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Omri Boehm

Omri Boehm, geboren 1979 in Haifa, studierte in Tel Aviv und diente beim israelischen Geheimdienst Shin Bet. In Yale promovierte er über „Kants Kritik an Spinoza“, heute lehrt er als Professor für Philosophie an der New School for Social Research in New York. Er ist israelischer und deutscher Staatsbürger, hat u.a. in München und Berlin geforscht und schreibt über israelische Politik in Haaretz, Die Zeit und The New York Times..
Michael Adrian lebt als freier Übersetzer und Publizist in Frankfurt am Main. Neben Autorinnen wie Eva Illouz und Tuvia Tenenbom überträgt er zusammen mit Bettina Engels auch Klassiker wie Jeremy Bentham und Edmund Burke.

Radikaler Universalismus von Omri Boehm

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Radikaler Universalismus
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Die Ideologie der Identität hält das gesamte politische Spektrum besetzt – während die Linke in Kategorien von race und gender kämpft, betreibt die Rechte Politik im Namen der Nation. Und der Universalismus? Geschrumpft auf eine leere Hülle. Denn der moderne Liberalismus ist alles andere als Humanismus: Anstatt die von Kant postulierten, absoluten Pflichten gegenüber den Menschen zu schützen, schützt der Liberalismus die Interessen der Bürger. Nicht ohne Grund prangern ihn deshalb viele als Rassismus an. Omri Boehm führt uns zurück zum Ursprung, zum radikalen Universalismus der jüdischen Propheten und ihrer Wiederentdeckung durch Immanuel Kant. Sein Buch ist ein eindringliches Plädoyer, diesen humanistischen Universalismus zum Leben zu erwecken.

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