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Profilbild von Nesli Nesli Buchhandlung: Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum
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Meine letzte Rezension Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara
Endlich habe auch ich es übers Herz gebracht, Hanya Yanagiharas „Ein wenig Leben“ zu lesen. Ich hatte viel über das Buch gehört und viele Rezensionen dazu gelesen und somit dachte ich, ich wüsste, worauf ich mich einlasse. Natürlich war dem nicht so und Yanagiharas Meisterwerk hat mich mit voller Wucht getroffen. In „Ein wenig Leben“ begleiten wir Jude durch sein Leben. Ein Leben, geprägt von der Liebe und von ewigen Wunden. Von der Hoffnungslosigkeit, der Hoffnung und von jenen Freundschaften, die uns am Leben halten. Sie erzählt von Schmerzen, die uns trotz allem daran erinnern, dass wir noch am Leben sind. Jude, der in seiner Kindheit und auch in der Gegenwart unfassbar schreckliche Traumata erleidet, kämpft sein Leben lang gegen dessen Dämonen an. Er kämpft gegen sie an und lernt aber auch, mit ihnen zu leben. Stets an seiner Seite, sein allerbester Freund Willem. Willem, der sich ein Leben ohne Jude nicht vorstellen kann. Jude, der sich ein Leben ohne Willem nicht vorstellen kann. Es dauerte nicht lange, da hatte ich die beiden schon ins Herz geschlossen. Das Vertrauen, das sie einander entgegenbringen, die unendliche Liebe, die uns unglaublich gut vermittelt wird und die Bereitschaft, sich ein Leben lang wieder und wieder für den anderen aufzuopfern. Die Themen, die in „Ein wenig Leben“ angesprochen werden, sind so wichtig, real und so menschlich, wie es nur möglich ist. Selten hat mich eine Verbindung so berührt wie das der beiden und niemals ein Schicksal so zerrissen wie das von Jude St. Francis. Manchmal kamen mir Geschehnisse bekannt vor und ich fühlte mich verstanden. Manchmal musste ich Abschnitte mehrmals lesen, um begreifen zu können, was da gerade geschehen war und nach anderen wiederum kurz innehalten und das Gelesene erst einmal sacken lassen. Zum ersten Mal ist es mir so leicht und so schwergefallen, ein Buch zu lesen. Judes Geschichte erschütterte mich, brachte mich zum Schmunzeln und Weinen, manchmal beides zur gleichen Zeit. Es ließ mich frustriert und wütend zurück, schockiert und sprachlos. Es erfüllte mich mit der Vorstellung wahrer Liebe und Fürsorge und ließ mich mit ihm leiden. Hanya Yanagihara hat grandios erzählt, und ist den Schicksalen dieser wundervollen Charaktere gerecht geworden. Sie, sowie ihre individuellen Geschichten, Vergangenheiten, Träume und Wünsche sind unfassbar gut und ausführlich beschrieben. Beim Lesen fällt es einem daher nicht schwer, die Charaktere und deren Handlungen nachzuvollziehen, was bei 960 Seiten sehr wichtig ist. Die Geschichte gewinnt mehr und mehr an Komplexität und die detailgetreue Vermittlung sorgt dafür, dass der Faden niemals verloren geht und man beim Lesen stets im Geschehen bleibt. Sie erzählt roh, ungeschminkt, schlicht und echt. So echt, dass seine Leser wehrlose Zeugen ihrer Schicksale werden. Hanya Yanagiharas „Ein wenig Leben“ ließ mich nachdenklich und zerrüttet zurück, froh ihr Meisterwerk endlich gelesen zu haben. Mit Sicherheit kann ich behaupten, dass dies das wichtigste Buch war, das ich jemals gelesen habe und das es immer einen besonderen Platz in meinem Bücherregal wie auch in meinem Herzen haben wird.
ab 18,95 €
Ein wenig Leben
5/5
5/5

Ein wenig Leben

Endlich habe auch ich es übers Herz gebracht, Hanya Yanagiharas „Ein wenig Leben“ zu lesen. Ich hatte viel über das Buch gehört und viele Rezensionen dazu gelesen und somit dachte ich, ich wüsste, worauf ich mich einlasse. Natürlich war dem nicht so und Yanagiharas Meisterwerk hat mich mit voller Wucht getroffen. In „Ein wenig Leben“ begleiten wir Jude durch sein Leben. Ein Leben, geprägt von der Liebe und von ewigen Wunden. Von der Hoffnungslosigkeit, der Hoffnung und von jenen Freundschaften, die uns am Leben halten. Sie erzählt von Schmerzen, die uns trotz allem daran erinnern, dass wir noch am Leben sind. Jude, der in seiner Kindheit und auch in der Gegenwart unfassbar schreckliche Traumata erleidet, kämpft sein Leben lang gegen dessen Dämonen an. Er kämpft gegen sie an und lernt aber auch, mit ihnen zu leben. Stets an seiner Seite, sein allerbester Freund Willem. Willem, der sich ein Leben ohne Jude nicht vorstellen kann. Jude, der sich ein Leben ohne Willem nicht vorstellen kann. Es dauerte nicht lange, da hatte ich die beiden schon ins Herz geschlossen. Das Vertrauen, das sie einander entgegenbringen, die unendliche Liebe, die uns unglaublich gut vermittelt wird und die Bereitschaft, sich ein Leben lang wieder und wieder für den anderen aufzuopfern. Die Themen, die in „Ein wenig Leben“ angesprochen werden, sind so wichtig, real und so menschlich, wie es nur möglich ist. Selten hat mich eine Verbindung so berührt wie das der beiden und niemals ein Schicksal so zerrissen wie das von Jude St. Francis. Manchmal kamen mir Geschehnisse bekannt vor und ich fühlte mich verstanden. Manchmal musste ich Abschnitte mehrmals lesen, um begreifen zu können, was da gerade geschehen war und nach anderen wiederum kurz innehalten und das Gelesene erst einmal sacken lassen. Zum ersten Mal ist es mir so leicht und so schwergefallen, ein Buch zu lesen. Judes Geschichte erschütterte mich, brachte mich zum Schmunzeln und Weinen, manchmal beides zur gleichen Zeit. Es ließ mich frustriert und wütend zurück, schockiert und sprachlos. Es erfüllte mich mit der Vorstellung wahrer Liebe und Fürsorge und ließ mich mit ihm leiden. Hanya Yanagihara hat grandios erzählt, und ist den Schicksalen dieser wundervollen Charaktere gerecht geworden. Sie, sowie ihre individuellen Geschichten, Vergangenheiten, Träume und Wünsche sind unfassbar gut und ausführlich beschrieben. Beim Lesen fällt es einem daher nicht schwer, die Charaktere und deren Handlungen nachzuvollziehen, was bei 960 Seiten sehr wichtig ist. Die Geschichte gewinnt mehr und mehr an Komplexität und die detailgetreue Vermittlung sorgt dafür, dass der Faden niemals verloren geht und man beim Lesen stets im Geschehen bleibt. Sie erzählt roh, ungeschminkt, schlicht und echt. So echt, dass seine Leser wehrlose Zeugen ihrer Schicksale werden. Hanya Yanagiharas „Ein wenig Leben“ ließ mich nachdenklich und zerrüttet zurück, froh ihr Meisterwerk endlich gelesen zu haben. Mit Sicherheit kann ich behaupten, dass dies das wichtigste Buch war, das ich jemals gelesen habe und das es immer einen besonderen Platz in meinem Bücherregal wie auch in meinem Herzen haben wird.

Nesli
  • Nesli
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Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara

Meine Lieblingswerke

  • Fourth Wing – Flammengeküsst von Rebecca Yarros
    5/5

    Fourth Wing – Flammengeküsst

    Endlich habe auch ich es geschafft, „Fourth Wing-Fammengeküsst“ zu lesen. Bereue ich es, mir so lange Zeit gelassen zu haben? Absolut. Könnte ich mich dafür Ohrfeigen? Möglicherweise. Aber besser spät als nie, oder? Je länger ich gewartet habe, desto größer wurden meine Erwartungen. Und wurde ich enttäuscht? Auf gar keinen Fall. Rebecca Yarros hat eine Welt erschaffen, in der jedes Fantasy und Romantasy Herz höher und höher schlagen wird. Kurz zur Story: Wir finden uns im renommierten Basgiath War College wieder, in der die kluge und mutige Protagonistin Violet Sorrengail im wahrsten Sinne des Wortes von ihrer Mutter, der Generalin, gezwungen wird, am Auswahlverfahren der Drachenreiter teilzunehmen. Violet, die sich gemeinsam mit ihrem Vater ihr Leben lang darauf vorbereitet hat, Schriftgelehrte zu werden, sieht nach seinem Tod keinen anderen Ausweg, als alles zu tun, um zu überleben. Jedoch überlebt Violet nicht nur, sie entscheidet sich auch alles zu geben, trotz ihrer unzureichenden körperlichen Voraussetzungen. Was noch eine Untertreibung ist. Und so beginnt ein episches Abenteuer mit allem, was man sich so wünschen kann. Was erwartet all diejenigen, die dieses Goldstück von Romantasy Sensation noch nicht gelesen haben: authentische Charaktere, eine Protagonistin, die man am liebsten als Freundin hätte, eine Lovestory, die für peinliches Gegrinse sorgt, Drachen (DRACHEN!), ein legendäres Schulsetting, Geschwister, die immer da sind (auch wenn sie es nicht sind). Noch mehr Gründe? Eine Menge Humor, Spannung, die man bis in die Knochen spürt und gefühlvolle Momente, die ganz sicher für Tränen sorgen. Dass das eine hundertprozentige Leseempfehlung ist, sollte inzwischen klar sein. Ich habe alles an Rebecca Yarros „Fourth Wing“ geliebt und ja, meiner Meinung nach ist der Hype gerechtfertigt. Eine magische Geschichte, die zweifellos mit viel Herz und Ehrlichkeit auf Papier gebracht wurde.

    Nesli
    • Nesli
    • Buchhändler*in Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

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    Fourth Wing – Flammengeküsst von Rebecca Yarros
  • Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara
    5/5

    Ein wenig Leben

    Endlich habe auch ich es übers Herz gebracht, Hanya Yanagiharas „Ein wenig Leben“ zu lesen. Ich hatte viel über das Buch gehört und viele Rezensionen dazu gelesen und somit dachte ich, ich wüsste, worauf ich mich einlasse. Natürlich war dem nicht so und Yanagiharas Meisterwerk hat mich mit voller Wucht getroffen. In „Ein wenig Leben“ begleiten wir Jude durch sein Leben. Ein Leben, geprägt von der Liebe und von ewigen Wunden. Von der Hoffnungslosigkeit, der Hoffnung und von jenen Freundschaften, die uns am Leben halten. Sie erzählt von Schmerzen, die uns trotz allem daran erinnern, dass wir noch am Leben sind. Jude, der in seiner Kindheit und auch in der Gegenwart unfassbar schreckliche Traumata erleidet, kämpft sein Leben lang gegen dessen Dämonen an. Er kämpft gegen sie an und lernt aber auch, mit ihnen zu leben. Stets an seiner Seite, sein allerbester Freund Willem. Willem, der sich ein Leben ohne Jude nicht vorstellen kann. Jude, der sich ein Leben ohne Willem nicht vorstellen kann. Es dauerte nicht lange, da hatte ich die beiden schon ins Herz geschlossen. Das Vertrauen, das sie einander entgegenbringen, die unendliche Liebe, die uns unglaublich gut vermittelt wird und die Bereitschaft, sich ein Leben lang wieder und wieder für den anderen aufzuopfern. Die Themen, die in „Ein wenig Leben“ angesprochen werden, sind so wichtig, real und so menschlich, wie es nur möglich ist. Selten hat mich eine Verbindung so berührt wie das der beiden und niemals ein Schicksal so zerrissen wie das von Jude St. Francis. Manchmal kamen mir Geschehnisse bekannt vor und ich fühlte mich verstanden. Manchmal musste ich Abschnitte mehrmals lesen, um begreifen zu können, was da gerade geschehen war und nach anderen wiederum kurz innehalten und das Gelesene erst einmal sacken lassen. Zum ersten Mal ist es mir so leicht und so schwergefallen, ein Buch zu lesen. Judes Geschichte erschütterte mich, brachte mich zum Schmunzeln und Weinen, manchmal beides zur gleichen Zeit. Es ließ mich frustriert und wütend zurück, schockiert und sprachlos. Es erfüllte mich mit der Vorstellung wahrer Liebe und Fürsorge und ließ mich mit ihm leiden. Hanya Yanagihara hat grandios erzählt, und ist den Schicksalen dieser wundervollen Charaktere gerecht geworden. Sie, sowie ihre individuellen Geschichten, Vergangenheiten, Träume und Wünsche sind unfassbar gut und ausführlich beschrieben. Beim Lesen fällt es einem daher nicht schwer, die Charaktere und deren Handlungen nachzuvollziehen, was bei 960 Seiten sehr wichtig ist. Die Geschichte gewinnt mehr und mehr an Komplexität und die detailgetreue Vermittlung sorgt dafür, dass der Faden niemals verloren geht und man beim Lesen stets im Geschehen bleibt. Sie erzählt roh, ungeschminkt, schlicht und echt. So echt, dass seine Leser wehrlose Zeugen ihrer Schicksale werden. Hanya Yanagiharas „Ein wenig Leben“ ließ mich nachdenklich und zerrüttet zurück, froh ihr Meisterwerk endlich gelesen zu haben. Mit Sicherheit kann ich behaupten, dass dies das wichtigste Buch war, das ich jemals gelesen habe und das es immer einen besonderen Platz in meinem Bücherregal wie auch in meinem Herzen haben wird.

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    Ein wenig Leben von Hanya Yanagihara
  • Das Lied des Achill von Madeline Miller
    5/5

    Das Lied des Achill

    Madeline Miller beginnt die Erzählung in der Jugend des Patroklos, der nach einem tödlichen Unfall an einem jungen Adelssohn enterbt und verbannt wird. Er muss von nun an als Waise am Hof von König Peleus in Phthia mit anderen jungen Waisen und Vertriebenen aufwachsen. Zunächst kann sich Patroklos nicht gut integrieren, wird aber schon bald von dem jungen Halbgott Achill, dem großer Ruhm in der Schlacht und die damit einhergehende Ehre prophezeit wurde, als Weggefährte auserwählt. Peleus akzeptiert die Wahl seines Sohnes nicht, sowie seine göttliche Mutter, die Menschen seit jeher verabscheut. Dennoch entwickelt sich eine wunderschöne und tiefe Freundschaft zwischen den beiden, die über Jahre hinweg gedeiht und schließlich zu einer romantischen Beziehung heranreift. Diese magische Geschichte zweier Jungen, die sich aus tiefster Seele verbinden, bettet Madeline Miller in das Setting des Trojanischen Krieges. Götter, Menschen, Krieger und Prophezeiungen schaffen es nicht, die jungen Liebenden zu trennen. Die ehrlich erzählte Liebesgeschichte entfaltet sich auf ruhige und zarte Weise und lässt den Leser seufzend und träumend zurück. Bis man sich plötzlich auf dem Schlachtfeld des Jahrzehnte andauernden Krieges zwischen den Griechen und Trojanern wiederfindet. Auch hier zeigt sie weiterhin ihren einfühlsamen Schreibstil, verliert jedoch nie den brutalen Alltag des Krieges aus den Augen. „Das Lied des Achill“ ist, wenn man so will, ein Gedicht, das einem das Herz nicht nur einmal bricht. Dieses Gedicht handelt nicht nur von Liebe und Krieg, wie man vorerst vermutet. Es handelt auch von Schönheit, Schmerz, Treue, Mut und so vielem mehr. Madeline Miller hat nicht nur ihre Charaktere, allen voran Patroklos und Achilles meisterhaft beschrieben, sondern auch die Welt, in der sie leben, realistisch und malerisch zur Schau gestellt. Ich glaube nicht, dass ich jemals über „Das Lied des Achill“ hinwegkomme- oder hinwegkommen möchte. Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen und empfehle es aus tiefstem (gebrochenem) Herzen weiter.

    Nesli
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    Das Lied des Achill von Madeline Miller
  • Very Bad Kings von J. S. Wonda
    5/5

    Very Bad Kings

    Durch das Glück eines Stipendiums darf Mable ihr Studium an der renommierten Kingston University beginnen. Gemeinsam mit vier anderen Stipendiaten tritt sie voller Vorfreude ihr erstes Semester an dieser exklusiven Elite-Universität an, die für gewöhnlich von wohlhabenden Studenten besucht wird. Die reiche Elite des Colleges hält allerdings nichts vom Charity-Programm ihrer Eltern und will Mable mit aller Macht vertreiben. Allen voran die Kings. Fünf geheimnisvolle Seniorstudenten, die im Hintergrund ein unmoralisches Spiel veranstalten. Allen Hindernissen zum Trotz gibt Mable alles für ihren Traum an der Kingston University, doch kann sie gegen die Kings bestehen? Kann sie IHNEN widerstehen? „Very Bad Kings“ ist eine düstere und unheimlich unterhaltsame Dark Romance Reverse Harem Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Zeile fasziniert hat. Bisher gehörte Dark Romance nicht zu meinen bevorzugten Lesegewohnheiten, doch Jane Wondas Buch hat es geschafft, zu einem meiner Lesehighlights zu werden. Mit Amabelle hat sie eine intelligente, verletzliche, starke und wunderschöne Protagonistin geschaffen, die gleichermaßen naiv wie mutig ist. Die außergewöhnliche Mischung aus Stärken und Schwächen der Hauptfigur sorgt erst dafür, dass die "Spiele" der Kings interessant werden. Mable, entschlossen, für ihre Träume alles zu geben und sich von niemandem, nicht einmal den Kings, einschüchtern zu lassen, stößt hart an ihre eigenen Grenzen. Die Herausforderung besteht nicht nur darin, dass das gesamte College scheinbar hinter den Kings steht, sondern auch in der Verbindung zwischen ihr und den Kings, die alles in ein reines Chaos stürzt. Wer sind die Kings? Wem kann sie Vertrauen? Wer spielt, wer nicht? Wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Kann Mable ihren eigenen Gefühlen trauen, oder hat sie ihre Zukunft bereits verspielt? Diese und noch mehr Fragen stellen sich einem im Laufe des Buches und machen die Geschichte auch mehr oder weniger aus. Unbeantwortete Fragen und eine Menge Geheimnisse sorgen dafür, dass man immer mehr will. Mehr Antworten, mehr Mable, mehr Kingston, mehr Kings. Vor allem aber möchte man, dass Mable es schafft. Man möchte, dass sie es den Kings heimzahlt, nicht aufgibt und ihre Träume verwirklicht. Aber man möchte auch, dass sie auf ihr Herz hört. Man will, dass sie glücklich ist und tut, worauf auch immer sie Lust hat. Jane Wonda hat so gut geschrieben, dass man als Leser wie Mable auch, Schwierigkeiten hat, zwischen Gut und Böse oder richtig und falsch zu unterscheiden oder sich zu entscheiden. Oder zwischen den Kings. Jane Wondas „Very Bad Kings“ hat mich total schockiert. Auch wenn ich zuvor mehrmals auf die Trigger aufmerksam gemacht wurde, habe ich das, was auf mich zukam, in keinster Weise erwartet. Vor allem die Schreibweise, der Perspektivwechsel, die Gedankenfetzen der Kings und natürlich die Charaktere machen süchtig. Ich habe das Buch in nur wenigen Stunden gelesen und kann nur bestätigen, dass man es entweder liebt oder hasst. Ich habe das Buch geliebt und kann es nicht nur Romance- oder Dark-Romance-Enthusiasten ans Herz legen, sondern auch all jenen, die wie ich Lust auf etwas völlig Neues haben.

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    Very Bad Kings von J. S. Wonda
  • A Touch of Darkness von Scarlett St. Clair
    5/5

    A Touch of Darkness

    In Scarlett St. Claires „A Touch of Darkness“ entscheidet sich Persephone, die Göttin des Frühlings, für ein Leben in New Athens als Studentin unter den Sterblichen. Gerade als sie glaubt, es könnte in ihrem Leben nicht besser laufen, verliert sie eine Wette gegen den Gott der Unterwelt, Hades. Um ihre Schuld zu begleichen, muss die Göttin des Frühlings, Leben in der Unterwelt erschaffen. Das Problem? Persephone ist machtlos und weiß nicht, wie sie Magie einsetzen kann. Wenn sie verliert, wird sie ihre Freiheit für immer verlieren. „A Touch of Darkness“ ist eine märchenhafte und romantische Geschichte zwischen Persephone und Hades, mit viel Spannung, Humor und Leidenschaft. Ein Must-have für alle Romantasy Fans!

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    A Touch of Darkness von Scarlett St. Clair
  • Das Parfum von Patrick Süskind
    5/5

    Das Parfum

    Patrick Süskinds deutscher Literaturklassiker „Das Parfum“ erzählt die Geschichte des hochintelligenten Außenseiters und Waisen Jean-Baptiste Grenouille. Grenouille wird am 17. Juli 1738 in Paris geboren. Seine außergewöhnliche Fähigkeit ist sein extrem ausgeprägter Geruchssinn und ein unglaubliches Gedächtnis für Gerüche. Er jedoch besitzt keinen Eigengeruch. Seine Mutter, die auf einem Fischmarkt arbeitet und zunächst glaubt, er wäre tot, wird beim Versuch den Säugling in der Seine zu entsorgen, festgenommen, zum Tode verurteilt und hingerichtet. Für Grenouille beginnt somit das Leben als Waisenjunge. Er wird mehrere Male weitergereicht und schließlich an einen Gerber verkauft. Er beginnt die Welt der Gerüche zu erkunden und erst beim Parfümeur Baldini scheint seine Reise ein Ende zu nehmen. Hier beginnt er eine Ausbildung und setzt all sein Geschick und Wissen um die Welt der Düfte ein und wird europaweit bekannt. Er verlässt nach seiner Ausbildung Paris und begibt sich in Selbstisolation, wo er beginnt alle Gerüche in seinen Gedanken zu ordnen und analysieren. Als er schließlich den besonderen Duft von Menschen wahrnimmt, beginnt das Grauen seinen Lauf zu nehmen. Er beschließt, das beste Parfum der Welt zu kreieren und schreckt vor nichts zurück, um sein Ziel zu erreichen. Patrick Süskinds „Das Parfum“ ist ein Roman, der 1985 erschienen ist und den modernen Antihelden Grenouille zum zentralen Thema macht. „Das Parfum“ gilt als einer der größten deutschen Bucherfolge des 20. Jahrhunderts und wurde zu einem weltweiten Bestseller. Jean-Baptiste Grenouille steht schon von Anfang an im Mittelpunkt der Erzählung – sowohl im Positiven, da er als Genie beschrieben wird, als auch im Negativen, da ihm auch eine ausgeprägte Bösartigkeit zugeschrieben wird. Der Leser wird hin- und hergerissen zwischen Empathie für den armen Außenseiter ohne Familie (und Eigengeruch) und dem skrupellosen Mörder, der das unmögliche möglich macht. Das Leben in den Städten im 18. Jahrhundert beschreibt Süskind anschaulich, das Alltagsleben der Menschen, die diese bewohnen wunderbar real. Gerade dann aber, wenn es um die Beschreibung der Gerüche geht, fällt der Detailreichtum der Sprache auf und macht die Eindrücke des Jean-Baptiste Grenouille, für den Leser fast spürbar. Fazit: Ein Fest der Gerüche und Impressionen, von Süskind meisterhaft komponiert und erzählt. Eine spannende und gruselige Geschichte, die es schafft, beim Leser alle möglichen Gefühle zu wecken. Wer auf der Suche nach einer außergewöhnlichen und höchst amüsanten Geschichte ist, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

    Nesli
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    Das Parfum von Patrick Süskind
  • Call Me by Your Name Ruf mich bei deinem Namen von André Aciman
    5/5

    Call Me by Your Name Ruf mich bei deinem Namen

    „Call me by your Name“ von André Aciman ist eine bewegende Geschichte zwischen Elio und Oliver, die mehr als nur eine Slow-Burn Romanze ist, die man sich noch schnell vor dem Urlaub in den fertig gepackten Koffer legt. Hier geht es um zwei junge Männer, die sich aus tiefstem Herzen verbinden. Wir reisen zurück in das Jahr 1983 nach Norditalien. An einem heißen Sommertag reist Oliver an, ein amerikanischer, sehr selbstbewusster und überaus gutaussehender Doktorand, der für 6 Wochen bei Elio und seinen Eltern in deren Villa, die förmlich „italienischer Traum“ schreit, wohnen wird. Bereits nach den ersten paar Sätzen war ich hingerissen. Und damit meine ich: „Ich schließe die Augen, spreche das Wort und bin nach so vielen Jahren wieder in Italien, gehe die baumbestandene Auffahrt hinunter, sehe ihn aus dem Taxi steigen, bauschiges, flatterndes Hemd, weit geöffneter Kragen, Sonnenbrille, Strohhut, viel, viel Haut.“ Tja, da hat man doch gleich Lust zu kündigen, ein Ticket zu buchen, eine Sommerliebe zu finden und glücklich bis ans Ende aller Tage zu leben. Aber da das nicht (immer) möglich ist, können wir ja auch einfach weiterlesen und träumen. Zwischen Elio, der ganz im Gegenteil zu Oliver eher introvertiert und schüchtern ist, und Oliver entwickelt sich ein Spiel zwischen Anziehung und Ablehnung, zwischen Nähe und Distanz. Was „Call me by your Name“ allerdings besonders ausmacht, mal abgesehen von der herzergreifenden Liebesgeschichte, ist, was man fühlt, während man liest. Hier spreche ich nicht von den romantischen Kulissen, den wunderschönen Menschen, dem malerischen Haus. Ich spreche von Dingen, die man nicht sehen kann. Die Ästhetik des Gesamten und die Tiefe der Gefühle werden dem Leser so meisterhaft vermittelt, dass man sie sich nicht nur vorstellen, sondern wahrhaftig fühlen kann. Man spürt die wärme der Sonne, die sanfte Brise auf der Haut, die Sehnsucht und Melancholie, die Verzweiflung und die alles übertreffende Liebe. Man kann den Sommer hören. Die Pfirsiche schmecken. Eine Romanze, die über den Sommer hinaus geht und niemals vergessen wird. Zwei Herzen, die sich vermischen und nie wieder auseinander finden. Elio wird zu Oliver und Oliver wird zu Elio. Und wenn sie nicht gerade auf dem Weg in ihren Traumurlaub sind und DIE Sommerlektüre suchen, dann tauchen sie ein in einen Tagtraum, der sie mitnehmen wird in eine andere Zeit, an einen anderen Ort, wo für einen Moment alles möglich ist.

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    Call Me by Your Name Ruf mich bei deinem Namen von André Aciman
    • Call Me by Your Name Ruf mich bei deinem Namen
    • André Aciman
    • ab 13,00 €
  • Very Bad Elite von J. S. Wonda
    5/5

    Very Bad Elite

    Das Abenteuer geht in die nächste Runde. Das zweite Semester fängt an und Mable ist zurückgekehrt. Obwohl die 5 skrupellosen Kings mit aller Macht versucht haben, Mable aus der Kingston University zu vertreiben, entscheidet sich Mable für ihre Träume zu kämpfen. Nach ihrer Flucht aus den Klauen der Kings erwartet sie das Schlimmste, doch die Kings sind wie ausgewechselt. Sie unterstützen Mable und versuchen, sie sogar vor den Spielen zu schützen. Selbst neue Verbündete schließen sich ihr an, allen voran Romeo. Wer ist Romeo? Und was ist aus den Spielen geworden? Kann sie den Kings endlich vertrauen? Oder spielen sie ein Spiel im Verborgenen? Jane Wondas „Very Bad Elite“ hält, was der erste Teil verspricht. Der Schreibstil ist nach wie vor grandios und die Kapitel sind kurz und spannend gehalten. Man hat kaum Zeit zu atmen und wird von Gedanke zu Gedanke geweht. Die Charaktere, allen voran die Kings, machen es dem Leser mal wieder sehr schwer, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Jeder Einzelne ist einzigartig und besonders auf seine eigene Art. Sie sind ein eingespieltes Team und gehören zusammen. Doch wie wird sich Mables Rückkehr auf die Kings und auf die Geschehnisse in Kingston auswirken? Manche Geheimnisse werden gelüftet, andere wiederum gebären neue Geheimnisse. Es bleibt auf jeden Fall spannend, so viel ist sicher!

    Nesli
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    Very Bad Elite von J. S. Wonda
  • Royal Blue von Casey McQuiston
    5/5

    Royal Blue

    Nachdem ein sehr öffentlicher Streit zwischen Alex und Henry, dem Sohn der amerikanischen Präsidentin und dem britischen Thronfolger eskaliert, werden beide gezwungen, medienwirksam ihre Versöhnung vorzutäuschen. Je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto schneller wird ihnen jedoch bewusst, dass ihre wahren Gefühle zueinander ganz andere sind als nur Freundschaft. Casey McQuistons „Royal Blue“ ist eine herzerwärmende Geschichte, die mit authentischen Charakteren und großen Gefühlen punktet. Eine klare Leseempfehlung für alle Queere-Lovestory-Fans und alle anderen, die es spätestens nach dem Lesen dieses Buches sind! Jetzt mit exklusiven Illustrationen und einem Bonuskapitel!

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    Royal Blue von Casey McQuiston
  • Die geheime Geschichte von Donna Tartt
    5/5

    Die geheime Geschichte

    „Der Schnee in den Bergen schmolz schon, und Bunny war seit ein paar Wochen tot, ehe uns der Ernst unserer Lage allmählich dämmerte.“ Mit diesem Satz beginnt eine spannungsgeladene und dramatische Geschichte, die von Freundschaft, Eifersucht, Intrigen, Liebe und Begehren handelt. Die Charaktere sind komplex und authentisch, ihre Gedanken und Absichten nachvollziehbar und schockierend zugleich. Donna Tartt’s Schreibstil ist brillant und einzigartig, wie auch die Ausdrücke und Metaphern, die sie verwendet. Ein must-read, vor allem für Dark Academia Fans.

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    Die geheime Geschichte von Donna Tartt

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