu konfrontieren versucht. Alles daran ist absolut authentisch und zeigt gut den ideologischen Algorithmus, den ich als Spiel gegen sich selbst bezeichnet habe. Orwell beschreibt seine Perspektive gut zugänglich und regt zum Nachdenken an, auch wenn er sich einer Ideologie nicht erwehren kann. Wer kann das schon? „Es kann einer in guten Treuen der Überzeugung sein, daß er keine religiösen Ideen habe. Aber niemand kann dermaßen aus der Menschheit herausfallen, daß er keine dominie-rende représentation collective mehr hätte. Gerade sein Materialismus, Atheismus, Kommunismus, Sozialismus, Liberalismus, Intellektualismus, Existenzialismus, usw., zeugt gegen seine Harmlosigkeit. Er ist irgendwo so oder so, laut oder leise, von einer übergeordneten Idee besessen.“ – C.G.Jung

George Orwell ist weltbekannt…

Johannes W. Leppin aus Nürnberg am 03.05.2024
Bewertungsnummer: 2879385
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

George Orwell ist weltbekannt für seine dystopischen Visionen, die er 1945 in „Farm der Tiere“ und 1949 in seinem bekanntesten Werk „1984“ veröffentlicht wurden. Da ich nicht wusste, was mich erwartet, war ich von diesem Buch etwas überrascht, denn es enthält abgesehen von ideologischen Narrativen keine Fiktion. Dabei ist das Werk in zwei Teile aufgeteilt, von denen der erste ein relativ ausgedehnter und detaillierter Zeitzeugenbericht über die Lebensumstände der Arbeiterklasse Anfang des 20. Jahrhunderts ist. Der zweite Teil ist eine Art sozialistisches Manifest, das aus heutiger Sicht etwas schlecht gealtert wirkt, aber recht gut die Auseinandersetzung eines intellektuellen Geistes mit politischen Dogmen seiner Zeit abbildet. Aufbauend auf falschen, marxistischen Prämissen, die in neuen Formen auch die heutige Politik wieder prägen, versucht der Autor auf eine grauenhaft schöne Weise sein Weltbild geradezurücken. Der Onlinepopkultur/Memekultur unserer Zeit folgende würde man wohl von „Cope and Seethe sprechen“ Je mehr er auf den Sozialismus behaart, desto deutlicher tritt zwischen den Zeilen zu Tage, dass er sich unbewusst bereits mit der Realität zu konfrontieren versucht. Alles daran ist absolut authentisch und zeigt gut den ideologischen Algorithmus, den ich als Spiel gegen sich selbst bezeichnet habe. Orwell beschreibt seine Perspektive gut zugänglich und regt zum Nachdenken an, auch wenn er sich einer Ideologie nicht erwehren kann. Wer kann das schon? „Es kann einer in guten Treuen der Überzeugung sein, daß er keine religiösen Ideen habe. Aber niemand kann dermaßen aus der Menschheit herausfallen, daß er keine dominie-rende représentation collective mehr hätte. Gerade sein Materialismus, Atheismus, Kommunismus, Sozialismus, Liberalismus, Intellektualismus, Existenzialismus, usw., zeugt gegen seine Harmlosigkeit. Er ist irgendwo so oder so, laut oder leise, von einer übergeordneten Idee besessen.“ – C.G.Jung

Kundinnen und Kunden meinen

Der Weg nach Wigan Pier

von George Orwell

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Der Weg nach Wigan Pier